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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Hillarys Blut, Claudia Rossbacher
Claudia Rossbacher

Hillarys Blut


Karibik-Thriller

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Als sich Sam über die Notfallpatientin beugte, wusste er sofort, dass sie sein nächstes Opfer sein würde. Die Tochter und zwei Enkelkinder der alten Dame hatten sie bewusstlos auf dem Boden ihrer Küche vorgefunden, nachdem sie vom Einkaufen zurückgekehrt waren. Sam fühlte ihren schwachen, unregelmäßigen Puls, reinigte Mund und Rachen und setzte den Tubus für die Beatmung mit reinem Sauerstoff. Dann hängte er die Patientin ans EKG und legte die venösen Zugänge für die Natriumchloridlösung und das Atropin, das gleich durch ihre Körper fließen würde. Niemand würde die Überdosis bemerken, weil keiner danach suchen würde. Alte Frauen starben nun mal an Herzinfarkt. Wer sollte da Verdacht schöpfen? Doch Sam war gar nicht wohl dabei, als er der verzweifelten Tochter und ihren beiden schluchzenden Kindern versprach, dass die Ärzte in der Stanton Klinik alles tun würden, um die betagte Dame zu retten. Während Henry am Lenkrad Platz nahm, kletterte Sam zur Patientin in den Fond, schloss die Türen hinter sich und wählte Jeffs Nummer. „Hi, Sam. Neue Lieferung?“, fragte Jeff. „Ja, Doktor Geller. Herzpatientin, achtundsechzig Jahre. Henry verständigt gerade die Notaufnahme. In zwanzig Minuten sind wir da.“ „Okay. Ich bin zur Stelle für den Fall, dass es ein Problem gibt.“ „Glaub ich nicht. Zu viel Atropin.“ „Gute Wahl, Sam. Das wird niemandem auffallen. Was ist mit den Angehörigen?“ „Die Tochter bringt noch rasch ihre Kinder zur Schwester. Danach kommt sie ins Krankenhaus.“ „Okay. Ich kümmere mich um sie. Danke, Sam. Bis gleich.“ Sam seufzte. Ein Scheißjob war das. Aber hatte er eine Wahl? Die arme Frau neben ihm gab kein Lebenszeichen mehr von sich. Wenigstens musste sie nicht lange leiden, dachte er und beschloss den heutigen Tag mit einer anständigen Flasche Cavalier Rum zu beenden.

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