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> Ratgeber > Die Sache mit den Männern
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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Die Sache mit den Männern , Anna Sorglos
Anna Sorglos

Die Sache mit den Männern


...wenn man Missbraucht wurde

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Leseprobe 1:
„Das macht ja was mit einem." ,höre ich eine Kollegin sagen, als wir am Mittagstisch sitzen und sie von früher erzählt. Früher, das war vor wenigen Jahren, als sie beim Jugendamt gearbeitet hatte. Nur für ein paar Monate. Ein Praktikum.
Kurz tritt eine angespannte Stille ein, obwohl wir umringt von anderen Kollegen sind, die hier essen und rauchen, sich gar nicht um uns kümmern. Wir sind nur eine kleine Gruppe von jungen Frauen, die sich hier in der Firma immer treffen, um gemeinsam zu Mittag zu essen.
Oft reden wir über Schuhe, die neueste Mode. Stress auf der Arbeit. Die zickigen Kolleginnen, die mal wieder hysterisch durch das Büro gerannt sind oder der Chefin, die mal wieder keine Ahnung von nichts hat. Aber manchmal entwickeln sich Gespräche auch in eine ernste Richtung.
Solche Situationen sind gefährlich für mich. Für mich? Ja, ich bin Anne. Eigentlich fröhlich und heiter, doch solche Gespräche sind gefährlich für mich. Denn ich wurde als Kind missbraucht.
Doch das darf niemand wissen. Niemand.
„Tja." ,eine andere Kollegin rührt mit einem Strohhalm ihren Orangensaft herum, bricht das eisige Schweigen.
Wir sind heute sieben junge Frauen und jede hatte etwas zu diesem Thema zu sagen.

Leseprobe 2:
Und da sollte man doch meinen, das ich genug von Männern hatte. Schließlich hatte ich doch mein erstes Jahr in der Ausbildung überstanden. War die Beste in meiner Klasse, eine glatte Einserschülerin.
Ich war nur noch sporadisch auf Flirtseiten unterwegs. Wenn es mir schlecht ging, flirtete ich ein wenig, holte mir etwas Bestätigung ab. Aber auf etwas festes war ich nicht aus.

Damals war ich 19 Jahre alt.
Es war Winter. Ende November und bitterkalt draußen, als ich Manuel kennen lernte.
Sein Profilbild sprach mich gar nicht an. Er war bereits 28 Jahre alt und trug einen Vollbart.
Genau so einen Vollbart, wie mein Stiefvater, der mir die schlimmste Zeit meines Lebens bescherte.

Leseprobe 3:
Was sollte ich nur tun, was sagen?
„Ok." ,stammelte ich, wusste aber im selben Moment, das es nie zu einem treffen kommen durfte.
Ich könnte es doch nie ertragen, wenn er vor mir stünde und sich wieder umdreht um zu gehen.
Er kannte Fotos von mir, jede Menge, doch er wusste nicht, wie ich mich bewegte, das ich sicher seine Berührungen nicht ertragen konnte.
Was, wenn er mich anfassen würde? Nur eine kleine Berührung. Ich würde doch zusammen schrecken und einen angewiderten Gesichtsausdruck machen. Damit würde ich doch seine Gefühle verletzten und das durfte ich ihm einfach nicht antun. Dafür mochte ich ihn viel zu sehr.

Es gab zwei Möglichkeiten und ich dachte lange darüber nach.


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