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Krimis & Thriller
Buch Leseprobe Bis aufs Blut, Marc Prescher
Marc Prescher

Bis aufs Blut



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Lächelnd stellte er fest, das die Tür sich, ohne auch nur das kleinste Geräusch von sich zu geben, öffnen ließ. Frisch gewaschene Bettwäsche und der Geruch von schwitzenden Körpern lag in der Luft. Ed setzte einen Fuß über die Schwelle und trat ein. Die Finsternis war sein Freund und verschluckte ihn vollends. Niemand konnte ihn sehen. Lauschend stand er im Zimmer. Das Schrotgewehr fest in der Hand. So horchte er dem Liebesgeflüsters eines Paares, die sich nicht bewusst waren, dass der Teufel mittlwerweile ihr Schlafzimmer betreten hatte. Ein wahrhaft göttliches Gefühl. Er war nicht das erste mal in ein fremdes Haus geschlichen und doch war es immer wieder aufregend. Jedesmal gab es wieder diesen Kick, der die Nackenhaare aufstellte und die Eier anschwillen ließ. Fleisch traf mit einem klatschenden Geräusch auf anderes Fleisch. Der stinkende Eber schien die geile Sau immer fester durchzuficken. 


»Ja, fick mich härter du Mistkerl!«


Ed grinste breit als er die auffordende Stimme hörte, die ihren Stecher versuchte zu Höchstleistungen anzutreiben. Das Hecheln des Schwanzträgers wurde lauter. Scheinbar war er nicht in bester Form. Die Sau schien ihn zu überfordern und trotzdem konnte Ed hören, wie sie eine Antwort bekam.


»Ich fick dich durch, bis dir die Fotze glüht!«


Ed konnte sich nur schwer ein Lachen verkneifen. Der Typ klang, als würde er jeden Moment einen verdammten Herzinfarkt bekommen. 


Röchelt wie ein abgestochener Wasserbüffel.


»Schneller, schneller. Härter, härter«, rief sie.


»Du Miststück, du geiles Miststück«, war die keuchende Antwort.


Ed schüttelte den Kopf. Es war wirklich ein elendes Trauerspiel, was sich da vor ihm abspielte. Es juckte ihm im Zeigefinger. Am liebsten hätte er eine Salve in die Dunkelheit gefeuert, nur damit dieses Drama endlich ein Ende fand, aber so leicht wollte er es ihnen dann doch nicht machen. Ein bisschen Spaß musste sein, dachte er bei sich. Mit der freien Hand suchte er die Wand ab, und fand was er suchte. Der Lichtschalter tat seinen Dienst. Schlagartig wurde das Schlafzimmer in elektrisches Licht getaucht. Das Keuchen und Stöhnen verstummte.


Der Anblick, der sich Ed nun bot, war einfach nur erbärmlich. Er hatte sich in seiner Fantasie etwas schöneres vorgestellt. Wohlgeformte Körper, die sich auf weißen Laken rekelten. Was er bekam war genau das Gegenteil. Er blickte in die weit aufgerissenen Augen von Dick und Doof.


Das Weibchen war unbeschreiblich fett und kniete auf allen vieren und streckte ihr gewaltigen Arsch einem dürren Männchen entgegen, der zu allem Übel auch noch eine lächerliche Ledermaske trug, aus deren Mundöffnung seine eklige Zunge hervorschaute. Die beiden traurigen Gestalten waren scheinbar zu Salzsäulen erstarrt, denn sie bewegten sich keinen Zentimeter mehr. Blickten nur abwechselnd in Eds angewidertes Gesicht und dann wieder auf das Schrotgewehr, das auf sie gerichtet war. 


»Guten Abend, meine kopulierenden Geisterbahngestalten. Ich hoffe doch, ich komme nicht ungelegen?«


Eine Antwort bekam Ed nicht. 


»Sie kennen mich wahrscheinlich aus Funk und Fernsehen. Man nennt mich den Schlachter. Ich freue mich heute bei Ihnen zu sein.«


Endlich gab es eine Reaktion. Die fette Frau begann zu kreischen. 


»Miss Piggy, es wäre schön, wenn du deine Fresse halten würden, ansonsten müsste ich jetzt den Abzug betätigen.« 


Ed blickte grinsend auf das Gewehr in seiner Hand. Sofort verstummte das Weib. Ihr knochiger Stecher hatte sich noch nicht einmal bemerkbar gemacht. er blickte Ed nur aus kuhgrossen Augen an.


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