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Buch Leseprobe Generation Forever Young, Laetitia Barnick
Laetitia Barnick

Generation Forever Young


Über 68er-Studenten, Hippiebewegung & Co.

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Aus dem Kapitel ″Love and Peace″:


 


Besonders in der Hippie-Szene identifizierte man sich mit der Vision von Frieden und Freiheit und demonstrierte friedlich gegen den Vietnamkrieg und für die atomare Abrüstung. Die neue Antikriegsbewegung stellte nicht zuletzt eine Möglichkeit der radikalen Abgrenzung gegen die Väter-Generation dar, die für das Naziregime in den Krieg gezogen war. Aber auch die „Verklemmtheit“ des Spießbürgertums und das sinnentleerte Streben nach Konsum der sich nach dem Krieg entwickelnden Wohlstandsgesellschaft wurde stark in Frage gestellt. Neue Lebensformen und -Vorstellungen entwickelten sich, die stark vom Gemeinschaftsgedanken und der Idee der Selbstverwirklichung geprägt waren. Die Ablehnung und Verweigerung von Leistungsdruck und bürgerlichen Tabuvorstellungen führten nun auch zu neuen Formen des Zusammenlebens wie in Wohngemeinschaften und Kommunen, zum Ideal der freien Liebe und zur Selbstverständlichkeit des Drogenkonsums zur Bewusstseinserweiterung. Um sich gegen Spießertum, Establishment und bourgeoise Normen aufzulehnen, konnte dies aber nicht genügen. Schon bald waren beispielsweise die provokanten Anfänge der Langhaarigen harmlose Vergangenheit. Später wurde nicht nur im musikalischen Bereich, sondern auf allen künstlerischen und gesellschaftspolitischen Ebenen grenzenlos provoziert in der Absicht, nicht nur die Kriegsgeneration mit ihren erstarrten Regeln zu schockieren, sondern auch das eigene junge Publikum. Als diese im Rahmen der neu entstandenen Aktionskunst mit in das Kunstereignis einbezogen wurde, entstand das Happening, eine von allen Regeln losgelöste Performance mit frei improvisiertem Ablauf.


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