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Tag auf Tag im Hamsterrad


Warum die Wirtschaft wächst und wir alle.....

von Christopher Klein & Jens Helbig

wirtschaft_buecher
ISBN13-Nummer:
9783981579437
Ausstattung:
84 Seiten, 24 Grafiken
Preis:
12.90 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Verlag:
jcbooks BewussTseinsVerlag, C. Klein & J. Helbig GbR
Kontakt zum Autor oder Verlag:
info@jcbooks.de
Leseprobe

Banken und Finanzkrise – der Kapitalismus. Diese Wörter sind heutzutage zum Inbegriff von Gier und Maßlosigkeit geworden. Während die meisten Mitmenschen davon aufgebracht sind, lachen sich andere im selben Augenblick ins Fäustchen. Woran liegt das? Woher resultiert die Diskrepanz zwischen Arm und Reich und warum klafft die Vermögensschere immer weiter auseinander? Wieso besitzen in Deutschland die oberen zehn Prozent der Bevölkerung drei Viertel und das reichste Prozent davon sogar mehr als ein Viertel des gesamtdeutschen Vermögens? Warum ist das Vermögen derart ungleich verteilt, dass während die Zahl der Milliardäre stetig steigt, gleichzeitig knapp ein Viertel der Weltbevölkerung von weniger als zwei US-Dollar am Tag in Armut lebt? Auf der Reise durch den Dschungel der Finanzwelt blicken nur noch die wenigsten durch. Beruf, Ausbildung, Schule, Studium, Arzttermine, Fitnessstudio, der Fernseher und Facebook halten uns im Alltag so beschäftigt, dass uns zunehmend die Zeit zum Nach- und Mitdenken abhandenkommt. Franklin D. Roosevelt brachte es auf den Punkt: »Nie zuvor hatten wir so wenig Zeit, um so viel zu tun.« Wir blockieren unangenehme Themen und schotten uns vor ihnen ab, denn schließlich haben wir wichtigeres zu tun – so denken wir zumindest. Diese Abwehrhaltung ist nur allzu verständlich, aber sie birgt Gefahren: – Weil eine ergebnisoffene, unverblümte und tolerante öffentliche Debatte fehlt, wird das Spiel weiterhin denjenigen überlassen, die uns offensichtlich in die Misere gebracht haben. – Die persönliche Vorbereitung auf eine wahrscheinliche Mega-Krise kommt zu kurz. – Durch die exzessiven Schuldenstände werden künftige Generationen ihrer Existenzgrundlage beraubt. Das entschuldigende Sprichwort, das meiste erledige sich sowieso von selbst, solange man nur genug Zeit verstreichen lässt, ist hier schlichtweg unangebracht. Wir wollen der ungleichen Informationsverteilung entgegenwirken und mit diesem Buch Ihr Interesse für die spannenden Zusammenhänge und Verquickungen entfachen. Das soll zweierlei Zielen dienen. Zum ersten werden Sie Hintergründe und Auslöser der derzeitigen Schulden- und Bankenkrise verstehen und künftig gelassener auf die Nachrichten reagieren, da Sie wissen weshalb die Krise derartige Auswüchse angenommen hat. Zum zweiten ist ein grundlegendes Verständnis der finanzsystematischen und wirtschaftlichen Funktionsweisen auch für die eigene finanzielle Situation hilfreich. Im Idealfall haben wir Sie am Ende soweit überzeugt, dass Sie selbst die Verbreitung dieser Informationen vorantreiben möchten. Dante Alighieri: »Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.« Am Ende des Buches werden Sie Abläufe, die weitgehend unbekannt sind, durchblicken und bewusster wahrnehmen. Sie werden die Unzulänglichkeiten unseres Finanzsystems erkennen und eingefahrene Weltbilder machen freien, neuen und unabhängigen Gedanken Platz. Vorwort

Klappentext

Unser jetziges, ungerechtes und destruktives Geldsystem provoziert Finanzkrisen und macht uns alle sukzessive ärmer, kränker und unzufriedener. Aber genau das führt paradoxerweise zu Wirtschaftswachstum. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Finanzwelt – ganz anders als Sie sie kennen. Im ersten Teil werden die wahren, systemimmanenten Ursachen der Schulden- und Finanzkrise enthüllt. Schritt für Schritt, einfach und für Jeden verständlich. Der zweite Teil richtet die Aufmerksamkeit auf die Konsequenzen, die sich für uns alle ergeben.

 

(»Dieses Buch leistet einen essentiellen und wertvollen Beitrag zur Aufklärung über die Funktionsweise von Geld in unserem Wirtschaftssystem.« Matthias Weik und Marc Friedrich Autoren des Spiegel-Bestsellers »Der größte Raubzug der Geschichte«)

Rezension

»Unser ungerechtes und destruktives Geldsystem provoziert Finanzkrisen und macht uns alle sukzessive ärmer, kränker und unzufriedener. Diese Ausgangsthese ist kaum zu leugnen. Zugleich ist die Funktionsweise des Finanzsystems, mit dem wir leben, sogar für Banker nur schwer zu durchschauen. Selbst das Geld, das einst ein simples Zahlungs- und Tauschmittel war, steckt heute voller Tücken und kaum jemand weiß daher, was Geld eigentlich alles ist und wofür man es im weitesten Sinn verwenden kann. Wozu gibt es Mindestreserven, wer betreibt die Geldschöpfung, wie kommt es zu der riesigen Verschuldung? Wer profitiert, wer zahlt drauf? Im ersten Teil des Buches begeben sich die Autoren daher auf die Spur der systemimmanenten Ursachen der Schulden- und Finanzkrise. Schritt für Schritt, einfach und für jeden verständlich. Der zweite Teil richtet die Aufmerksamkeit auf die Konsequenzen, die sich für uns alle ergeben. Das Buch ist einfach geschrieben, ohne zuviel wissenschaftliche Verwirrungen, aber mit einer Prise Humor. Ein Buch für alle, die sich für das Thema interessieren. Die knapp 84 Seiten sind verständlich und zügig zu lesen. Wobei durchaus Spannung aufkommt. Denn die Materie betrifft unser tägliches Leben. Doch die Vorgänge und Zusammenhänge sind im Dschungel der Finanzwelt für jemanden, der nicht täglich damit zu tun hat, kaum zu verstehen. Die Autoren versuchen daher, dieses Thema mit einfachen Worten und Beispielen auch für Laien verständlich darzustellen. Das ist ihnen gut gelungen.« Geld-Magazin Österreich (Ausgabe Mai, 2015), S. 70. ____________________ »Logisches Denken und einfaches Rechnen reichen zum Verstehen des Geldsystems! Eine Reise durch den Dschungel der Finanzwelt führt fast zwangsweise dazu, dass kaum noch jemand versteht, wie die Zusammenhänge sind und was wirklich geschieht. Die vielen Dinge des inzwischen normalen Alltags halten uns meist so beschäftigt, dass wir kaum noch die Zeit und die Muße zum Nachdenken finden, um in unserer so schnell-lebigen Zeit auch noch fundiert mitdenken zu können. Dies trifft vor allem auch auf das derzeit bestehende Geldsystem zu. Die Autoren dieses Buches beschreiben daher zunächst das Geld und unser bestehendes Geldsystem. Sie versuchen dabei dieses Thema mit einfachen Worten und Beispielen vor allem für Schüler und Laien verständlich darzustellen. Dies ist ihnen im vorgegebenen Rahmen, in dem vor allem die großen strukturellen Zusammenhänge angesprochen werden, gut gelungen. In unserer multimedialen Simultanwelt ist eine akribische Beschäftigung mit nur einem Thema kaum noch möglich. In der geschichtlichen Vergangenheit liegen aber immer noch viele Hinweise und Lösungen für eine Vielzahl von Problemen verborgen. Dies trifft auch auf die Entwicklung der Finanzwelt zu. Was Geld eigentlich ist, kann daraus aber leider auch nicht abgeleitet werden - ja selbst in den Wirtschaftswissenschaften existiert bis heute keine eindeutige Definition von Geld! Dies zeigt sich auch darin, dass in unterschiedlichen Wirtschaftsräumen die Geldmengen auch unterschiedlich definiert werden. Ein großes Defizit im Umgang mit dem Wissen um Geld und das derzeit bestehende Geldsystem zeigt sich vor allem auch darin, dass weder in den Schulen, noch an den Hochschulen unseres Staates die grundlegenden Mechanismen und Abläufe in unserem Geldsystem eingehend und kritisch betrachtet werden. Sie werden bisher fast nur an den Hochschulen im Schnelldurchgang abgehandelt. Dass dieser Lehrstoff bisher rein zufällig so vernachlässigt wird, kann sicher in Frage gestellt werden. Dabei bleiben dann auch die Zusammenhänge wie auch die Abhängigkeiten zwischen dem bestehenden Geldsystem und den Vorgängen in der Wirtschaft im Dunkel des verbreiteten Halbwissens verborgen. Diese Tendenz führt dann auch häufig zur der einfachen Feststellung, dass sowohl die Menschen und die menschlichen Gemeinschaften, als auch die natürliche Umwelt in der wir leben, durch die wirtschaftlichen und industriellen Aktivitäten stark belastet werden. Die Mehrzahl der Menschen und die Natur scheinen daher die Verlierer dieses Systems zu sein. Doch es gibt in jedem System immer auch Gewinner. Im zweiten Abschnitt dieses Buches gehen die Autoren dann auf die Konsequenzen der dargestellten Zusammenhänge ein. Sie beschreiben solche Zusammenhänge zwischen Schulden und Wirtschaftswachstum, stellen die Abhängigkeiten zwischen Zinsen, Zinseszinsen, Schuldgeld und inflationären Entwicklungen dar und gehen auf die Zusammenhänge ein, die systematisch zur größtmöglichen Ungleichheit führen. Betrachtungen des Euro, der Euro-Krise und der beginnenden Finanzdiktatur durch die Konstruktion des „Europäischen Stabilitäts-Mechanismus“ (ESM) vervollständigen die Beispiele der Konsequenzen, die sich für uns alle aus dem bestehenden Geld und Finanzsystem mit einer offenbar eingebauten exponentiellen Verschuldungsautomatik ergeben. Betrachtungen der Auswirkungen des bestehenden Geldsystems auf das Gesundheitssystem und auf das Ökosystem schließen die Betrachtungen zu den Konsequenzen ab, die sich für uns Menschen aus der bestehenden, globalen, monetären Monokultur bereits ergeben haben und sich weiter ergeben werden. Die Autoren sind (waren bis 2014 - Anm. d. Autors) Studenten der Volkswirtschaft, die ihre Erkenntnisse und ihr aus dem Studium resultierendes Wissen dafür eingesetzt haben, ein gut verständliches Buch über die benannten Inhalte und Themen zu schreiben. Sie haben dabei einen eigenen, interessanten Stil entwickelt, ein eher kompliziertes Sachthema auf eine unterhaltende Weise interessant darzustellen. Das Lesen dieses Buches wird daher jedem politisch und finanzwirtschaftlich Interessierten empfohlen.« GHZ-Redaktionsteam (März 2014), zur ersten Version von ″Tag auf Tag im Hamsterrad″