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Keine Angst vor Aktien


von Christoph Störkle

wirtschaft_buecher
ISBN13-Nummer:
9783738011876
Ausstattung:
143 Seiten
Preis:
6.99 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Verlag:
neobooks
Leseprobe

3.1 Depot

Wenn man in Wertpapiere wie Aktien, Fonds, Anleihen oder Zertifikate investieren möchte, braucht man ein Wertpapierdepot bei einer Bank. Ein Wertpapierdepot ist wie ein Konto, aber eben nicht mit Geld, sondern mit Wertpapieren. Die Kosten für ein solches Depot können von Bank zu Bank beträchtlich sein. Dabei ist nicht zu vergessen, dass eine höhere Rendite am sichersten durch Kostenreduzierungen zu erreichen ist. Die bankabhängigen Kosten sind die Transaktionskosten, eine Provision für die Vermittlung der Wertpapiergeschäfte an die Börse (diese Orderprovision macht den Hauptteil der Kosten aus). Ausländische Börsen sind beispielsweise teurer als inländische, manche Banken haben feste Provisionen (z.B. 15€) oder machen die Höhe am Ordervolumen fest (z.B. Ordervolumen 0€ - 4999,99€ = 0,40% Provision, Ordervolumen 5000€ - 24999,99€ = 0,35% Provision, …). Da Banken unter anderem von den Transaktionskosten leben, empfehlen sie nicht ohne Grund häufiges umschichten. Daneben gibt es noch Kosten, die unabhängig von der Bank bezahlt werden müssen. Diese Kosten hängen von der Börse ab, wie beispielsweise Handelsentgelt der Börse oder Clearinggebühren. Damit sich der Aufwand lohnt, sollten Wertpapiere für min. 2000€ gekauft werden. Ansonsten wird die Rendite von den Nebenkosten / Gebühren aufgezehrt. Daneben gibt es noch jährlich Verwahrungsgebühren. Diese können pauschal, abhängig von der Anzahl von Wertpapieren aber auch bei manchen Banken kostenlos sein. Ein Depot bei einer Filialbank ist meist teurer. Dafür erhält man Beratung und Wertpapierorders werden von den Mitarbeitern durchgeführt. Sollte einmal der Kauf einer Aktie doch ohne Beratung erfolgen, dann sollte man auch einen Nachlass auf den Ausgabeaufschlag fordern. Billiger wird es, wenn das Depot bei einer Direktbank bzw. einem Onlinebroker liegt. Hier führt man seine Orders selbst über das Internet aus, aber eben ohne Hilfe seitens der Bank (was aber nicht besonders schwierig ist). Viele Filialbanken bieten beide Depotarten an. Und bei manchen muss sich der Kunde auch nicht entscheiden, welche Variante er gerne möchte. Wird ab und an eine Beratung gewünscht, wird die höhere Gebühr verlangt. Möchte der Kunde eine bestimmte Aktie erwerben, macht er dies einfach online. Für ein Depot wird immer ein Verrechnungskonto (oft ein Girokonto) angelegt. Über dieses werden die Ein-/ und Auszahlungen vorgenommen.