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Wirtschaftbücher
Buch Leseprobe Der türkise Unternehmer, Rudolf und Ulrike Bleicher-Rapp
Rudolf und Ulrike Bleicher-Rapp

Der türkise Unternehmer



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Kapitel 1:




Irgendetwas stimmt hier nicht


 


Paul Herter war 37 Jahre jung und hatte nun doch schon über 8 Jahre als Unternehmer eine durchaus ansehnliche Karriere hinter sich. Zwar musste er sein Unternehmen nicht wie viele seiner Kollegen bei Null beginnen, denn er hatte den Betrieb seines Vaters übernommen, aber es war vor 8 Jahren noch ein kleiner 14- Mann Betrieb mit knapp 1,5 Millionen Umsatz. Inzwischen war das Unternehmen auf 58 Mitarbeiter angewachsen und der Umsatz hatte sich fast versiebenfacht. Eigentlich konnte Paul sehr zufrieden sein, denn viele seiner Ziele hatte er, trotz großer Bedenken seines damaligen Umfelds, erreicht. Als Paul den elterlichen Betrieb über-nommen hatte, tat er dies mit viel Enthusiasmus, noch mehr Ideen und wirklich großen Zielen. Aber seit einiger Zeit spürte er eine gewisse Stagnation. Irgendwie wurden die Dinge immer komplizierter, brauchten mehr Zeit und gingen ihm nicht mehr so leicht von der Hand wie das ursprünglich einmal der Fall war. Zu Beginn seiner Karriere war er ein richtiger Senkrechtstarter. Bei allem was er anfasste, bewies er ein richtiges Goldhändchen und sein Unternehmerleben meisterte er mit großer Leichtigkeit und der Erfolg schien ihm einfach zuzufliegen. Das war, wenn er an manchen Abenden in Ruhe über sein Leben nachdachte, seit über einem Jahr nicht mehr wirklich so. Und wenn er ganz ehrlich zu sich selbst war, kam ab und an eine gewisse Angst in ihm hoch, ob sich das Blatt eventuell wendete und ob er sich vielleicht sogar schon Sorgen um sein Unternehmen machen müsste. Dies waren jedoch nur sehr flüchtige Augenblicke, die er dann auch gleich wieder verwarf und am anderen Tag wieder mit richtig viel Einsatz und Motivation die Dinge vorantrieb. Meist folgten darauf auch sofort wieder positive Ereignisse. Entweder es tauchte unerwartet ein neuer Kundenauftrag auf, oder es wurde eine neue Idee für neue Kundenangebote entwickelt. Nach einigen Monaten jedoch stellte Paul fest, dass sich dieses Muster, vom Auf und Ab der Gefühle, immer in kürzeren Abständen wiederholte. Und über einen Zeitraum der letzten 6 Monate betrachtet, war die Geschäftsentwicklung eher stagnierend. Paul begann sich, mehr und mehr Sorgen zu machen. Er versuchte zwar, sich nichts anmerken zu lassen, aber irgendwann nahm ihn Oliver, einer seiner langjährigen Mitarbeiter, zur Seite und sprach ihn direkt an: „Paul, was ist eigentlich los? Du wirkst müde, nervös und kraftlos – gibt’s Probleme in der Firma?“ Paul war richtig schockiert. Er war eigentlich sicher, dass er seine Probleme so gut verbergen konnte, dass dies im Außen nicht auffallen würde. Schließlich hätte dies äußert fatale Folgen, wenn sein Umfeld etwas von seinen Bedenken und Problemen und seinen innerlichen Kämpfen bemerken würde. Was würden seine Kunden tun, wenn sie mitbekommen würden, dass er ab und an darüber nachdachte, ob sein Unternehmerleben, so wie es jetzt war, überhaupt noch Sinn machte? Sicherlich würden sie ihren nächsten Einkauf bei ihm gründlich überdenken. Denn nichts kann gefährlicher sein, als der Einkauf teurer Produktionsgüter bei einer Firma, die es eventuell bald nicht mehr auf dem Markt gibt. Gleiches galt natürlich auch für seine Mitarbeiter. Wie schnell würde er seine besten Leute verlieren, wenn diese bemerken würden, dass er sein Unternehmen infrage stellte. Gute Fachkräfte wissen, dass sie gefragt sind, und können sich sichere Arbeitsplätze inzwischen aussuchen. Und dann auch ganz zu schweigen von den Banken. Bildlich stellte er sich vor, wie er in einem offenen Bankengespräch zu seinem Kredit-sachbearbeiter sagen würde: „Wissen Sie Herr Maier, in letzter Zeit stelle ich mir immer öfters die Frage, ob das Ganze so wirklich Sinn macht und ob ich mich noch auf dem richtigen Weg befinde“ - und wie der Sachbearbeiter mit Schweiß auf der Stirn und ängstlich weit aufgerissenen Augen versuchte unauffällig den roten Knopf unter seinem Schreibtisch zu drücken, der in solchen Fällen automatisch sämtliche Konten sperrte und alle Darlehen sofort fällig stellte. Genau diese Gedanken hatte Paul in den letzten Monaten immer wieder erfolgreich mit positivem Denken weggewischt und ganz bewusst darauf geachtet, dass er auch optimistisch und positiv rüber kam. Und nun knallte ihm sein Mitarbeiter diese Aussagen vor den Kopf. „Nein, nein“, beschwichtigte Paul. „Alles im Lot. Man macht sich halt so seine Gedanken. Schließlich ändern sich viele Dinge ja ständig und da will manches schon immer gut überlegt sein.“ „Ja Chef, da hast Du sicherlich recht“, erwiderte Oliver. „Barbara hat neulich von einem Seminar erzählt, von dem ihr Chef mit großer Begeisterung zurückkam.“ Barbara war Olivers Frau und die rechte Hand eines sehr erfolgreichen Unternehmers mit 250 Mitarbeitern in der Nachbargemeinde. ‚Die Fallen der Veränderung - wie sich Unternehmer aus der Sackgasse der Komplexität befreien’ – so hieß der Titel, glaube ich. Wenn Du willst, kann ich Barbara mal fragen, ob sie dir die Unterlagen besorgen kann.” „Sehr gerne“, erwiderte Paul, und versuchte dabei nicht berührt zu wirken. „Schau ich mir bei Gelegenheit gerne mal an.” Zwei Tage später lagen die kopierten Unterlagen bei Paul auf dem Schreibtisch. Barbara hatte diese mit einer Notiz versehen, die lautete: „Lieber Herr Herter, anbei die Kopien des Seminars ‚Die Fallen der Veränderung - wie sich Unternehmer aus der Sackgasse der Komplexität befreien’. Ich darf Ihnen diese mit der Genehmigung meines Chefs gerne weiterleiten und Ihnen ausrichten, dass Sie sich bei Rückfragen gerne persönlich an Herrn Dornberg wenden können. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach bei mir und wir stimmen einen persönlichen oder telefonischen Termin ab. Herzliche Grüße Barbara Neubauer.” Paul war etwas durcheinander. Einerseits war er sehr neugierig bezüglich des Inhaltes der Unterlagen, die vor ihm lagen. Andererseits war er ziemlich sprachlos über das Angebot dieses Herrn Dornberg. Augenscheinlich schien sich dieser erfolgreiche Unternehmer, genau wie Paul selbst, sehr mit Veränderungen und dem Gefühl sich in einer Sackgasse zu befinden, zu beschäftigen. Aber völlig konträr zu dem Verhalten von Paul machte dieser Herr Dornberg das nicht heimlich still und leise, sondern ganz im Gegenteil ganz offensiv und zudem mit solch einer Begeisterung, dass er Paul sogar ein Gespräch zu seinen Erfahrungen mit diesem Thema anbot und das, obwohl sie sich persönlich überhaupt nicht kannten. Am liebsten hätte Paul sofort zum Telefonhörer gegriffen. Aber damit das nicht ganz so sehr danach aussah, als ob er es nötig hätte, verschob Paul den Anruf. Das hatte auch noch 2 Tage Zeit, dachte er. Wichtig war jetzt erst einmal, dass er die Unterlagen hatte, um sich ein Bild zu machen. Die Unterlagen waren relativ umfangreich und zum ersten Mal seit langer Zeit beschloss Paul, sich während den Geschäftszeiten frei zu nehmen. Er setzte sich ins Auto und fuhr mit seinen Unterlagen in ein gemütliches Café in der Nachbarstadt und verbrachte den ganzen Nachmittag damit die Unterlagen durchzulesen. Vieles was er las, konnte er inhaltlich nicht wirklich zuordnen. Aber irgendwie überkam ihn das Gefühl, dass dies etwas für ihn sehr Bedeutendes sein könnte, und so ließ er sich nicht davon abbringen, die ganzen Unterlagen zu studieren. Zwischenzeitlich war es schon später Abend geworden und als er das Café verließ, realisierte er erst, dass er über 6 Stunden mit dem Lesen der Unterlagen verbracht hatte. Seine Frau Christine war nicht sonderlich erstaunt, dass er jetzt erst nach Hause kam. Auch mit dem Essen hatte sie nicht gewartet. Sie wusste, dass es immer mal wieder später werden konnte, weil Paul nochmals auf einen Termin weg musste oder eben auch verspätet wieder kam. Und dann hatte er in der Regel auch schon unterwegs gegessen. „Wie war Dein Tag?“, begrüßte sie ihn mit einem mitfühlenden Lächeln, um sein Gemüt etwas aufzuheitern. „Ich weiß es noch nicht genau“, war seine ungewöhnliche Antwort. „Ich habe heute fast den ganzen Tag im Café verbracht.” Dann erzählte Paul seiner Frau die Geschichte, wie Oliver ihn vor zwei Tagen wie aus heiterem Himmel darauf angesprochen hatte, ob es Probleme in der Firma gäbe, wie er dann heute die Unterlagen erhalten hatte und einfach nicht anders konnte, als sich den Nachmittag freizunehmen, um sich eben dieser Sache zu widmen. So hatte Christine ihren Mann schon lange nicht mehr erlebt. Er schien irgendwie aufgekratzt, hoch motiviert und dennoch völlig durcheinander. „Und, was steht denn in den Unterlagen?“, fragte sie ihn. „Ehrlich gesagt habe ich es nicht wirklich verstanden. Zwei Sätze gehen mir aber nicht mehr aus dem Kopf. …Kompliziertheit entsteht dann, wenn Komplexität die Klarheit verliert. Und ..... auf Komplexität folgt Genialität.“ Und nach einer kurzen Pause fragte er: „Was meinst Du, soll ich diesen Herrn Dornberg bezüglich eines Gespräches anrufen?“ „Ich liebe es, wenn Du diese rhetorischen Fragen stellst“, erwiderte Christine. „Du hast dich doch schon entschieden, oder? Und das macht mich sehr glücklich, denn immer wenn Du dich innerlich schon entschieden hattest, hast du danach ganz tolle Ergebnisse erzielt. Das war beim Neubau so, als dir niemand zugetraut hatte, überhaupt eine Finanzierung zu bekommen. Oliver, ich und ein paar andere, die dich wirklich kennen, merken schon seit Längerem, das einige Dinge nicht so laufen wie es sein sollte, obwohl Du immer versuchst, gute Miene zu machen. Vielleicht ist es kein Zufall, dass dieser Kontakt gerade jetzt hereinschneit. Ich freue mich, dass Du dich dafür entschieden hast.“


 


Begegnung mit einem Unternehmer der anderen Art


 


3 Tage später stand Paul im Vorzimmer von Herrn Dornberg und fühlte sich sichtlich unbehaglich. Irgendwie konnte er sich mit der Situation noch nicht richtig anfreunden. Er fühlte sich unwohl in seiner Haut. Er wusste nicht genau, was jetzt auf ihn zukam und das verunsicherte ihn deutlich. Er wusste nicht einmal genau, was er fragen sollte, weil er ja den Inhalt der Unterlagen nicht wirklich nachvollziehen konnte. Es war ja mehr dieses Gefühl, dass da was wirklich Wichtiges für ihn war, was er unbedingt kennen- lernen wollte. Es blieb keine Zeit mehr zum Überlegen, denn da ging auch schon die Tür auf und Herr Dornberg kam heraus. Er war ein sympathischer, großgewachsener Mann mit schon etwas grauen Haaren. Paul schätze ihn auf Anfang fünfzig. Sein Jackett unterm Arm, über das ganze Gesicht schmunzelnd, begrüßte er Paul so herzlich, als ob es sich um einen jahrelangen Bekannten handelte. Er wandte sich kurz zu seiner Sekretärin mit den Worten: „Also Frau Neubauer, wir sind dann mal weg, einen schönen Tag noch und bis morgen.” „Wie weg - und was meint er mit ‚bis Morgen‘?“, ging es Paul blitzartig durch den Kopf. Es war 11:00 Uhr morgens und Paul hatte sich auf ein maximal 1 ½ stündiges Gespräch im Büro von Herrn Dornberg eingestellt. „Ich hoffe Sie haben ein bisschen Zeit mitgebracht“, fuhr Herr Dornberg fort. Mittwoch bis Freitag arbeite ich nur halbtags beziehungsweise von 07.00 bis 11.00 Uhr – und gehaltvolle Gespräche führe ich gerne an magischen Orten. Darf ich Sie zum Mittagessen in den Golfclub einladen?“ „Oh mein Gott“, dachte sich Paul, „wo bin ich denn hier reingeraten? Was genau will dieser Mann von mir? Wenn sich das hier zu einen Akquise-Gespräch für irgendeinen dubiosen Unternehmerclub entpuppt, der sich an magischen Orten trifft, wird das ein sehr kurzes Mittagessen. Nicht mit mir!“ „Ich möchte Ihre Zeit auf keinen Fall überbeanspruchen, ein oder zwei schöne Tassen Kaffee werden sicherlich ausreichen. Ich habe nur ein paar Fragen zu den Unterlagen, die Sie mir freundlicherweise haben zukommen lassen“, versuchte Paul die Situation zu entschärfen. „Guten Kaffee haben die auch“, erwiderte Herr Dornberg und schon standen sie auf dem Hofgelände. „Ich schlage vor, wir fahren gemeinsam. Steigen Sie ein“, preschte Herr Dornberg erneut vor. Nun endgültig, vollends überrumpelt, fügte sich Paul seinem Schicksal - wohl wissend, dass er nun zumindest für den Rest des Nachmittags aus der Nummer nicht mehr rauskam, schlicht und ergreifend aufgrund mangelnder Alternative der motorisierten Fortbewegung. Nicht nur der Kaffee war wie versprochen wirklich richtig gut, sondern vor allem auch das exzellente Mittagessen. „Wenn die Kochkunst auf den „magischen Ort“ zurückzuführen ist, sollte ich hier vielleicht mal einen Kochkurs machen“, dachte sich Paul – „oder zumindest mal wieder mit Christine ganz gemütlich zu zweit in Ruhe essen gehen.“ Unter diesem Gesichtspunkt gesehen, war die Küche sowie die Umgebung hier wirklich magisch und schön. „Sie haben also die Unterlagen erhalten und haben noch Fragen dazu? In welchem Stadium Ihrer Krise stecken Sie denn?“, fragte Herr Dornberg. Da hatte Paul noch gerade eben das Essen und die Umgebung richtig genießen können, da riss ihn dieser Satz von Herr Dornberg wieder in die Realität zurück. „Na ja, um eine Krise handelt es sich bei mir wohl kaum“, konterte Paul, und versuchte so souverän wie möglich zu erscheinen. „Ehrlich gesagt, bin ich eigentlich nur über die beiden Aussagen, ‚Kompliziertheit entsteht dann, wenn die Komplexität die Klarheit verliert’und ‚auf die Komplexität folgt die Genialität’, gestolpert. Und die Sätze haben dann mein Interesse geweckt. Die Unterlagen habe ich ehrlich gesagt nicht detailliert gelesen. Ich hatte noch keine Zeit dafür. Ich hatte gehofft, Sie könnten mir über den Inhalt eine kompakte Zusammenfassung geben.” Und dabei dachte er sich insgeheim: „Wow, das war jetzt aber eine tolle Retourkutsche - ich hab mein Gesicht gewahrt.” „Aber sehr gerne, genau dafür nehme ich mir ja die Zeit und Glückwunsch, wenn Sie sich zur Zeit in keiner Krise befinden“, erwiderte Herr Dornberg. „Bei mir reiht sich zur Zeit eine Krise an die andere, aber genau das ist glaube ich das Erfolgsgeheimnis meines Unternehmens.” Das war wieder einer der Momente, die Paul völlig aus der Bahn schmissen. Wie konnte dieser Typ einfach so zugeben, dass er in einer Krise steckte, dabei seelenruhig im Golfclub mit einem fremden Menschen mittagessen und dann noch behaupten, Krisen wären sein Erfolgsrezept? Paul war verwirrt und wusste nicht genau, wie er sich nun weiter verhalten sollte. Das war jedoch auch nicht notwendig, weil Herr Dornberg nun direkt auf den Punkt kam. „Lassen Sie uns über die Unterlagen reden, deswegen sind Sie ja hergekommen. Und wenn Sie gestatten, muss ich aber zuvor noch etwas ausholen“, sagte er. „Vor etwas mehr als 3 Jahren habe ich beschlossen zu versuchen, mein Unternehmer-leben zu ändern. Ich bin jetzt 56 Jahre alt und gut 28 Jahre davon selbstständig. Gestartet bin ich mit einem gewissen Traum, vielleicht sogar mit einer Vision und ich habe es auch nie bereut. Aber nach einigen Jahren wurde es immer anstrengender, komplizierter und schwieriger diesen Traum auch wirklich zu leben. Manchmal deshalb, weil es zeitlich nicht möglich war, manchmal waren auch die finanziellen Möglichkeiten bescheiden bis erbärmlich. Und oftmals, in den wirklich guten Zeiten, als ich es mir eigentlich erlauben konnte ein gutes Leben zu führen, war ich einfach zu ausgelaugt und energielos, um mein Leben wirklich zu genießen.“ Er holte tief Luft und fuhr dann fort: „Eigentlich gab es für mich persönlich nie wirklich die Alternative zum Unternehmer-tum, obwohl ich viele Möglichkeiten für ein einfacheres Leben gehabt hätte. Angebote hatte ich genug. Und es gab ab und an diese innere Stimme in mir, die mich immer wieder fragte, ob dies der Sinn meines Lebens sei.“ Paul kam es in diesem Moment so vor, als hörte er sich selbst reden. Und wieder überkam ihn dasselbe Gefühl als er zum ersten Mal die Unterlagen durchgelesen hatte. Dieses Gefühl, das hier etwas Wichtiges vor sich ging - etwas, was eventuell sein ganzes Leben verändern würde. „Ich hatte die Erfahrung in meinem Unternehmerleben gemacht, dass die Dinge einfach und leicht laufen können“, fuhr Herr Dornberg fort, „aber ich hatte auch die Erfahrung gemacht, dass es schwer und zäh sein kann. Für mich stellte sich die Frage, warum ist bei mir und vielen anderen Unternehmern das Verhältnis von einfach und schwer eher 50/50, und das Ergebnis somit auf lange Sicht eher gegen Null oder nur wenig darüber. Zumindest stand es für mich nicht im Verhältnis zu dem Einsatz, den ich gebracht hatte. Und ich stellte mir die Frage, was andere Unternehmer anders machten, bei denen das Verhältnis zu Leichtigkeit und Mühseligkeit eher im Verhältnis 80/20 oder noch besser stand und die damit ganz erstaunliche Erfolge erzielten.“ Er fuhr fort: „Als ich mir diese Frage stellte, stolperte ich damals, genauso wie Sie jetzt, über diese 2 Sätze: Kompliziertheit entsteht dann, wenn die Komplexität die Klarheit verliert. Und…auf Komplexität folgt Genialität.“ Als Paul Herrn Dornberg so reden hörte, breitete sich sein positives Gefühl, das er schon beim Durchblättern der Unterlagen hatte, schlagartig über den ganzen Körper aus und verursachte eine Gänsehaut bis hoch in den Nacken, sodass es ihn sogar ein wenig zu schütteln begann. „Man sagt, wenn einem ein positiver Schauer über den Rücken läuft, dass man dann von seiner Seele berührt wird“, bemerkte Herr Dornberg, während er sehr konzentriert in seiner Tasche die Unterlagen suchte. „Wie hatte er das mitbekommen, dass genau so ein Schauer über meinen Rücken floss? War das Zucken so auffällig? Und eigentlich schaute Herr Dornberg doch in eine ganz andere Richtung – merkwürdig“, dachte sich Paul. „…und führte Sie so zu diesen Unterlagen“, ergänzte Paul Herrn Dornberg. “Und so auch zur Beantwortung Ihrer Frage, wie Sie vom durchschnittlich erfolgreichen Unternehmer bzw. vom mal mehr und mal weniger erfolgreichen Unternehmer zum permanent erfolgreichen Unternehmer werden. Richtig?“ „Theoretisch ja, praktisch erst mal nicht“, erwiderte Herr Dornberg. „Okay. Sie machen es aber sehr spannend“, bohrte Paul weiter. „Ich möchte mal vorgreifen, wenn Sie erlauben. Beinhalten diese Unterlagen ein Konzept, wie man dieses Ziel erreicht, und wenn ja, gibt es eine Quintessenz aus diesen Unterlagen?“ „Die Quintessenz ist“, dann kniff Herr Dornberg seine leuchtenden Augen etwas zusammen, als ob er sich ganz andächtig dem nächsten Satz nähern musste, „ich habe mich dafür entschieden, ein TÜRKISER Unternehmer zu werden, und jeder der diesen Weg geht, wird erfolgreich werden – auch wenn er nicht bei TÜRKIS ankommt.“ Ok, Paul hatte verstanden. Man konnte nicht die Quint-essenz verstehen, wenn man noch nicht einmal die Basics verstanden hatte. Kein Mensch versteht die Quintessenz von Fußball, wenn er sich mit Fußball nicht auskennt, sondern lediglich weiß, dass es sich um ein Spiel handelt, in dem man mit einem Ball spielt. Zumindest hatte Paul aber so viel verstanden: Herr Dornberg war früher augenscheinlich in einer ähnlichen Situation gewesen wie Paul es heute war. Paul war sich sicher, dass Unternehmertum sein Lebensinhalt war. Er zweifelte aber an dem Grad seiner Möglichkeit, Erfolg zu produzieren. Er spürte, dass es einen anderen, effektiveren Weg geben müsste, um erfolgreich zu werden. „Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie einen Weg gefunden, auf eine einfache Art und Weise erfolgreich zu werden. Könnte man das so sagen? Ist das die Quintessenz der Unterlagen?“, fragte er. „Junger Freund“, Herr Dornberg nahm nun in seiner Stimme und seiner Gestik väterliche Züge an, „ich verstehe Ihre Ungeduld und gleichzeitig tut es mir leid, dass ich Ihnen nur scheinbar ausweichende Antworten geben kann – ich habe definitiv keinen einfachen Weg gefunden, denn den gibt es nicht. Ich will es mal so ausdrücken. Ich habe einen weit weniger komplizierten Weg gefunden, der mich nicht nur erfolgreicher macht, sondern auch glücklicher, weil er zugleich zu mir selbst führt. Wer Ihnen einen einfachen Weg zum Erfolg verspricht, der lügt. Ich habe schon unzählige Versprechungen kommen und gehen sehen. Und ich gebe zu, dass ich auch schon so einigen falschen Versprechungen während meiner Unternehmerkarriere schmerzlich erlegen bin. Interessanterweise lernt die Menschheit in diesem Punkt wohl nicht wirklich etwas dazu. Man bezahlt im Leben oft sehr teuer für Erfahrungen, die man selbst macht. Wenn man diese dann umsonst weitergeben will, will sie aber keiner haben. Aber das ist noch mal ein anderes Thema. Fakt ist, Abkürzungen gibt es nicht und unsere Welt wird immer komplexer und komplexer und das wird sich nicht ändern. Ganz im Gegenteil. Es scheint eher so zu sein, dass es unsere evolutionäre Aufgabe ist, uns immer weiter und weiter zu entwickeln. Und viele werden an dieser immer zunehmenden Komplexität scheitern und verzweifeln, das sieht man schon alleine daran, wie exorbitant hoch die Zahl der Burn-out Fälle insbesondere bei Unternehmern steigt.“ Herr Dornberg fuhr fort, „Ich habe einen Weg kennen-gelernt, wie man mit der Komplexität um ein Vielfaches einfacher umgehen kann, sozusagen den Schritt von der Komplexität zur Genialität. Ich habe den Weg des TÜRKISEN Unternehmers kennengelernt.“ Fast andächtig machte er eine kleine Pause und holte tief Luft, bevor er weiter sprach. „Ich hatte schon vermutet, dass sich unser Gespräch nicht auf zwei Tassen Kaffee beschränken lässt und deshalb auch genügend Zeit reserviert, damit wir in die Tiefe gehen können. Aber nur, wenn Sie wollen. Und ich habe dafür einen Ort ausgesucht, der es zulässt, dass Sie diese Tiefe auch erreichen. Wenn Sie Lust und Zeit haben, heute tiefer zu gehen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Wenn Sie sich heute überfordert fühlen, können wir gerne einen anderen Termin vereinbaren.“ Bevor Paul nachfragen wollte, was ein TÜRKISER Unter-nehmer denn sei, schrieb er Christine kurz eine SMS, um Bescheid zu geben, dass es wohl sicherlich viel, viel später werden würde, als er zu Beginn vermutet hatte. Die anfängliche Angst von heute Morgen im Vorzimmer von Herrn Dornberg, keine wirklichen Fragen an ihn zu haben, wich jetzt eher der Angst, die Zeit würde heute nicht ausreichen, alle Fragen beantwortet zu bekommen. Prompt schrieb seine Frau zurück. „Ich freue mich auf Dich, wenn Du heute Abend heimkommst - hoffentlich mit dem unglaublich schönen Lächeln, das ganz tief aus Deinem Herzen kommt und mir sagt: Liebling, heute war ein toller Tag. Das habe ich schon so lange nicht mehr bei Dir gesehen und das vermisse ich – hab` Dich lieb“, war ihre Antwort. Es gab wirklich niemand, der ihn so gut kannte wie Christine. Es war in der Tat schon lange her, dass er seine große Begabung, gute Laune und gute Energie in seine Familie und in sein Unternehmen zu tragen, einsetzen konnte. Das lag jedoch nicht daran, dass er diese Begabung verloren hatte, vielmehr lag es daran, dass er nicht mehr in der Lage war, diese positive Energie in sich aufzubauen. Und irgendwie schien das in seiner Umgebung aufzufallen und seine Umgebung schien das auch zu vermissen. Oliver hatte ihn ja mit seiner Bemerkung diesbezüglich schon vor ein paar Tagen konfrontiert. Paul und Herr Dornberg konnten sich nun also auf einen ausgedehnten Nachmittag einrichten – Open end sozusagen. „Ich mache Ihnen folgenden Vorschlag“, eröffnete Herr Dornberg den Nachmittag. „Ich erkläre Ihnen Schritt für Schritt den Inhalt der Unterlagen und Sie notieren sich Fragen, die ich nach jedem Kapitel dann beantworte. So kommen wir zügig voran, Sie können in Ruhe folgen und offene Fragen gehen nicht verloren.“ „Einverstanden“, erwiderte Paul und legte sich gleich mal einen dicken Block zurecht, denn er vermutete, dass er viele Fragen haben würde. Beim Durchlesen der Unterlagen im Café vor ein paar Tagen war ja so gut wie nichts bei ihm hängen geblieben. Herr Dornberg begann also. „Das Erste was ich gelernt habe, war, dass nur dann Kompliziertheit entsteht, wenn Komplexität die Klarheit verliert. Und wie wir beide wissen, ist nichts unproduktiver, als wenn etwas kompliziert wird. Alles was kompliziert ist, verursacht früher oder später Probleme, und wenn diese Probleme auftauchen, handelt es sich in der Regel auch um keine einfachen Probleme, sondern um komplizierte. Was alles in Folge immer noch komplizierter und unproduktiver macht. Einmal in diesem Rad gefangen, ist es ungeheuerlich, schwer dem wieder zu entkommen. Als ich das erkannte, entschied ich mich, neue Aufgaben in meinem Unternehmen zu übernehmen. Ich lernte aus den Unterlagen, das meine wichtigste Aufgabe als Unternehmer, die ist, dafür zu sorgen, dass die Ordnung in der Komplexität erhalten und steuerbar bleibt. Einer im Unternehmen sollte ständig das große Bild im Auge behalten und das kann nur der Chef selbst sein. Ähnlich wie bei den Mosaikbildern oder auch Pickdums. Kennen Sie solche Bilder? Im Kleinen bestehen sie aus vielen, vielen Einzelbildern, die erst dann als ein Bild zu erkennen sind, wenn man weit genug vom Bild weg steht. Stehen Sie zu nahe dran, sehen Sie zwar die einzelnen Bilder, diese haben aber in der Regel eine völlig andere Aussage, als das daraus entstehende große Gesamtbild. Solange Ihr Unternehmen noch eine kleine Größe hat, ist es nicht notwendig, dass ein Einzelner dafür verantwortlich ist, ständig das gesamte Bild im Auge zu behalten. Das wäre auch nicht besonders produktiv, denn bei einem 3-8 Mann-Betrieb braucht man jede produktive Hand. Sobald jedoch ein Unternehmen wächst und eben damit auch komplexer wird, braucht es jemanden, der die Komplexität im Auge behält. In meinem Unternehmen war das in den Zeiten, als wir die 20 Mitarbeiter-Grenze überschritten haben. Dann wieder beim Erreichen von 50 Mitarbeitern, bei ca. 80 und danach nochmals bei ca. 140 Mitarbeitern. Das ist jedoch bei jedem Unternehmen, je nach Branche, unterschiedlich. Das hängt auch davon ab, welche Farbe Sie als Unternehmer haben und welche Farbstruktur Ihre Mitarbeiter aufweisen.“ „Genau, da war doch noch was“, unterbrach Paul Herrn Dornberg. Er wollte ja vorher schon nachfragen, was ein TÜRKISER Unternehmer denn sei. Anscheinend spielten diese Metaphern bezüglich der Farben in den Unterlagen eine wichtige Rolle. Paul wollte seine Frage eigentlich gleich loswerden, aber Herr Dornberg kam ihm zuvor. „Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, Ihre ersten Fragen einmal aufzuschreiben, damit wir dazwischen nicht unnötig unter-brechen müssen - ich nehme an, dass es vor allem bezüglich der Farben welche gibt. Auf der anderen Seite können Sie diese Frage dann später wieder streichen, weil ich ohnehin ausführlich nochmals darauf eingehen werde. Sie sehen also, dass wir, wenn wir nach diesem Prinzip arbeiten, am schnellsten voran kommen. Und das müssen wir auch, denn ich habe heute noch jede Menge Informationen für Sie.“ „Irgendwie scheint dieser Herr Dornberg solche Gespräche mit Leuten wie mir schon öfters geführt zu haben“, dachte sich Paul etwas verwundert. „Es scheint doch noch ein paar mehr Unternehmer zu geben, die sich in ähnlichen Situationen befinden wie ich.“ Das beruhigte ihn zwar nicht in eigener Sache, aber irgendwie fühlte er sich weniger alleine mit seinen Problemen als sonst. „Bevor wir jetzt richtig in die einzelnen Kapitel eintauchen, müssen wir zuerst noch ein paar Fragen klären“, fuhr Herr Dornberg fort. „Wie lange sind Sie jetzt schon Unternehmer?“ „Gute 8 Jahre“, erwiderte Paul. „Und warum?“, schoss ihm von Dornberg sofort auch schon die nächste Frage entgegen. Die Antwort von Paul war wesentlich weniger spontan. Im Gegenteil, viel mehr breitete sich erst einmal ein betretenes Schweigen aus, bis schon fast eine Peinlichkeitsgrenze erreicht wurde. „Na ja“, langsam hatte sich Paul dann doch wieder gefangen, „natürlich um erfolgreich zu sein. Ich möchte ein Unternehmen betreiben, dass gute Gewinne abwirft und mir einen guten Lebensunterhalt sichert.“ „Tut mir leid, dann kann ich Ihnen leider nicht weiter-helfen, Sie haben kein Unternehmer-Gen“, war die prompte Antwort von Herrn Dornberg, die wieder wie aus der Pistole geschossen kam. So langsam hatte sich Paul an den immer wieder aufflammenden Sarkasmus von Herrn Dornberg gewöhnt und irgendwie mochte er seine provokante Art sogar. Er spürte, dass diese Vorgehensweise ihn zu Denk-Prozessen anregte, die er ansonsten wohl nicht denken würde. War es das, was Herr Dornberg vielleicht mit „tiefer einsteigen“ gemeint hatte? „Helfen Sie mir. Ich stecke gerade gedanklich fest“, war Pauls kurze und anerkennende Antwort, auf die Art wie Herr Dornberg mit ihm kommunizierte. „Na ja, wenn es nur um das Geldverdienen geht, dann gibt es aber zwei bis drei wesentlich lukrativere Branchen als die Aluminiumbranche. Sie sind doch in der Aluminiumbrache?“ Paul nickte und Herr Dornberg fuhr fort: “Waffen-, Organ- oder Drogenhandel zum Beispiel wären da um einiges lukrativer. Wenn Ihr Ziel Gewinnmaximierung ist und Ihre einzige Strategie darin besteht, in der Aluminiumbranche 10 Stunden am Tag darauf zu lauern, ob nicht ein paar Brotkrumen abfallen, um Ihre Fixkosten zu decken, dann stimmt mich das nicht besonders zuversichtlich, bezogen auf Ihr Talent als Unternehmer.“ Paul war ziemlich verdutzt - das war jetzt schon sehr nahe an dem Punkt, an dem er innerlich schon so langsam an seine Grenzen kam. Er fragte sich, ob er sich das wirklich bieten lassen musste - schließlich stand er ja nicht vor seinem Konkursverwalter. „Wissen Sie“, fuhr Herr Dornberg fort, und seine Stimme begann wieder, die beruhigende Schwingung eines groß-väterlichen Märchenerzählers anzunehmen, dessen Anziehungs-kraft man sich einfach nicht entziehen konnte. „Wissen Sie, wann ich mir die Frage nach dem WARUM gestellt habe und wann ich ungefähr solche Verlegenheits-antworten gegeben habe, wie Sie gerade eben? Und wann ich dann diese verbale Ohrfeige bekommen habe? Das war vor ungefähr 7 Jahren. Und da war ich schon beinahe 50 Jahre alt und hatte schon fast 20 Jahre Unternehmertum auf dem Buckel. Erst da wurde mir klar, dass ich kein echtes WARUM hatte oder noch schlimmer, nicht mehr hatte. Ich hatte mich arrangiert mit meinem Leben. Ich hatte mich kleinkriegen lassen. Ich war angetreten um ein fantastisches Leben zu führen und war nach 20 Jahren nicht viel weiter gekommen, als dass ich mich mit Brotkrümeln und Almosen abgefunden hatte. Junger Mann, ich habe den größten Respekt vor Ihnen und ich stelle mir gerade vor, um wie viel reicher mein Leben gewesen wäre, wenn ich bereits in Ihrem Alter die Weisheit und den Mut besessen hätte, mein Leben infrage zu stellen. Aber gleichzeitig bin ich unendlich dankbar dafür, dass meine Seele mein Selbst dazu gebracht hat, mein Ego ab jetzt richtig zu führen. Und dies bleibt hoffentlich so bis an mein Lebensende.“ „Na das kann ja heiter werden“, dachte sich Paul, der sich jetzt erst einmal von seinem Gefühlschaos erholen musste. Im ersten Augenblick war er fast nicht in der Lage, seine Wut über die vermeintliche Beleidigung im Zaum zu halten, um im anderen Augenblick schon damit kämpfen zu müssen, seine Schamesröte zu unterdrücken, vor lauter Lobhudelei über seine anscheinend so große Weisheit und seinen Mut. Und jetzt philosophierte dieser Dornberg auch noch über Seele, Selbst und Ego. „Was halten Sie davon“, fragte Herr Dornberg, „wenn wir erst ein paar Schritte über den Golfplatz gehen, bevor wir uns dann eine schöne Tasse Tee und etwas Gebäck gönnen? Die haben hier herrlich feine Macarons aus einer elsässischen Patisserie. Ein Golfplatz hat für mich immer eine äußerst beruhigende und meditative Ausstrahlung.“ Paul kam der Vorschlag sehr gelegen. Er musste nicht nur das üppige Essen verdauen, sondern vor allem auch all das, was heute inhaltlich über ihn herein prasselte. Beim Spaziergang ging Herr Dornberg weiter auf das Thema ‚Mein WARUM als Unternehmer’ ein - und diese Ansätze faszinierten Paul.


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