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Tierbücher
Buch Leseprobe Von Fell zu Fell, Angie Mienk
Angie Mienk

Von Fell zu Fell


F(a)elle a.d. Praxis einer (Tier-)psychologin

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Vorwort
Wann immer Menschen uns kontaktieren, lautet der erste Satz meist: Ich habe ein Problem mit meinem Hund...
Oft sind diese Leute dann schon von Hundetrainer zu Hundetrainer, von Tierpsychologe zu Tierpsychologe gezogen. Ich weiß wirklich nicht, warum die Menschen erst dann zu uns kommen, wenn alle anderen sogenannten Methoden versagt haben.
Wie dem auch sei, bereits nach diesem ersten Satz könnte ich 90 % der Hilfesuchenden bereits sagen, dass sie kein Problem mit ihrem Hund haben, sondern eines mit sich oder ihrer Umgebung. Also ein Problem mit sich selbst. Das tue ich natürlich nicht, es wäre psychologisch falsch. Also höre ich mir genau an, was an dem jeweiligen Hund alles falsch ist, was der jeweilige Hund alles falsch macht und oft auch, wie schlimm der jeweilige Hund ist.
Unwillkürlich frage ich mich dann, warum dieser Mensch überhaupt einen Hund adoptiert hat und werde dann meist schnell eines Besseren belehrt (man soll eben keine Vorurteile haben). Im Laufe des Gesprächs komme ich dann immer wieder darauf, dass dieser arme Mensch eigentlich alles richtig machen wollte und nur die falschen Bücher gelesen, die falschen Leute gefragt, die falschen Trainer aufgesucht und die falschen Tierpsychologen konsultiert hat. Der Hundemensch vor mir ist also auch nicht schuld – oder doch?
Die Menschen, die zu uns kommen, erwarten dann in der Regel, dass sie nun langfristig an ihrem Hund arbeiten müssen oder etliche Trainingsstunden absolvieren müssen – bis wir ihnen dann nach dem ausführlichen Gespräch zeigen, wie schnell das geht und wie einfach das alles eigentlich ist.
Von einigen der am häufigsten vorkommenden „Probleme“ und den entsprechenden „Therapien“ handelt dieses Buch, aber auch schon ein wenig davon, warum Probleme entstehen und wie einfach man die oft vermeiden kann, wenn man nur ein wenig an sich selbst arbeitet.
Die folgenden Geschichten sind allesamt wahr, selbstverständlich habe ich die Namen und teilweise auch die Handlungsorte geändert.
Wenn du dich in der einen oder anderen Geschichte wieder erkennst, so ist das alles beabsichtigt und kein Zufall ☻

Unsere Philosophie

Die Psyche und das Verhalten des Hundes lässt sich nicht abtrennen von der Psyche, dem Charakter, der Lebenseinstellung des Menschen. Es ist wenig sinnvoll, als Tierpsychologe nur die angeblichen Verhaltensstörungen des Hundes zu behandeln. Hund und Mensch sind so eng miteinander verknüpft, dass sich Gemütszustand, Eigenschaften, Charakter, Wesen ja sogar Krankheitssymptome vom Menschen auf den Hund übertragen. Besonders wichtig für das Wohlbefinden des Hundes ist die Einstellung „seines“ Menschen zu ihm und zu seinem Verhalten.

Längst ist das alles wissenschaftlich bewiesen – offenbar ist diese Erkenntnis jedoch noch nicht zu den Hundetrainern, Hundepsychologen, Problemhundetrainern oder gar Ausbildungsstätten für diese, vorgedrungen. Ein guter Tierpsychologe/Hundetrainer ist in erster Linie ein guter Humanpsychologe – er schaut sich das Verhalten des Hundes an, kann dadurch Rückschlüsse auf die aktuelle Psyche und den  Charakter des Menschen ziehen und umgekehrt. Indem dann zuerst der Mensch lernt, seine Verhaltensweisen und vor allem seine Denkmuster zu ändern, kann er selbst das „Fehl-“verhalten (von dem wir glauben, dass es das nur äußerst selten gibt) des Hundes ändern.
Auf diese Art und Weise haben wir schon Tausenden von Hund-Mensch-Teams geholfen.

In diesem Buch lernst Du ein paar ausgesuchte Fälle kennen wie sie in unserer Praxis tagtäglich vorkommen. Du wirst staunen, wie einfach meist die Lösung ist und wie schnell ein „Problem“ schon dadurch beseitigt wird, dass man es einfach einmal aus einer anderem Blickwinkel betrachtet.


Hilfe, ich habe ein Problem
Mit Problemen ist das so eine Sache, sie entstehen ganz heimlich und vergrößern sich dann im gleichen Masse, wie ihnen Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ebenso häufig werden einem aber auch Probleme eingeredet, die man eigentlich gar nicht hat – man richtet dann jedoch seine Aufmerksamkeit auf dieses vermeintliche Übel und trägt dadurch erst zur Entstehung bei.

Anne und der neue Nachbar
Anne kam ganz verzweifelt zu mir. Sie hatte urplötzlich ein Problem mit ihrem Schnauzer „Fips“. „Der bellt exzessiv“, meinte Anne. Der Nachbar habe sich beschwert und sie hatte Angst, ihre Wohnung zu verlieren.

Ein Thema, das viele Hundehalter betrifft und das in den letzten Jahren verstärkt auftritt. „Lärmbelästigung“ durch Hunde. Auch wir kennen dieses „Problem“ nur zu gut. Deshalb habe ich einmal ein wenig recherchiert und bin auf Erstaunliches  gestoßen:

Der Gesetzgeber in Deutschland regelt das Hundebellen ganz simpel: ein Hund darf nicht länger als 30 Minuten am Tag(!) bellen und überhaupt nicht während der üblichen Mittagsruhe, an Sonn- und Feiertagen sowie während der Nachtruhe. Selbstverständlich gilt diese Regelung nur für Hundegebell und Kindergeschrei, nicht für Flugzeuge, Industrieanlagen, Straßenlärm, Baulärm, die Landwirtschaft schlechthin...


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