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> Tierbücher > Ich esse meine Freunde nicht
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Tierbücher
Buch Leseprobe Ich esse meine Freunde nicht, Helmut F. Kaplan
Helmut F. Kaplan

Ich esse meine Freunde nicht


oder Warum unser Umgang mit Tieren falsch ist

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Während bei Tierversuchen und Tierhaltung wenigstens der prinzipielle Bezug zur Tierethik offenkundig ist, ist dies bei den Themen Welthunger, Umweltzerstörung und Klimawandel keineswegs der Fall. Dennoch ist der Bezug zur Tierethik auch hier gegeben: Fleischkonsum, also Tiertötung, zählt zu den wichtigsten Ursachen für Welthunger, Umweltzerstörung und Klimawandel.


Dieses Buch macht auch einige der wichtigsten Begriffe und Konzepte, die seit vielen Jahren von der Tierrechtsphilosophie in den allgemeinen universitären Bereich einsickern (v.a. in Philosophie, Ethik, Biologie, Bioethik und Rechtsphilosophie) und dort intensiv diskutiert werden, für eine breite interessierte Öffentlichkeit verständlich. Zwei Beispiele: der Personbegriff, der in der Tierversuchs-, Euthanasie- und Abtreibungsdebatte eine wichtige Rolle spielt, und die prinzipielle moralische Gleichsetzung von Rassismus, Sexismus und Speziesismus, die die Tierrechtsbewegung in einen historischen und weltanschaulichen Bezug setzt zu Sklavenbefreiung, Bürgerrechtsbewegung und Frauenemanzipation.


(...)


"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will." Zu dieser Erkenntnis gelangte Albert Schweitzer in der Folge eines Offenbarungserlebnisses, das er 1915 am Ogowefluß in Gabun hatte. (Gräßer, 2006, S. 19 ff., Schweitzer, o.J., S. 168ff.)


An diese Worte mußte ich kürzlich an einem viel weniger exotischen Ort denken - im Salzburger "Bräustübl": Eine Biene war in meinen Bierkrug gefallen und fast ertrunken. Ich rettete sie mit einem Blatt, setzte sie auf die sonnenbeschienene Gartenmauer und beobachtete, wie sie sich langsam erholte, sich zu putzen begann und allmählich wieder zu Kräften kam. Die einfache Erkenntnis "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will" gilt im Urwald wie im Biergarten. Und wenn wir uns in keiner Konfliktsituation befinden (was die Regel ist), ist dies sogar ein hinreichender Leitsatz für moralisches Handeln. Einfache Regeln reichen meistens aus, um uns zu sagen, was wir tun sollen........


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