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> Tierbücher > Gestatten, Kümmel. Von Beruf Katze
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Tierbücher
Buch Leseprobe Gestatten, Kümmel. Von Beruf Katze, Theo Graufell
Theo Graufell

Gestatten, Kümmel. Von Beruf Katze


Amüsante Geschichten aus Kümmels Revier

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»Wenn ich dich kleine Kröte erwische, dann blüht dir was!«, schreie ich erbost in die Dunkelheit. »Ok, ok«, kommt es aus der Dunkelheit zurück. »Ich habe eine paar Mal meinen Müllkübel vor deine Ausfahrt gestellt. Aber deswegen musst du nicht gleich ausfallend werden.« Meine Nachbarin dreht sich in gerechter Empörung um. Was hat sie jetzt im Garten zu suchen?


»Ich meinte nicht dich.« Ich bin rot geworden, aber sie kann es nicht sehen. »Ach so? Wen dann?« »Katze Kümmel treibt draußen Schabernack.« Eine glaubwürdige Erklärung. »Kümmel? So so.« Nachbarins Stimme klingt merkwürdig. »Und was sitzt da bei dir in der Küche auf der Fensterbank? Ein Waschbär vielleicht?«


Ich drehe mich um und erstarre. Kümmel! »Sie muss sich eben in die Küche geschlichen haben.« Ich stottere etwas. »Heiner stottert auch immer, wenn er nach Ausreden sucht.« Heiner ist ihr Mann. »Warum sagt ihr Männer nicht, wenn euch etwas nicht passt?« Sie schüttelt ihr Haupt.


Betreten kehre ich ins Haus zurück. Meine Serien habe ich verpasst. Kümmel liegt im Sessel und putzt sich.


Das ist ja zum Piepen! Haben Sie das gelesen? Gar nicht mal so schlecht, was Graufell da so ohne mein Wissen produziert. Aber ich sage Ihnen, diese Katzenklingel hat wirklich etwas für sich. Inzwischen bin ich ja schon erwachsen und komme und gehe, wann ich will. Am liebsten wenn es dunkel ist. Meine bevorzugte Heimkehrzeit während der warmen Jahreszeit liegt irgendwo zwischen ein und fünf Uhr. In der Frühe wohlgemerkt. Kaum sitze ich dann rechtschaffen müde auf dieser grünen Matte, schon öffnet sich die Tür, Theo steht da in einem albernen Pyjama, grummelt vor sich hin und stapft wieder die Treppen hoch. Ulrike Vierauge bekommt meistens gar nichts mit. Die hat wirklich einen festen Schlaf.


Ich hüpfe hinter Theo her, finde auf dem Treppenabsatz noch meinen Napf mit Spezialtrockenfutter gegen Zahnstein und folge Theo ins Schlafzimmer. Das, liebe Leute, war nicht immer so. Früher waren die beiden Leutchen der Meinung, wir Katzen gehören nicht ins Schlafzimmer. Und schon gar nicht ins Bett. Lachhaft. Gerade da ist es am Schönsten. Ich presse mich dann ganz dicht an Graufells knochigen Körper und putze mich ausgiebig. Das muss sein, wenn ich von draußen reinkomme. Und dann schlafen wir beide selig ein.


Warten Sie mal, ich weiß genau, dass Graufell geschrieben hat, wie es dazu kam. Ich meine, dass eine Katze plötzlich doch ins Schlafzimmer gehört.  Hier ist ja sein Bericht ...


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