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Tierbücher
Buch Leseprobe Bettgeflüster ..., Bettina Wiedig
Bettina Wiedig

Bettgeflüster ...


Gemischtes Wissen für Hundehalter

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Einleitung


Das Zusammenleben mit einem Hund ist aus meiner Sicht das Schönste, was es für uns Menschen gibt. Im täglichen Miteinander kommt es jedoch oft zu Situationen, in denen wir Menschen nicht so genau Bescheid wissen, aus welchen Beweggründen unser Hund ein Verhalten zeigt. Wussten Sie z. B., dass sich unsere Hunde im Winter durch das Auflecken von Frostschutzmittelresten vergiften können, dass ein verflohter Hund auch sehr schnell einen Bandwurm bekommen kann oder wie es sich mit den Gefühlen unserer Hunde verhält? In diesem Buch möchte ich Ihnen viele dieser offenen Fragen beantworten und wünsche Ihnen beim Lesen recht viel Freude.


Ihre Bettina Wiedig


 


Alter


Umrechnung von Hundealter in Menschenalter


1 Hundejahr = 7 Menschenjahre? Über Jahrzehnte hat man das Alter eines Hundes in Menschenjahre umgerechnet und dabei das erste Jahr des Hundes als Menschenjahr gezählt und jedes weitere Hundejahr sieben Menschenjahren gleichgesetzt. Bei einem 10jährigen Tier wären das demnach 1 x 1 + 9 x 7 = 64 Menschenjahre gewesen. In modernen Untersuchungen hat man mit dieser Umrechnung massive Probleme, denn schon ein praktischer Hinweis zeigt, dass das erste Hundejahr nicht ein Menschenjahr sein kann. Bekanntlich ist ein Hund nach einem Jahr geschlechtsreif, ein Mensch ist dies bei weitem noch nicht. Selbst wenn man das erste Hundejahr mit sieben Menschenjahren gleichsetzt, passt der Vergleich nicht. Im Internet finden Sie einige Umrechnungstabellen, die sich auf Hunderassen mit einem Gewicht über 15 kg und unter oder um 15 kg beziehen und das Alter entsprechend anführen. Aber auch diese Tabellen sind nicht ganz korrekt, weil es von Rasse zu Rasse unterschiedliche Entwicklungen gibt und daher eine generelle Altersbestimmung schwierig ist. Generell geht die Wissenschaft in der Zwischenzeit aber davon aus, dass das erste Hundejahr ungefähr 15 bis 20 Menschenjahren entspricht. Damit würde dem Argument der Geschlechtsreife auch Rechnung getragen werden. Mit zwei Jahren ist der Hund also ungefähr 25 Jahre alt, mit drei Jahren 28 Jahre und ab dem vierten Lebensjahr gibt es die bekannten Umrechnungen mit sieben Menschenjahren. Ein etwa 80jähriger Mensch und ein 13jähriger Hund sind in etwa miteinander zu vergleichen, wobei mit dem Anstieg des Hundealters die Umrechnung mit sieben Menschenjahren wieder beendet wird und die Zeitspanne sich verändert. Eine fixe Tabelle des Lebensalters gibt es laut Forscher nicht. Das hängt vor allem damit zusammen, dass auch Hunderassen gleicher Gewichtsklasse unterschiedliche Entwicklungen durchlaufen. So geht man davon aus, dass bei großen Hunderassen das erste Jahr 15 Menschenjahren entspricht, bei mittelgroßen Rassen etwa 18 Menschenjahre und bei kleinen Rassen um die 20 Menschenjahre. Schon alleine diese Abstufung zeigt die Bandbreite, in der sich die Schätzungen bewegen. Und innerhalb der drei Kategorien gibt es pro Rasse noch weitere Verfeinerungen, die zum Teil noch gar nicht erforscht sind.


Quelle: http://www.wissenswertes.at


 


Alter Hund


Gewichtskontrolle


Es ist sehr wichtig, Ihren älteren Hund genau zu beobachten und evtl. seine Mahlzeiten zu verkleinern, um sein Idealgewicht beizubehalten. Übergewicht bedeutet für ältere Hunde eine enorm hohe Belastung für Herz und Lunge sowie für die Muskeln und Gelenke.


 


Mehr Zeit lassen


Dass Ihr Hund in die Jahre kommt, erkennen Sie daran, dass er mit zunehmendem Alter ruhiger wird und die Funktionsfähigkeit seiner Organe etwas nachlässt. Wenn sich die Funktionen seines Körpers verlangsamen, fällt es ihm auch schwerer, mit Krankheiten oder anderen Stresssituationen umzugehen. Deshalb meine Bitte an Sie, Stresssituationen soweit wie möglich vermeiden. Für den Umgang mit Ihrem älteren Hund benötigen Sie jetzt immer häufiger etwas mehr Geduld, denn Ihr Senior wird in seinen Abläufen einfach etwas langsamer. Das Gehör lässt z. B. nach, und wenn er auf Sie nicht reagiert bedeutet dies nicht, dass er Sie absichtlich ignoriert. Er benötigt einfach mehr Hilfe und Gelassenheit von Ihrer Seite, die er in diesem Alter meiner Meinung nach auch verdient hat.


 


Benötigter Auslauf


Auch wenn Ihr Hund im Alter etwas träger wird, benötigt er auch in diesem Lebensabschnitt seinen regelmäßigen Auslauf. Da seine Gelenke steifer werden, und er u. U. Muskel- und Gelenkschmerzen bekommt, sollten Sie sich seinem Tempo beim Spaziergang anpassen. Bitte während der gemeinsamen Spaziergänge darauf achten, dass Sie sich nicht zu weit von Ihrem Hund entfernen. Seine Sehkraft, sein Gehör und auch sein Geruchssinn können bereits beeinträchtigt sei, und einige ältere Hunde verlieren leicht die Orientierung und finden sich ohne Frauchen bzw. Herrchen nicht mehr zurecht. Durch maßvolle Bewegung wird der Kreislauf des Seniors in Schwung gehalten, seine Gelenke bleiben in Bewegung, und er bekommt jede Menge frische Luft. Außerdem tut ihm die Ablenkung gut und „Sauberkeitsunfälle“ im Haus können somit größtenteils vermieden werden. Unternehmen Sie mit Ihrem Hund kürzere, dafür aber häufigere Spaziergänge. Achten Sie darauf, dass er sich nicht zu sehr verausgabt. Dass Sie Ihren Hund, wenn es geregnet oder geschneit hat, nach der Rückkehr ins Haus gründlich abtrocknen, im Winter seine Pfoten wischen, die evtl. Salz bzw. Splittreste enthalten, muss ich hier nicht extra erwähnen. All diese Arbeiten haben Sie sicherlich die ganzen Jahre über auch gewissenhaft erledigt.


 


Je älter Ihr Hund, umso intensiver die Fellpflege


Durch das regelmäßige Bürsten Ihres älteren Hundes können Sie Auffälligkeiten wie Haarausfall, Wunden, Reizungen oder Anzeichen von Floh- oder Parasitenbefall schnell erkennen. Außerdem lassen sich auch Geschwüre und Hautprobleme besser diagnostizieren. Viele Hunde im fortgeschrittenen Alter leiden an Warzen und gutartigen Fettgeschwülsten, die im Allgemeinen keine Probleme bereiten. Dennoch sollten Sie bei allen ungewöhnlichen Schwellungen (besonders dann, wenn diese sich verändern) den Tierarzt aufsuchen. Sicherlich haben Sie ein \"Hundeleben lang\" eine Zahnkontrolle durchgeführt, und die Zähne Ihres Hundes gepflegt. Nun sollten Sie diese Kontrolle jedoch öfter durchführen, da Zahnstein in Form von braunen Ablagerungen nicht nur zu schlechtem Atem, sondern auch zu Zahnfleischerkrankungen führt. Ihr Tierarzt sollte den Zahnstein und auch lockere Zähne entfernen, wofür allerdings im Allgemeinen eine Vollnarkose notwendig ist.


 


Sich Wohlfühlen ist angesagt


Ab einem gewissen Alter lässt die Agilität Ihres Hundes nach und er wird sich oft längere Zeit an einem Platz aufhalten. Aus diesem Grund sollten Sie seinen Platz an einer warmen kuscheligen Stelle auswählen.


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