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Technikbücher
Buch Leseprobe Lexikon Antriebstechnik Mechatronik, Markus Wagner
Markus Wagner

Lexikon Antriebstechnik Mechatronik


Begriffe Definitionen Grundlagen Beispiele

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A


 


Adaptronik:


Als Adaptronik bezeichnet man eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit dem Aufbau adaptiver [selbstanpassender] Systeme auseinandersetzt. Die in der Adaptronik zum Einsatz kommenden Aktoren werden in den Kraftfluss eingebaut. Die Aktoren ziehen einen Nutzen aus den elastomechanischen Eigenschaften der verwendeten Materialien.


 


 


Aktor:


-Ist ein mechanisches, pneumatisches, hydraulisches oder elektrisches Stellglied in einem Kontrollsystem.


 


-Der Aktor befindet sich zwischen der Steuerungs- oder Regelungseinheit und dem zu beeinflussenden Prozess.


 


-Der Aktor besteht aus einem Energiesteller und einem Energiewandler.


 


-Der Energiesteller steuert den Energiefluss.


 


-Die Ausgangsenergie steht als Arbeitsvermögen in Form von Rotations- oder Translationsenergie zur Verfügung.


 



Antriebssysteme:


Antriebssysteme findet man in einem Regelungssystem oder einem Steuerungssystem. Antriebssysteme wandeln Ausgangssignale eines Mikrorechners in Steuerungsvorgänge um. Es werden digitale Größen oder elektrische Größen in mechanische Größen umgewandelt.


 


 


Anwenderprogramm   {Datenverarbeitung}:


Programm zur Ausführung einer Aufgabe, wie z. B. die Steuerung eines Roboters.


 


 



B

Baukastenroboter    {Handhabung}: 


Der Baukastenroboter besteht aus mehreren modularen Baueinheiten.


 


 


Bedienelement   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Mit dem Bedienelement werden von einem Maschinenbediener Befehle eingegeben. Zum Beispiel das Eingeben der Schalter zum Starten eines Steuerungsablaufes.


 


 


Bewegungsachse    {Handhabung}: 


Der Roboterarm kann Bewegungen in einer vorher bestimmten Richtung ausführen.


 


 


 


Bewegungsfunktion    {Handhabung}: 


Als Bewegungsfunktion bezeichnet man die aktive Fähigkeit von Robotern den Ort zu verändern. Die Ortsveränderung wird zum Beispiel durch Rollen erreicht.


 


 


Bearbeitungszeit    {Produktionstechnik}: 


Die Bezeichnung für die Bearbeitungszeit ist in der industriellen Produktion die Vorgabezeit für das Ausführen eines Auftrages durch den Menschen.


BUS (Binary Unit System)


 




C


 


CAD-System   {Datenverarbeitung}: 


Aufgabe von CAD/CAE-Systemen [Computer Aided Design/Computer Aided Engineering] ist die Unterstützung des Konstrukteurs bei der Konstruktion von Teilen.


 


Im Konstruktionsprozess unterscheidet man drei Phasen: 


- Konfigurierung:  Anforderungsanalyse, Erarbeitung von Lösungsvarianten und Bewertung dieser Lösungen.


- Gestaltung:  maßstabsgetreue Darstellung, Aufstellung von Modellen, Bewertung.


- Detaillierung:  detaillierte Konstruktion und Darstellung der Einzelteile des Teils.


 


 


CAM-System   {Datenverarbeitung}: 


Die Einführung von CAM-Systemen [Computer Aided Manufacturing] bedeutet den Einzug der Computertechnologie in die Fertigung.


Das Basissystem der Fertigungsautomatisierung ist beispielsweise eine numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine [NC-Maschine.]


 


 


CIM-System [Computer Integrated Manufacturing [CIM]]   {Datenverarbeitung}: 


Bezeichnet die integrierte Informationsverarbeitung für betriebswirtschaftliche und technische Aufgaben eines Industriebetriebs. Die Softwaresysteme im Produktionsbereich sollen nicht einzeln für sich stehen. Integration bedeutet Funktionsintegration und Datenintegration. Funktionsintegration: 


Funktionen aus verschiedenen Softwaresystemen stehen für eine gesamte Vorgangsbearbeitung gleichzeitig zur Verfügung. Datenintegration: 


Nutzen gleicher Daten von verschiedenen Softwaresystemen.


 


 


CMOS [Complementary Metal-Oxide Semiconductor]   {Elektronik}: 


Komplementär- Metalloxid- Halbleiter. Ist eine Halbleitertechnologie mit geringem Stromverbrauch.


 


 


CNC [Computerized Numerical Control]   {Datenverarbeitung}:


Die Bewegungen eines Werkzeugs werden mit einer CNC-Steuerung programmiert.


 


 


CNC– Steuerung   {Technik}: 


CNC– Steuerungen bestehen aus mehreren Mikroprozessoren, elektronischen Speichern, Ein- und Ausgabeeinheiten und einem Bussystem. Zu den Aufgaben zählen die Eingabe, Speicherung, Verarbeitung und Ausgabe von Daten. Außerdem werden die Bearbeitungsvorgänge laufend kontrolliert.


 


 


 


D


 


D/A-Wandler   {Elektronik}: 


Digital-Analog-Wandler, wandelt digitale in analoge Signale um [z. B. auf Sound- und Grafikkarten.]


 


 


Diac   {Elektronik}: 


Ist eine Dreischichtdiode aus drei Halbleiterschichten mit der Kennung PNP. Der Diac ist eine in beiden Richtungen schaltbare Diode. Wird angewendet zur Ansteuerung von Thyristoren und Triacs.


 


 


Digitale Kommunikation: 


Bei der Digitalen Kommunikation verknüpft man Signalleitungen, Mikroprozessoren, Mikrocontroller, Computer, SPS und die Peripherie über einen externen Bus miteinander.


 


 


Diode   {Elektronik}: 


-Die Anschlussbezeichnungen einer Diode sind Anode und Kathode.


 


-Die Durchlassspannung einer Diode beträgt  0.7 Volt.


 


-Dieses  Halbleiter-Bauelement erlaubt den Stromfluss nur in einer Richtung.


 


-Ein Strom fließt durch die Diode, wenn die Anode der Diode mit dem Pluspol und die Kathode mit dem Minuspol verbunden ist.


 


 


Dokumentation    {Datenverarbeitung}: 


Nach erfolgreichem Test des Programms muss es dokumentiert werden. Die Dokumentation dient zum Verstehen des Quellcodes des Programms. Somit kann man das Programm einfach warten und später einfach ergänzen.


 


 


Doppelgreifer   {Handhabung}: 


Der Doppelgreifer besteht aus zwei unabhängig voneinander startbarer Einzelgreifer. Die Position der Greifer kann rotatorisch oder translatorisch verändert werden. Zeiten werden verkürzt, weil der Doppelgreifer ein neues Rohteil liefern und zugleich ein Fertigteil aufnehmen kann.


 


 


Doppeltwirkender Zylinder    {Pneumatik}: 


Die Druckluft bewegt den Kolben beim Einfahren und beim Ausfahren beim  doppeltwirkenden Zylinder. Der doppelwirkende Zylinder hat zwei Druckluftanschlüsse.


 


 


Drehgelenk   {Handhabung}: 


Bezeichnung für beweglich verbundene Festglieder. Die Festglieder drehen sich dabei zueinander nur um eine Achse.


 


 


Drehzahlsensor   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Sensor zur Erfassung der Drehzahl rotierender Bauteile, wie zum Beispiel einer Maschinenspindel.


 


 


Drehmomentschlüssel    {Werkzeuge}: 


Der Drehmomentschlüssel ist ein Messwerkzeug für den kontrollierten Anzug von Schraubverbindungen mit einem vorgegebenen Drehmoment. Druckventile


 


 


 


E


 


 


EIB [European Installation Bus]    {Gebäudeinstallation}:


Das Gebäudeinstallationsbus-System EIB hat den Namen von der European Instalation Bus Associiation. Das intelligente Gebäudeinstallationsbus-System EIB benutzt man zum Messen, Regeln, Schalten, Steuern, Melden und Überwachen.


Die Informationen werden dabei über eine Bus-Leitung übertragen.


Die Steuerelektronik befindet sich dezentral in jedem Gerät.


Schalter, Sensoren, Aktoren, Anzeigen und Steuereinrichtungen tauschen Informationen über die Bus- Leitung aus.


Mit dem intelligenten Gebäudeinstallationsbus-System EIB werden beispielsweise Beleuchtungssteuerungen, Jalousiesteuerungen, Heizungsanlagen und Meldeanlagen realisiert.


 


 


Eigenschaften mechatronischer Teilsysteme    {Mechatronik}: 


Zu den bestimmenden Eigenschaften mechatronischer Teilsysteme gehören Energie, Bewegung, Kraft, Überlastsicherheit, Umwelt und die Fähigkeiten des Personals.


 


 


Entwurf Mechatronischer Systeme:


Beim Entwurf Mechatronischer Systeme werden Funktionen, Elektronische Komponenten, Integrationsformen, Bedienung und Entwurfsmethoden miteinbezogen.


 


 


Elektromotor   {Elektronik}: 


-Der Elektromotor wandelt elektrische Energie in mechanische Energie um. Es gibt 3 Arten von Elektromotoren, namlich Gleichstrommotoren, Drehstrommotoren und Wechselstrommotoren.


 


-Ein Elektromotor besteht aus dem Stator [der feststehende elektromechanische Teil], dem Rotor [der rotierende elektromechanische Teil]. Des weiteren aus dem Gehäuse, dem Lager, der Achse und der Kühlung.


 


 


Elektropneumatik: 


Elektropneumatik ist der Sammelbegriff für Systeme mit elektrischen Funktionselementen, elektronischen Funktionselementen und pneumatischen Funktionselementen.


 


 


 


F


 


Feldbusse   {Netzwerktechnik}: 


Feldbusse sind industrielle Kommunikationssysteme mit bitserieller Übertragung zur Ankopplung von Sensoren, Stellgeräten und Antrieben.


 


 


Fest programmierte Handhabungsgeräte   {Handhabung}:


Fest programmierte Handhabungsgeräte kommen zum Einsatz bei speziellen Handhabungseinrichtungen mit einem festen Bewegungsprogramm.


Fest programmierte Handhabungsgeräte sind bei hohen Stückzahlen im Vergleich zu den komplexeren Robotern sehr preisgünstig.


Der Nachteil ist aber die meist nur sehr kleine Flexibilität bei Produktionsänderungen.


 


 


Fertigungsverfahren    {Maschinenbau}: 


Zu den grundsätzlichen Fertigungsverfahren gehören Urformen, Umformen, Trennen, Fügen, Beschichten und Stoffeigenschaften ändern.


 


 


Fräsen    {Werkzeuge}: 


Fräsen ist die Bezeichnung für eine spanabhebende Bearbeitung. Beim Fräsen dreht sich das Werkzeug und nicht das Werkstück.


 


 


 


G


 


Greifer   {Handhabung}: 


Greifer sind Effektoren von Handhabungsgeräten. Die Greifer finden ihre Anwendung in der Werkstückhandhabung.Geschwindigkeits- und Bewegungssensoren


 


 


Glühen    {Maschinenbau}: 


Unter Glühen versteht man die Behandlung eines Werkstücks bei festgelegter Temperatur, unter Berücksichtigung einer bestimmten Haltedauer und anschließender Abkühlung.


 


 


 


H



Hallsensor   {Messen,Steuern,Regeln}: 


-Wird ein Hallsensor von einem Strom durchflossen und in ein senkrecht dazu verlaufendes Magnetfeld gestellt, wird eine Ausgangsspannung erzeugt. Die Ausgangsspannung ist proportional zum Produkt aus magnetischer Feldstärke und Strom.


 


-Der Hallsensor wird zum Beispiel zur potenzialfreien Strommessung oder als kontaktloser Signalgeber angewendet.


 


 


Handhabungsgeräte   {Handhabung}: 


Die Grundfunktionen der Handhabungsgeräte sind Greifen, Zuteilen, Ordnen, Eingeben, Positionieren, Kontrollieren und Spannen.


Die Handhabungsgeräte sind manuell gesteuert [Manipulatoren] und programmgesteuert, festprogrammiert [Einlegegeräte] oder freiprogrammiert [Industrieroboter.]


 


 


 


Hydraulikanlage  [Bestandteile]    {Hydraulik}:


Die Hydraulikanlage besteht aus 1. Hydropumpen und Hydromotoren, 2. Hydrozylinder, 3. Ventile, 4. Hydrospeicher und 5. Leitungen.


 


 


 


I


 


Inbetriebnahme [Aufgabe]   {Maschinenbau}: 


Nach der Montage der Maschine wird diese durch die Inbetriebnahme in den Dauerbetriebszustand gebracht.


 


 


Inbetriebnahme [Schritte]   {Maschinenbau}: 


Zu einer Inbetriebnahme gehören das Überprüfen der Pneumatik und Hydraulik. Außerdem ist die Funktion der SPS mit Handbetrieb und Automatikbetrieb zu testen. Des weiteren sind die Fehlermeldungen und die Ausrüstung zu überprüfen.


 


 


Induktive Näherungsschalter   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Der induktive Näherungsschalter besteht aus einer wechselstromdurchflossenen Spule, die ein magnetisches Wechselfeld generiert.


Der Wechselstrom entsteht mit Hilfe eines Oszillators.


Gelangt ein metallischer Gegenstand in dieses Magnetfeld, verändert die Spule den Leitwert.


Dadurch wird die Schwingungsamplitude beeinflusst.


 


 


Industrieroboter   {Handhabung}: 


Der Industrieroboter hat eine flexible Kinematik mit allen Freiheitsgraden, ist einfach programmierbar und umprogrammierbar, ist mit unterschiedlichen Programmen zu betreiben und ist in Verbindung mit intelligenten Sensoren nutzbar.


Außerdem ist ein Anschluss und eine Steuerung von flexibler Peripherie realisierbar.


 




J



Java   {Programmiersprache}: 


Ist eine objektorientierte und rechnerunabhängige Programmiersprache.


 


 


 


K


 


Kapazitive Näherungsschalter   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Ein kapazitiver Näherungsschalter reagiert berührungsfrei auf Annäherung eines leitenden oder nicht leitenden Gegenstand.


Der kapazitive Näherungsschalter besteht aus einem Hochfrequenz-Oszillator.


Unbetätigt entsteht vor der Basiselektrode ein Rauschfeld. Das Rauschfeld ist der aktive Bereich. Durch die Beeinflussung des Rauschfeldes erkennt der Sensor Annäherungen.


 


 


Kinematische Kette      {Handhabung}: 


Eine Kinematische Kette ist eine duch Elementpaare [zum Beispiel Gelenke] entstehende Verbindung von festen Körpern.


Beispielsweise die Armsegmente von Robotern.


 


 


Kraftsensor   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Der Kraftsensor erfasst Kräfte und mechanische Belastungen. Kraftsensoren sind aus piezoelektrischen Elementen oder Dehnungsmessstreifen zusammengesetzt.


 


 



L


 


Laufwagen [lineare Vorschubeinheit]   {Technik}: 


Der Laufwagen besteht aus Laufrollen. Als Führungsschiene wird eine Präzisionsstahlwelle eingesetzt. Der spielfreie Lauf lässt sich mit exzentrischen Laufrollen einstellen.


 


 


Lichtschranke   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Lichtschranken erkennen die Unterbrechung eines Lichtstrahles. Die Lichtschranke besteht aus einem optisch/elektronisches System aus Sensor [Empfänger] und Lichtquelle [Sender.] Die Unterbrechungen der Leuchtquelle auf den Sensor werden registriert und in Schaltvorgänge umgewandelt.


 


 


Linearantrieb   {Technik}: 


Linearantriebe setzen elektrische Energie, pneumatische Energie oder hydraulische Energie in eine geradlinige mechanische Bewegung um. Linearantriebe werden beispielsweise als Antriebsglieder [Aktoren] eingesetzt.


 




M


 


Magazinieren   {Handhabung}: 


Magazinieren ist das Speichern von Werkstücken in einer bestimmten Ordnung zu der Vorratsbildung vor und nach der Fertigungseinrichtung.


 


 


Mechanische Antriebssysteme: 


Mechanische Systeme wandeln Bewegungen um. Zum Beispiel das Umwandeln einer Translations- Bewegung in eine Rotations-Bewegung. Hierzu benutzt man mechanische Elemente wie Verbindungen, Nocken, Getriebe, Zahnstangen, Ketten und Bandantriebe.


 


 


Mechatronisches System  [Funktionsgruppen]    {Mechatronik}:


-1. Mechanik [Lager, Wellen, Gehäuse]. 


 


-2. Sensorik [Erfassung des Systemzustandes durch Sensoren].


 


-3. Informatik [Informationsverarbeitung und Informationsaufbereitung]. 


 


-4. Aktorik [Regelung und Steuerung über Motoren, Hydraulik, Piezoaktorik].


 


 


N


 


Nullpunktabgleich   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Ein Nullpunktabgleich wird an einem Sensor oder Regler vorgenommen, wenn der Wert 0 der Messgröße nicht mit dem Wert 0 des Ausgangssignals übereinstimmt. 


 


 


 


O


 


Offline-Programmierung   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Offline- Programmierung nennt man die Programmierung einer Steuerung ohne Verbindung zur Steuerung. Beispielsweise wird das Programm einer Speicherprogrammierbaren Steuerung in der Firma offline eingegeben.


 


 


 


P


 


Pneumatikzylinder   {Pneumatik}: 


Der Pneumatikzylinder ist ein Pneumatischer Aktor. Der Pneumatikzylinder wird zur Erzeugung von Linearbewegungen benutzt.


 


 


Positioniergenauigkeit    {Handhabung}: 


Als Positioniergenauigkeit bezeichnet man die größte Abweichung zwischen der Ist- Position und der programmierten Soll- Position des Arbeitsorgans.


 


 


Produktionsplanung und -steuerung (PPS)    {Maschinenbau}: 


Ein PPS-System (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem) ist ein Computerprogramm, das den Anwender bei der Produktionsplanung und -steuerung hilft und die damit verbundene Datenverwaltung regelt.


 


 


Programmiergenauigkeit   {Handhabung}: 


Als Programmiergenauigkeit bezeichnet man den Abstand der mittleren Ist- Position von der programmierten Soll- Position bei Automatikbetrieb.


 


 


Proportionalventil   {Hydraulik}: 


Stromventile, Wegeventile und Druckventile werden als Proportionalventile bezeichnet. Es wird ein stufenloses elektrisches Eingangssignal in ein stufenloses hydraulisches Ausgangssignal gewandelt.


 




Q


 


 


Quellprogramm   {Datenverarbeitung}: 


Das Quellprogramm ist ein Programmtext einer höheren Programmiersprache. Das Quellprogramm wird durch Kompilierung in Maschinencode übersetzt.


 


 


R


 


Radialkolbenmotor   {Hydraulik/Pneumatik}: 


Der Radialkolbenmotor ist ein pneumatischer Aktor oder hydraulischer Aktor zur Generierung von Drehbewegungen. Beim Radialkolbenmotor treiben Kolben über einen Pleuel die Kurbelwelle des Motors an.


 


 


Regelventil   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Regelventile sind pneumatische Ventile oder hydraulische Ventile zum Regeln eines Druckes oder Volumenstroms.


 


 


Riemenantriebe: 


Riemenantriebe sind zusammengesetzt aus paarweise zusammengehörigen Zylinderwalzen. Die Zylinderwalzen sind über einen umlaufenden Riemen miteinander verbunden.


 




S


 


Schaltgeräte   {Elektronik}: 


Das Einschalten und Ausschalten elektrischer Geräte wird mit Schaltgeräten realisiert. Zum Beispiel mechanische Schalter (wie Relais) oder Halbleiterschalter (wie Dioden).


 


 


Sensoren   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Sensoren wandeln physikalische Größen in elektrische Signale um.


 


 


Signalaufbereitung   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Eine Signalaufbereitung benötigt man für die Regelung und Steuerung technologischer Prozesse. Es müssen empfangene Signale auf die nachfolgende Bearbeitung angepasst werden. Es werden werden beispielsweise Signale verstärkt ,Störungen beseitigt ,Signale linearisiert und analoge Signale in digitale Signale gewandelt.


 


 


Stellantrieb   {Messen,Steuern,Regeln}: 


Der Stellantrieb dient zur Verstellung des Stellglieds, sofern es mechanisch betätigt wird, und somit zur direkten Einwirkung auf eine Regel- oder Steuerstrecke.


Hydraulische oder pneumatische Stellantriebe sind: 


Membransystem, Stellkolben, Stellmotor.


 


 


 


T


 


Temperatur-Sicherheitsschalter   {Elektronik}: 


Der Temperatur-Sicherheitsschalter schaltet die Anlage beim Überschreiten der Grenztemperatur ab.


 


 


 


U


 


USB   {Datenverarbeitung}: 


Universeller serieller Bus. An einer USB-Schnittstelle lassen sich Peripheriegeräte wie z. B. Tastatur, Maus, Joystick und Scanner anschließen.


 


 


 


V


 


Vorspannung   {Lager}: 


Die Vorspannung ist eine Kraft. Die Vorspannung wird hervorgerufen aus negativem Betriebsspiel oder negativer Lagerluft bei Wälzlagern. 


 


 


 


W


 


Wälzlager:     {Maschinenbau}


Im Maschinenbau tragen Lager überwiegend Achsen und Wellen. Man unterscheidet zwei Gruppen von Wälzlagern, nämlich Radiallager und Axiallager.


 


 


Wellenschlitten  [lineare Vorschubeinheit]   {Technik}: 


Ein Kugelumlauf gibt dem Wellenschlitten die Führung. Die tragenden Kugeln bewegen sich hierbei zwischen den zwei Stahlstiften und der Führungswelle.


 


Werkzeugkoordinaten   {Handhabung}: 


Ist ein Kartesisches Koordinatensystem. Der Ursprung ist in einem programmierbaren Arbeitspunkt eines Werkzeuges [TCP] zu finden.


 


 


 


X


 


X-Achse: 


Waagrechte Achse im kartesischen Koordinatensystem, auch Abszisse genannt.


 


 


 


Y


 


Y-Achse: 


Senkrechte Achse im kartesischen Koordinatensystem, auch Ordinate genannt.


 


 


 


Z


 


Zylinder, doppeltwirkend    {Pneumatik}: 


Die Druckluft bewegt den Kolben beim Einfahren und beim Ausfahren beim  doppeltwirkenden Zylinder. Der doppelwirkende Zylinder hat zwei Druckluftanschlüsse.


 


 


Zylinder, einfachwirkend    {Pneumatik}: 


Mit Hilfe der Druckluft wird der Kolben beim einfachwirkenden Zylinder ausgefahren und die eingebaute Feder zusammengedrückt. Wenn die Druckluft entwichen ist, wird der Kolben wegen der Feder eingefahren.


 


 


Zylinder, kolbenstangenlos: 


Der Kolben wird beim kolbenstangenlosen Zylinder über eine Kraftbrücke durch das geschlitzte Zylinderrohr mit dem Mitnehmer verbunden. Es wird ein Seil am Kolben befestigt, durch den Zylinderdeckel geführt und umgelenkt. Der Mitnehmer dient als Laufschlitten.


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Weitere Fachbegriffe, die auf der CD-ROM erklärt werden:


 


A-Seite    {Antriebstechnik}
Abnahme
Absolutwertgeber
Abtriebsseite
Abwärme
AC
Achse

Bremswiderstand
Bruchlochwicklung
Brücke
Brummen
Bürste
Bürstenfeuer
Bürstenlose Gleichstrommaschine
Bus
C-Achse
CENELEC
Chopper
Cosinus phi
D-Seite
Dahlanderschaltung
Dämpferwicklung
Geschwindigkeit
Getriebe
Getriebeuntersetzung
Gewindesteigung
glätten
Gleichrichter
Gleichspannung
Gleichspannungszwischenkreis
Gleichstrom
Gleichstrommaschine
Gleichstromsteller
Gleichstromzwischenkries
Gleitlager
Glockenanker
GM
Grenzdrehzahl
GTO
Gütefaktor
H-Brücke
Halbkeil
Halbleiter
Haltebremse
Handwicklung
hartmagnetisch
Hauptschluss
HF
HGÜ
Hilfsbetriebe
Hochfrequenzantrieb
Hochlaufzeit
Hochsetzsteller
Hochspannung
Hochstabläufer
Hybridmotor
Hysteresemotor
Hystereseverluste
I-Anteil
I²t-Berechnung
IE1 bis IE4
IEC
IEEE
IGBT
IM
Impedanz
Inbetriebnahme
Induktion
Induktionsmotor
Induktivität
Inkrementalgeber
Inline-Pumpe
Innenläufer
Inselbetrieb
Instandhaltung
IP00 bis IP68
IR-Kompensation
Isolation
Istwert
Joch
Jumper
Kabel
Kabelschuh
Käfigläufer
kalibrieren
Kaltleiter
Kapazität
Kardanwelle
Kaskadenregelung
Kegel- Stirnradgetriebe
Keilriemen
Keilstabläufer
Kennlinie
Kern
Kinetische Energie
Kippmoment
Klauenkupplung
Klemme
Klixon
Königswelle
Koerzitivfeldstärke
Kohle
Kolbenpumpe
Kollektor
Kommutator
Kommutatormaschine
Kommutierung
Kompensationsanlage
Kompensationswicklung
Kompoundwicklung
Kondenstator
Kondensatormotor
Konvektionskühlung
Konverter
Kornorientiertes Blech
Kraft
Kraftschluss

Phasenwinkel
Piezomotor
Planetengetriebe
Pol
Polpaarzahl
Polschuh
Poti
PTB
Pully
Pulsbreitenmodulation
PWM

Schleuderdrehzahl
Schlupf
Schlupfläufer
Schmierung
Schneckengetriebe
Schragemotor
Schrittmotor
Schutzart
Schutzleiter
Schweranlauf
Schwingstärke
Schwitzwasserloch
Schwungmasse
Schwungrad
Seltenerden Magnete
SERCOS
Servomotor
Slave
SM
SmCo
Sollwert
Spaltpolmotor
Spannungszwischenkreisumrichter
Spartransformator
Spiel
Spindel
Spitzenleistung
Spitzenwert
SPS
Spule
SR-Motor
Stab
Ständer
Standzeit
Steinmetz-Schaltung
Stellantrieb
Steller
Stern-Dreieck-Schaltung
Stirnradgetriebe
Stopfbuchse
Strang
Streuung
Stromdichte
Stromrichter
Stromverdrängung
Stromzange
Stromzwischenkreisumrichter
Supercap
synchron
Synchronmaschine
Tacho
Taktfrequenz
Tamdem-Motor
Tänzer
Teillast
Thermische Zeitkonstante
Thyristor
Tippbetrieb
Topfmotor
Transformator
transient
Transistor
Transversalflussmaschine
Trenner
Triac
Trommelläufer
Turbogenerator
Typenschild
U/f-Kennlinie
Überlast
Ultraschallmotor
Ummagnetisierungsverluste
Umrichter
Unipolarmaschine
Universalmotor
Untersynchrone SRK
Unwucht
USV
Variac
VDE
Vektorregelung
Verkettete Spannung
Verstärker
Vierquadrantenregler
Vollpolmaschine
Ward Leonard Umformer
Wasserkühlung
Wechselrichter
Wechselstrom
Weicheisen
Welle
Wendepol
Wendepolwicklung
Wickelkopf
Wicklung
Wicklungsdraht
Wicklungsschluss
Widerstand
Wiederstandsläufer
Winkelbeschleunigung
Winkelgeschwindigkeit
Wirbelstrombremse
Wirbelstromverluste
Wirkleistung
Wirkungsgrad
Zahn
Zahnrad
Zahnriemen
Zeigerdiagramm
Zickzackschaltung
Zusatzverluste
ZVEI
Zweiphasensystem
Zwischenkreisspannung


 


Bandschalter    {Automatisierungstechnik}

Baumdiagramm    {Automatisierungstechnik}

BDE (Betriebsdatenerfassung)    {Automatisierungstechnik}

BDM    {Automatisierungstechnik}

Bearbeitungszentrum    {Automatisierungstechnik}

Befehlsgeräte    {Automatisierungstechnik}

Beschreibungsfunktion    {Automatisierungstechnik}

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