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Science Fiction
Buch Leseprobe Oort-Infection Kolonie Zer0, Mathias Warnke
Mathias Warnke

Oort-Infection Kolonie Zer0


Band 2

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Kapitel 1


 


 


Forschungslabor


 


Marc, Amber und Vic arbeiteten an der Idee, die Krankheit mit der synthetischen Manipulation von in Calcium geschleustem Adrenalin zu heilen. Beide Stoffe getrennt ergaben keine Veränderung der Gewebeproben, das künstlich veränderte Spurenelement mit dem Hormon jedoch, brachte den Durchbruch. Um die Ergebnisse zu validieren, machten die Drei noch weitere Versuche mit Magnesium, Strontium und Chrom. Die Ergebnisse lieferten den Beweis, nur das Calcium mit dem Adrenalin konnte die Krankheit stoppen. Das Heilmittel war zwar keine Heilung im Sinne, dass es die Krankheit auflöst, aber die schädlichen Auswirkungen wurden aufgehalten. 


Um den Kranken in der Ark 2 zu helfen, hatten sie aber nur noch fünf Tage Zeit und die Herstellung der benötigten Menge dauerte mindestens drei Tage. Denn anders als in der Gewebeprobe, wo ein paar Mikroliter ausreichten, braucht ein ausgewachsener Mann in etwa 5-8 ml. Der Produktionsprozess des Heilmittels war sehr aufwendig für eine größere Menge. Zumindest aber die Verabreichung war einfach mittels einer kleinen Spritze zu bewerkstelli­gen. Schlussendlich wurde aber zügig eine erste ausreichende Menge hergestellt.


 


 


Ark 2


 


Marcs Vater organisierte schließlich einen geländegängigen Jeep und sie konnten rechtzeitig den geheimen Tunneleingang der Ark 2 erreichen. Professor Mandin schickte auch ein 5-köpfiges Militärteam mit einigen Hundert Litern des Impfstoffs mit, die sich im USN Gebiet um die Verteilung kümmern sollten. Zur Sicherheit des Verteilerteams nahm die Gegenseite der USN-Kontakt mit den militärischen Führern in unserem Sektor auf, sie garantierten für die Sicherheit der Männer. Mit den Medikamenten im Gepäck klopfte Marc kräftig gegen die verschlossene Tür zur Ark 2. Es öffnete jedoch niemand. Voller Verzweiflung klopften und riefen die Vier gegen die Tür. Sie wollten gerade vor Erschöpfung und verlorenen Mutes aufgeben, als sich die Tür unter lautem Knarzen öffnete. Karren, die zufällig beim Wartungsrundgang das Klopfen hörte, ließ die Abenteurer herein. Das Team der Forschungseinrich­tung machte sich sogleich auf den Weg nach oben und über die Mauer, um zu den Zielkoordinaten zu gelangen, von wo aus die Verteilung geplant wurde.
Mathis, der schon sehnsüchtig auf die Rückkehr der Vier gewartet hatte, verabreichte Tom, nach einer kurzen Unterweisung, die erste Impfung. Marc, Amber und Vic behandelten die restlichen Erkrankten. Sie alle sahen schlecht aus, die Gesichter waren eingefallen, kreidebleich und ausgemergelt durch zu wenig Nahrung.
Karren und Mathis kümmerten sich zwar immer um die hilflosen Patienten, aber eine Zwangsernährung ist schwierig, wenn die Komatösen nicht regelmäßig schlucken. In den ersten Stunden reagierte keiner auf die Impfungen, doch Marc und Amber erklärten allen, dass aufgrund der Dauer des Zustands die Wirkung verzögert eintreten werde.
Am nächsten Morgen öffneten schon einige die Augen wieder selbstständig und suchten nach vertrauten Bildern. Die Zeit der Bewusstlosigkeit hinterlässt nun mal Spuren. Tom, der zu den Ersten gehörte, die wieder sprechen konnten, erkundigte sich über die Umstände und nach den Ereignissen der letzten Wochen. Vic, Karren und Paul waren unendlich froh ihn wieder unter den Lebenden zu zählen. Die Genesung aller Patienten verlief zügig und der Schatten der Infektion verflog recht bald. Diejenigen, welche besondere Fähigkeiten erwarben, waren aber noch immer ein Highlight, besonders an den Wachposten der Begrenzungsmauer zum Ark 2 Gelände.
Da Marc und Amber nun endlich ein Paar sind, beschlossen sie eine Zeit hier zu verbringen und der Gemeinde beim Wiederaufbau des teilweise zerstörten Ark 2 Außengebäudes zu helfen. Zugleich konnten sie hier in Sicherheit die Zeit gemeinsam genießen. Dennoch würde Marc bald wieder zum Forschungslabor auf der anderen Seite der Grenze zurückkehren, um seinen Pflegevater zu treffen, welcher sich im anderen Teil Europas um die Verteilung der Impfstoffe kümmert. 



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