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Science Fiction
Buch Leseprobe Im Netz der Gedanken, Stefan Heidenreich
Stefan Heidenreich

Im Netz der Gedanken



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Jede Geschichte hat irgendwo einen Anfang. Einen Ursprung. So soll selbst unsere eigene Geschichte zum Beispiel, einst durch den berühmten Urknall entstanden sein. Am Anfang stand also die große spektakuläre Ouvertüre. Ganz ähnlich verhält es sich mit einem Buch. Am Beginn eines Buches steht erst einmal eine Idee. Irgendjemand hat sich dann hingesetzt, seine Gedanken in Worte gefasst und diese dann niedergeschrieben. In diesem Punkt unterscheiden sich Romane nur unwesentlich von Sachbüchern. Natürlich wird der Eine oder Andere jetzt sagen, dass Sachbücher nur Wissen wiedergeben. Erlerntes Wissen. Aber auch hier wurden nur die Gedanken von Menschen wiedergegeben. Menschen, die einst Dinge analysiert und erforscht haben. 


  Mit Erfindungen und technischen Errungenschaften verhält es sich ganz genau so. Selbst der nüchternste wissenschaftliche Bericht ist nur das geistige Abbild, dessen, was Menschen sich erdachten oder erforschten. Am Anfang steht also immer ein Gedanke. 


  Warum ich dies hier erzähle? Wahrscheinlich, um mir selbst zu vergegenwärtigen, wo meine hier aufgeschriebene Geschichte ihren Ursprung hatte.  


  Nun? Wie sieht es aus? Lust auf eine kleine Reise durch meine Welt der Gedanken bekommen? Ich weis, dass ich tatsächlich erst eine solche Reise unternehmen musste, um dieses Buch zu schreiben. Also kommt mit, dorthin wo ich bereits schon war. Ich lade euch dazu ein.


 


Maria,

 

(die Frau mit den besonderen Fähigkeiten:)

 

 Ich saß dieser Frau gegenüber, und jetzt merkte ich, wie viel Energie von ihr ausging. Ich hatte immer noch das Bild ihrer Großeltern in der Hand, und all das, was ich hörte, drang so tief in mein Bewusstsein ein, dass ich Schwierigkeiten hatte, meine Finger zu lösen, um es ihr wiederzugeben. 

 

 Das Projekt:

 

 Ich stand auf einer Brücke, von der aus ich die halbe Stadt und den kleinen Fluss, der durch sie floss, beobachten konnte. Einem kleinen Jungen, der unter mir am Flussufer spielte, rief ich gerade entgegen, dass er sich vor dem losen Stein, auf dem er stand, in Acht nehmen sollte, als mir jemand von hinten die Hand auf die Schulter legte. „Psst, hier arbeiten immer noch Leute, die sich konzentrieren.“ Es war die Stimme von Reinhard Birnbaum, der hinter mir stand. Ich fasste mit der Hand an meinen Kopf und entfernte den Cyberhelm. Sie hatten es tatsächlich geschafft. Sie hatten eine Welt erschaffen, in der Menschen lebten. Menschen mit einem eigenen Geist, einem eigenen Charakter. 

 

 Auf der Flucht:

 

 Auf dem Weg zum vorderen Tischende kam ich doch an einer in der Wand eingelassenen Metallplatte vorbei. Dahinter musste sich irgendetwas befinden. So etwas wie ein Installati-onsschacht, hoffte ich. Ich tastete mich an der Wand entlang. Da war es. Der Größe nach zu urteilen, müsste ich durch die dahinterliegende Öffnung passen. Die Platte maß circa 50 x 50 Zentimeter und war an den vier Ecken verschraubt. Doch wo sollte ich jetzt einen Schraubendreher hernehmen? 


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