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Science Fiction
Buch Leseprobe HEXENMacht, Raoul Yannik
Raoul Yannik

HEXENMacht



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Kapitel 1


Johanna

_______________



Groß-Berlin im Zentrum - Sonntag den 5. August 2085

am frühen Nachmittag


Komm Süße, beweg deinen kleinen Knackarsch. Ja so ist es gut, ich will sehen wie du dich bewegst. Komm auf mich zu. Du bist es, du bist die Auserwählte.“

Es war wie eine leise, eindringliche Stimme die zu ihr sprach: „Sie ist es, nimm sie.“

Für Johanna gab es in diesem Moment nur noch den anmutigen Körper im weichen Nachmittagslicht. Sie betrachtete ihren grazilen Gang, den schlanken Körper, der in dem eng geschnittenen Kostüm besonders gut zur Geltung kam, und wie sie sich mit kleinen, selbstbewussten Schritten bewegte. Johannas Empfindungen schwankten zwischen Vertrautheit,

Sympathie, und dem beruhigenden Gefühl, dass sie ihr nah und doch nicht zu nahe war.

Vielleicht wäre sie Johanna an anderen Tagen in der Menge der schönen Frauen gar nicht aufgefallen, aber das forsche, für den Tag zu aktive Auftreten passte nicht zu dem heißen Sonntagnachmittag. Dieser Sonntag war ein ungewöhnlicher Tag. Nicht so hektisch und geschäftig wie die anderen, die siebten Tage in der Woche. Früher, vor vielen Jahrzehnten

war der Sonntag noch heilig. Aber das waren längst vergangene Zeiten.

Den Sonntag als einen geschützten Tag der Ruhe und des Abschaltens gab es schon lange nicht mehr. Niemand konnte es sich mehr erlauben, Tage und Nächte für nutzlose Ruhepausen zu vergeuden. Obwohl Johanna immer noch ein unbestimmtes Gefühl des Unrechts verspürte, wenn sie am siebten

Tag das tat, was getan werden musste.

„Das sind nur nostalgische Gefühle. Es war schon immer mein Fehler, die Vergangenheit auf die Gegenwart zu übertragen. Wenn ich jetzt nicht handle, die Mauern niederreiße, dann begehe ich den gleichen Fehler wie alle Anderen. Ich übertrage das was in der Vergangenheit wichtig und wertvoll war, in die Gegenwart und denke, dass es auch in der Zukunft gelten muss.“


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