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Science Fiction
Buch Leseprobe Exploration Capri I, Christian Klemkow
Christian Klemkow

Exploration Capri I


Teil 1: Inferno

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Capris Aufstieg


Der furchtbarste Vulkanausbruch der Moderne dauerte schon mehr als sieben Minuten.


11:32 Uhr. Der Vesuv wütete noch immer und dominierte mit seiner gigantischen Aschewolke die gesamte Bucht. Ganz Neapel und die meisten Städte rund um den Vesuv brannten wie einst Rom. Wie nach einem verheerenden Luftangriff war jedes rettende Netz der Stadt zusammengebrochen. Unkontrollierte Großfeuer fraßen sich durch die Straßen der Innenstadt. Die Millionenstadt schien ihrem Untergang geweiht, doch niemand bemerkte die andere Gefahr, welche die Insel Capri bereits unter ihrem Grund erschütterte. Wie aus dem Nichts erklangen plötzlich mehrere dumpfe, metallische Geräusche, deutlich wahrnehmbar, tief unter dem Meer. Unter Capri. Die Geräusche waren unheimlich, fremd und von solcher Intensität, dass jeder sie bemerkt haben musste. „Hast du das gehört? Woher kam das?“, fragte Marion an Bord der Vici. „Was war das, Daddy?“, wollte auch James wissen. Alle schauten George an, als ob er die Antworten auf all diese Fragen hätte. „Kam das von unten?“, fragte Marion. „Ich habe keinen blassen Schimmer.“ Er sah Marion ebenso ratlos wie besorgt an. „Das klang nicht natürlich.“ Auf ganz Capri schauten die Menschen einander fragend an, was wohl diese Geräusche zu bedeuten hatten. Sie konnten es kaum orten. Das Beben gab endlich nach und einige Sekunden der Ruhe folgten. Sekunden, in denen sich die Gesichter der Menschen auf der schicksalshaften Insel formten. Irre Freude und Tränen. Jubel und Erleichterung. Panik und Angst. Viele Menschen beteten und sahen die Vorzeichen des nahen Weltuntergangs. Andere dachten bereits, es sei vorüber. Überall trauerten Familien um erschlagene Angehörige, während die Unversehrten nach den Verschütteten sahen und versuchten, sie zu befreien. Ruhe war nur eine Illusion. Die halbe Insel schrie nach Hilfe.


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