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> Science Fiction > Die Eden-Seuche
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Science Fiction
Buch Leseprobe Die Eden-Seuche, David VanDyke
David VanDyke

Die Eden-Seuche



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„Folge nur meinen Anweisungen, Elise“, sagte Jenkins zu ihr, als sie die seltsame Waffe anstarrte. Sie war auf der Ranch ihres Vaters aufgewachsen und kannte sich mit Pistolen und Gewehren aus. Aber dieses Ding? Er hatte es als eine automatische Schrotflinte bezeichnet, aber es erinnerte sie eher an einen Blaster aus den Star-Wars-Filmen. „Halte sie fest an deiner Schulter. Sie wird wie ein Maultier kicken, aber das dürfte dir keine Probleme bereiten.“ Seine verstörenden Augen starrten sie an, und sie fragte sich erneut, warum sie nicht einfach die Waffe auf ihn richten und schießen sollte, sobald er ihr die Munition gab.


Weil ich dazu nicht fähig bin, sagte sie zu sich selbst, fast verbittert. Selbst wenn ich früher ein Killer gewesen wäre, kann ich das jetzt nicht mehr.


Sie hatte sich mit diesem Gefühl abgefunden, auch wenn das nicht bedeutete, dass Jervis Jenkins sie in seiner Gewalt hatte. Er war momentan ihr Gefängniswärter, und sie hasste ihn zutiefst. Sie überlegte, ob sie ihn beißen sollte, damit er die Folgen zu tragen hätte. Aber dann kämen nur andere, um sie in ein tiefes Loch zu stecken und den Schlüssel wegzuwerfen.


Wenigstens wurde sie jetzt wie ein gehätscheltes Haustier behandelt. Wenigstens wurde sie jetzt gebraucht.


Zumindest eine Weile lang.


„Also, Elise. Konzentriere dich. Zeig mir, wie du das gerne anfassen würdest.“ Jenkins spielte mit der Plastiktüte voller spezieller Schrotpatonen herum. Offensichtlich war er auf seine alberne sexuelle Anspielung sehr stolz.


Sie ignorierte ihn und seine Anzüglichkeit, hielt die Waffe eng, wie jede andere Schrotflinte, übte einen Leerschuss und spannte die Waffe dann wieder. „Kinderspiel“, sagte sie zuversichtlich. Angeberei machte Jenkins glücklich. Manchmal. Sie musste seine Spielchen, und die des Doktors, mitspielen, und auch wenn sie sie nie auf diese Art, missbraucht hatten, fühlte sie sich dennoch ihnen gegenüber emotional tot und versklavt. Obwohl sie Atheistin war – verdammt noch mal, ich bin schließlich eine Wissenschaftlerin! – war sie so am Ende, dass sie in letzter Zeit immer wieder das gleiche Gebet an das Universum, oder irgendjemanden, richtete: Hilf mir bitte.


Jenkins schnalzte in einer herrischen Geste mit den Fingern. „Okay, mach schon, da rein, und dann gehen wir den Plan noch einmal durch.“


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