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> Science Fiction > Das H.E.A.R. Protokoll
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Science Fiction
Buch Leseprobe Das H.E.A.R. Protokoll , Timothy McNeal
Timothy McNeal

Das H.E.A.R. Protokoll


Regio-Mystery-Krimi

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1.



Vermeintliches UFO im Garten gelandet Es landete nachts in ihrem Garten, piepte und blinkte:



Wegen eines vermeintlichen UFOs hat eine Frau in Idar-Oberstein (Kreis Birkenfeld) in der Nacht zum Mittwoch die Polizei gerufen. Die 43-Jährige war von einem durchdringenden Piepton aus dem Schlaf gerissen worden und hatte das unbekannte Flugobjekt auf der



Wiese entdeckt. Die Polizei gab Entwarnung: Das UFO entpuppte sich als »fantasievoll selbst ertüfteltes Modell- Flugobjekt« mit vier Propellern sowie roten und blauen LED-Leuchten. Es hatte wohl Kontakt zu seinem Piloten


verloren und war im Garten gelandet.


 


 


 


 


Am Mittwoch meldete sich dann der Eigentümer des Fliegers bei der Polizei in Idar-Oberstein. Er habe auf freiem Gelände Flugübungen mit seinem Gerät gemacht.


Plötzlich habe es sich aber »verselbständigt« und sei mit der Fernsteuerung nicht mehr erreichbar gewesen. Sein Bauwerk konnte sich der Tüftler jetzt bei der Polizei abholen.


 


 


ALLGEMEINE ZEITUNG MAINZ


 



2.






 


 


 


Herbert »Herbie« Schwarz saß sinnierend in seinem wegen des dunkel-blau gefliesten Fußbodens und den permanent heruntergelassenen dunkel-grünen Rollos an


eine Taucherglocke oder Aquarium erinnerndes Ein- Zimmer-Apartment in der Mainzer Aseltstraße; die Flasche »Doppel-Wacholder« stand griffbereit auf


seinem Compu-Desk, daneben hatte er einen Vorrat an Selbstgedrehten platziert.


Von Zeit zu Zeit warf er einen Blick durch´s Fenster; er liebte dieses Gebiet rund um den unlängst modernisierten Hauptbahnhof, in das er fast auf den Tag genau vor fünf Jahren gezogen war. Versonnen zog er eine Schublade auf, grabschte nach seinem Tagebuch


und blätterte zu der Seite, worauf er damals die ersten Eindrücke der neuen Umwelt, seines ganz persönlichen "Miniversums" zu Papier gebracht hatte:



Ein menschlicher Gemischtwarenladen - Kneipenwirte aus ganz Süd- und Osteuropa,



Viertelbewohner mit Hautfarben von gelb bis schwarz, Frauen, verschleiert bis halb-nackt, rauchende Jugendliche an jeder Ecke; hier fällt kein Akzent besonders auf,



denn jeder hat einen anderen. In diesem Umfeld funktioniert auch die Sprach-Integration, denn wenn sich diese babylonischen Völker unter eineinder verständlich machen wollen, müssen sie notgedrungen ja deutsch parlieren, zumindest radebrechen.  



 


 


 


 


So wie er da in seinem Schreibtischsessel zusammengesunken saß, gedankenverloren an seiner Kippe sog und geistesabwesend den Schnaps süffelte, hätte er selbst


der Poet in der dritten Strophe des Gedichts sein können, das per Zufallsgenerator soeben auf seinem Monitor erschienen war


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