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Leseproben online - Schmökern in Büchern

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Wo sind all die Schafe hin?


Erinnerungen eines Drecksacks

von Thomas Reich

satire
ISBN13-Nummer:
B00BLQYM24
Ausstattung:
Taschenbuch 89 Seiten
Preis:
6.99 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Kontakt zum Autor oder Verlag:
info@der-reich.de
Leseprobe

 

Eine Wiese, darauf eine Herde Schafe und der Hirte. Auftritt Drecksack.

 

Drecksack (zum Publikum): Ich vögele nicht mit

Kindern.

(zum Hirten gewendet): Ich vögle mit Tieren.

Hirte: Ach ihr seid´s, Meister Drecksack.

Drecksack: Sagt, Schäfer, vermietet ihr euer Vieh für sexuelle Dienste?

Hirte: Man lebt heutzutage nicht vom Schafe hüten allein. Durch die Prostitution meiner Tiere kommt wenigstens mein Zweitwagen über die Runden.

Er lächelt.

Mein Freund, euer Weg soll nicht umsonst gewesen sein. Für 50 Taler ist die Herde eine Stunde lang euer.

Drecksack: So will ich mich denn ans Werk machen.

Der Drecksack bürstelt die Schafe nacheinander durch.

Drecksack: Besten Dank, Schäfer. Hier sind eure 50 Taler.

Abgang Drecksack.

Hirte: Na, habt ihr jetzt genug für heute?

Schafe: Määä!

Hirte: Was sagt ihr, mehr wollt ihr? Sollt ihr haben!

Er bürstelt seine Herde durch.

Schafe: Määä!

Hirte: Habt ihr noch nicht genug? Ich kann auch anders!

Er bürstelt sie energischer durch.

Schafe: Määä!

Hirte: Verdammt, seid ihr gierig. Die Flausen treibe ich euch noch aus!

Er bürstelt sie noch energischer durch, ein paar Schafe bleiben bewusstlos liegen.

So, jetzt langt´s! Wir gehen nach Hause.

Abgang Hirt und Schafe.

Klappentext

Ein Jäger muss nehmen, was er vor die Flinte bekommt. Und wenn kein Schaf zur Hand ist, so knöpft er sich sein Faustloch vor! Aber auch sonst lässt er keine Gelegenheit aus, seinen Begierden freien Lauf zu lassen!

Diese Sammlung ist ein Musterbeispiel grenzenloser Tierliebe. Erstmalig alle Theaterstücke in einem Band vereinigt!