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Reiseberichte
Buch Leseprobe Tour de Plaisir, Doris Sutter
Doris Sutter

Tour de Plaisir



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Unser Rhein.


Er ist der Inbegriff eines großen Stromes, das pulsierende Herz Europas.


 


Der Rhein ist, seit es Menschen gibt, eine natürliche Grenze. Vor mehr als 2000 Jahren trennte er Gallien von Germanien. Frankreich beanspruchte den Rhein Jahrhunderte lang, allerdings mit wechselhaftem Erfolg, als seine Grenze gegen Deutschland. Erstaunlicherweise war es die Anspruchshaltung der anderen, die ein  Gefühl der deutschen Gemeinsamkeit weckte. Wir wollten das Bedrohte verteidigen. Unser Rhein, unser majestätisches Symbol deutscher Herrlichkeit, sie sollen ihn nicht haben. Märchen, Sagen, Mythen  verbinden sich zu einer Rheinkultur, zu einer Art Nationalgott Rhein. Die Wacht am Rhein, das Deutschlandlied, es braust ein Ruf wie Donnerhall, zum Rhein, zum deutschen, deutschen Rhein. Der Rhein wurde zum Symbol der Feindschaft zwischen den Ländern. Und der Rhein ist immer  noch eine Grenze, eine innerdeutsche Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz, zwischen Wiesbaden und Mainz. Er trennt den Rheingau von Rheinhessen.  Und er ist eine Grenze in den Köpfen seiner „Anrheiner", er trennt die Sandhasen von der „ebschen Seit". Und solange von Mainz bis Koblenz keine vernünftige Verbindung der  beiden Ufer durch Brücken entsteht, wird sich hieran auch nichts ändern.


 


Auf dem Rhein verkehren ca. 12.000 Berufsschiffe aus ganz Europa. Er ist eine Wasserstraße auf der hart gearbeitet wird.


Und er ist heute immer noch das, was er schon seit Jahrhunderten ist: eine Vielvölkerstraße, die lebendige Chronik der Geschichte unseres Landes. Menschen ernährend und verschlingend, gefürchtet und bewundert. Er plätschert durch die Jahrhunderte in zeitloser Würde und Gelassenheit. Einfach unvergleichlich und wunderbar.


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