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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Wege zum Familienhund, Simone Werth-Wagner
Simone Werth-Wagner

Wege zum Familienhund


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Seite 57


Flexibilität öffnet neue Wege


Manchmal ziehen Leckerlis auch nicht. Jetzt nicht denken „och, da hilft mir dann das Buch ja auch nich weiter“. Ne, dann wird nachgedacht und andere Möglichkeiten gesucht, um zum Ziel zu kommen. Das ist dann der erste Schritt zum „Klick“. Unsere Hovawart-Hündin nahm keine Belohnungs-Leckerlis. Nicht mal Käse oder Wienerle. Ganz doof, wenn man da aufgibt. Wir hatten dann Lernen, Grenzen setzen und Belohnen auf einen Ball umgeleitet, hat auch hervorragend geklappt. Und deswegen wird auch nicht jeder Hund gleich ein Ballsüchtiger – das liegt auch in deiner Macht. Sicherheitshalber kann man den Hund vor dem Ball holen dürfen erst absitzen lassen. Ja, dann wäre der Ball die Belohnung fürs „SITZ“…denke mal, das ist dem Hund wurscht und er freut sich einfach, dass er holen darf.


Man kann auch einen wuseligen Hund mit einem Dummy oder einem Stofftier oder Zerrseil belohnen. Oder es wird eben ein Belohnungsspiel, oder genau das, was du zusammen mit deinem Hund ausprobierst. Vielleicht hilft es auch, einige Abschnitte mehrmals zu lesen. Beim Hund weiß ich, dass Wiederholungen Hirnwindungen erweitern. Oder man ist einfach zu schlau für diese Welt. Denkt zu mühevoll verzwickt. Glaubt, wenn man einen Fehler macht, ist alles dahin. Ist es nicht. Nach dem „Klick“ ist dein neues Hunde-Wissen immer und überall einsetzbar. Hast du dir vor der Hunde-Anschaffung schon Gedanken gemacht, wie das Leben mit Hund eigentlich aussehen soll? Hätte man gerne einen „anständigen“ Hund gehabt, der einen sowohl problemlos im Leben begleitet, aber auch mal still warten kann? Es liegt nicht nur daran, dass dein Mix ein bellfreudiger Dickkopf mit enormer Fähigkeit zur Einfältigkeit, gepaart mit stundenlanger Spielfreudigkeit, ist. Manch einer macht oder möchte es sich auch schwer machen. Na dann gucken wir mal, ob auch denen – nicht dir – geholfen werden kann. Ein Wandersmann ist sehr schlecht beraten, sich einen Hund zu holen, der schon leider angezüchtet oder auch mixbedingt durch seine kurze Schnauze kaum atmen kann oder durch seinen langen Rücken und kurze Beine schon nach ein paar Jahren nicht mehr mithalten kann. Wenn du eine „Sofakartoffel” bist, ist es möglich, dass ein Malinois nicht gerade der idealste Hund für dich ist. Das ist auch eine Hunderasse, die nicht glücklich ist, wenn sie als „normaler” Familienhund gehalten werden soll – und die Familie und Nachbarn sind es bald auch nicht mehr. Hier ist vom Besitzer schon eine gewisse Art von begeistertem Beschäftigungsbedürfnis und Erfahrung nötig. Und ein Basset ist wohl meist untauglich für den Hundesport – außer, er darf seine Ohren einsetzen. Auch Erziehungsfanatiker werden mit ihm keine Freude haben. Eine gute Portion Selbstständigkeit bringt er mit – manch einer möchte dazu stur – sagen. Ist er aber nicht – er findet nur manches total unnötig. Wenn man darüber nachdenkt, dass diese Rasse einst zur Jagd mit hoher Ausdauer im Schweiß (Blut des Wildes) suchen verwendet wurde, kann man sich das bei seiner heutigen Gestalt überhaupt nicht mehr vorstellen.


 


Seite 87:


Gewohnheitstier oder ich nehms, wies kommt


Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie der Tagesablauf aussehen kann. Der unabhängige Hund Keine festen Uhrzeiten angewöhnen, auch können ruhig die Futterplätze gewechselt werden. Außer, du möchtest unbedingt ein ganzes Hundeleben lang jeden Tag nach dem gleichen Schema leben – und zum Beispiel eine gesellige Runde verlassen müssen, weil doch der arme Hund immer um neunzehn Uhr sein Futter bekommt. Weil ja auch der Hase draußen pünktlich um neunzehn Uhr dem Hund ins Maul läuft. Natürlich gibt es gewisse Abläufe im Alltag, die ein ungefähres Zeitfenster erzwingen. Dann versuche im Urlaub oder am Wochenende nicht pünktlich zu sein. So wenig Abhängigkeit schaffen, wie irgend möglich. Dann hat der Hund auch null Probleme damit. Den Napf nach dem Fressen immer wegräumen. So kann er sich nicht stundenlang bettelnd am Futterplatz aufhalten. Den gibt es einfach nicht. Wer nen Garten hat, kann gerne mal einen Spaziergang ausfallen lassen – vieles ist nicht vorhersehbar. Warum auch? Der Tag ist so, wie du ihn dir zusammenbaust – und dein Hund geht ihn einfach mit. Ganz selbstverständlich. Freigeist braucht Freiraum. Diese Art zu Leben, liegt jungen Familien, Selbstständigen, oder auch unternehmungslustigen Rentnern. Wenn der Tag nicht immer gleich ablaufen soll oder kann. Ich übe dies auch gerade mit unserem kleinen „Schweinehund“. Der hat dermaßen schnell eine innere Uhr entwickelt, die ich versuche, wieder anders ticken zu lassen. Higgins kann da ausdauernd hartnäckig sein – und das geht lautstark vonstatten. Ich halte aber durch – und die Fortschritte sind bereits zu sehen. Ne, mehr „bereits weniger zu hören“. Der Gewohnheitshund Ein Hund kann zum „Gewohnheitstier“ gemacht werden. Sozusagen zum „Beamten“ unter den Hunden. Diese Berufsgruppe möge mir bitte verzeihen – aber mit diesem Vergleich weiß einfach jeder, wie es gemeint ist. Hier nenne ich mal: immer zur gleichen Zeit Gassi gehen, zur gleichen Zeit Füttern, einmal die Woche in die Hundeschule, Spaziergang immer am gleichen Ort, Donnerstagabend um zwanzig nach Sieben kämmen und Spielzeit ist auch zu einer bestimmten Zeit. Natürlich ist bei Berufstätigen oder Gartenlosen oder Müttern mit vielseitigen Kindern, die immer mal von links nach schräg gefahren werden müssen, ein gewisser Trott nötig. Ein Hund lebt auch als „ganzer Beamter“ mit sich im Reinen. Wahrscheinlich ist hier das Wichtigste für den Halter, dass er genau weiß, wann sein Hund kackern muss.


 


Inhaltsverzeichnis:


Vorwort 4


KAPITEL 1 - Der Hund an sich und im Besonderen


Die Entstehung des „Klicks, Wege zum Familienhund“ 6


Ganzheitlichkeit auf den Wegen zum entspannten Familienhund 10


Grundvoraussetzungen für ein Leben mit einem Familienhund 14


Was verstehen wir zwei denn nun unter einem Familienhund 15


Was möchte ein Familienhund von heute von seinem Leben 17


Aus Beobachtung lernen 20


Grundsätzliches von Anfang bis Ende 21


Vom Wolf zum Hund und wieder zurück 22


Aufzucht von Lebewesen unter guten Bedingungen 23


Was macht der „Klick“ mit dir 25


Der sogenannte Problemhund 30


Check für Erstlingshalter 32


Was genau ist ein Rassehund 34


Der „Rassehund ohne Papiere“ oder der „falsche Mischling“ 35


Die Vererbungslehre 36


Warum die Ahnentafel wichtig ist 36


Der „ echte“ Mischling 38


Hybridzucht – oder ich doodel mir einen 38


Aber ich will doch nur einen Hund kaufen 40


Der Hund vom „seriösen“ Züchter 41


Ein Hund von einem Großzüchter 44


Ein Hund vom Vermehrer 45


Ein erwachsener Hund aus Privathand 46


Was ist eine Qualzucht 47


Darum soll man keine Schmuggelwelpen kaufen 47


Ein Auslandshund für die Familie 49


Der Straßenhund möchte dort lieber bleiben 51


Das Für und Wider eines Hundes aus einem deutschen Tierheim 52


Über eine (Online)-Anzeige zum Hund 54


Die Macht der Eigenschaften 55


Flexibilität öffnet neue Wege 57


Pflege von Fell und so gehört auch dazu 59


Die Tischübung mit Gesundheitscheck 64


Passen meine Haltungsbedingungen für einen Familienhund 65


Wie tickt mein Hund 69


KAPITEL 2 – Wege zum Familienhund


Die Wahl der Hundeschule oder doch lieber ohne 73


Aller Anfang ist nicht schwer 80


Futter und Drum rum 83


Der Augenkontakt am Futternapf 83


Gewohnheitstier oder ich nehms, wies kommt 87


Erziehung oder lass ich es einfach 89


Zuhause muss es funzen 93


Lernen im ersten Hundejahr 93


Der Unterschied von Belohnung und Bestechung 94


Die Körpersprache 96


Von Regeln und Grenzen 97


Aus Erfahrung lernen 98


Wer gibt den Ton an 98 Schnellsein ist fast alles 99


Gegensätzlich Handeln 100


Die Stubenreinheit 101


Der außerhäusliche Toilettengang 103


Der Wochenplan 104


Ausgehzeugs 107


Die Leinenführigkeit 108


Keine Leinenkontakte 111


Wann beginnt eine Jagd 112


Die Länge eines Spaziergangs 115


Die ersten Spaziergänge im Freilauf 118


Hund trifft Hund, der anders ist 120


Vorbilder suchen erspart viel Arbeit 121


Alleine lassen, einfach gemacht 122


Vertrauen aufbauen 124


Eltern, sagt es euren Kindern 124


Das Pubertier 127


Wieviel Vorsicht ist nötig 128


Nicht giftig, nur tödlich 130


Übernachtungswochenende 130


Kastration und Sterilisation 131


Bitte mit gutem Beispiel voran gehen – von Anfang an 132


Der Arme ist an der Leine 134


Der unartige Hund – oder ist es doch nur sein Mensch 135


Entfaltungsmöglichkeiten 137


KAPITEL 3 - Das Tagebuch


Der Held des Tagebuchs und seine ersten Lebenswochen 141


Takeos Tagebuch entsteht 142


Einundzwanzig Tage im Leben von Takeo 143


TAKEOS Tagebuch - Erste Eindrücke sammeln


Grenzen setzen, aber trotzdem Spaß haben 147


TAKEOS Tagebuch – Viele kleine Tagesziele


Üben fürs Leben und Spaß für die Seele 154


TAKEOS Tagebuch – Frust nicht nur für Vierbeiner


Das richtige Gleichgewicht 160


TAKEOS Tagebuch – Den Alltag nutzen


Der Einbau vom Hund in den Tag 163 Die ersten Erfolge 165


Eine neue Herausforderung 171


Kids und Zwicks 173


Der Tag X 177 TAKEOS Tagebuch – Das Leben ist schön Vielerlei Eindrücke 191


Alltag ist veränderbar 196


Vom Frust aushalten und weiteren Zielen 199


Shinaiko gab dem Syndrom einen Namen 202


Kurze Unsicherheiten oder Zurückhaltung des Welpen 203


DAS SHINAIKO-SYNDROM 207


Wenn man den letzten Schritt vor dem ersten macht 210


TAKEOS Tagebuch – Klappe, die letzte


Kommen wir zur Stubenreinheit 226


Der Nagerversuch 232


Wann ist etwas verboten, wann erlaubt 237


Kawaii ist da 244


Die beleidigte Leberwurst 248


Auffrischung für später 252


Halali, die Jagd ist eröffnet 255


TAKEOS Tagebuch endet hier 258


KAPITEL 4 – Shinaiko-Syndrömser und ein glückliches Ende


DAS SHINAIKO-SYNDROM 260


Ursachen-Forschung und es “klickt” im Kopf 261


Ne Schafherde is nu mal nicht 261


Ein Hund MUSS nicht fressen – er DARF 263


Ein Auslandshund sucht Besitzer 265


Ein neues Leben mit oder für meinen Hund 267


Vom Durcheinander zum Aufgeräumten 271


Hunde mit Job 273


Anspannung ist anstrengend 275


Mein Hund soll bei mir bleiben 275


Zwei wie Hund und Katz 287


Aus ein mach mehr Hunde 288


Wer passt zu wem 289


Die Futterverteidigung in der Gruppe oder bei Besuch 294


Streithühner und Hähne und die Schlichtung 295


Spaziergänge mit mehreren Hunden 297


Aufmerksame Hunde 300


Mal ein Auge zudrücken 302


Kranker Hund, was nun 303


Dein Hund wird alt 308


Was macht Takeo 311


Ich sage „ja“ zu (m)einem Hund 314


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