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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Von der Kunst, die Ideen fließen..., Steffen Weinert
Steffen Weinert

Von der Kunst, die Ideen fließen...


44 Strategien zur Erlangung von Meisterschaft

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Inhaltsverzeichnis


Einleitung


I. Besser-Leben-Strategien


1. Lernen Sie Ihre Gefühle positiv zu beeinflussen!


2. Vermeiden Sie Stress!


3. Entspannen Sie sich!


4. Bewegen Sie sich!


5. Trinken Sie!


6. Halten Sie sich von Energiedieben fern!


7. Erhöhen Sie Ihre Frustrationstoleranz!


8. Vergrößern Sie Ihre Komfortzone!


9. Treffen Sie Entscheidungen schnell!


10. Suchen Sie sich Vorbilder!


11. Suchen Sie sich Gleichgesinnte!


II. Besser-Schreiben-Strategien


12. Schreiben Sie Ihren Kopf frei!


13. Üben Sie täglich!


14. Überlegen Sie auf dem Papier!


15. Lernen Sie andere Kreativtechniken kennen!


16. Seien Sie beharrlich!


17. Definieren Sie Ihr Problem!


18. Schreiben Sie eine erste Fassung so schnell wie möglich!


19. Beginnen Sie mittendrin!


20. Finden Sie Ihre besten Schreiborte!


21. Finden Sie Ihre eigenen Rituale!


22. Finden Sie Ihren eigenen Rhythmus!


23. Überlisten Sie sich!


III. Besser-Handeln-Strategien


24. Identifizieren Sie Ihre Vermeidungshandlungen!


25. Vermeiden Sie Unterbrechungen!


26. Vermeiden Sie Multitasking!


27. Reden Sie über das, was Sie schreiben!


28. Wechseln Sie die Perspektive!


29. Schützen Sie Ihr Baby!


30. Recherchieren Sie nicht, bevor Sie nicht angefangen haben zu schreiben!


31. Identifizieren Sie Ihre negativen Glaubenssätze!


32. Nutzen Sie die Kraft von Affirmationen!


IV. Besser-Organisieren-Strategien


33. Setzen Sie sich klare Ziele!


34. Setzen Sie sich ehrgeizige Fristen!


35. Notieren Sie Ideen sofort!


36. Bauen Sie sich Ihre eigene Ideendatenbank!


37. Strukturieren Sie Ihren Text!


38. Strukturieren Sie Ihren Tag!


V. Besser-Denken-Strategien


39. Lernen Sie den kreativen Prozess verstehen!


40. Lassen Sie Ihr Unterbewusstsein für Sie arbeiten!


41. Trennen Sie die Ideenphase von der Bewertungsphase!


42. Verschaffen Sie sich Kontrolle über Ihre Gedanken!


43. Messen Sie Ihren Erfolg an Ihrer Entwicklung und nicht durch den Vergleich mit anderen!


44. Seien Sie ehrlich zu sich selbst!


Schlusswort




Einleitung




Kommen wir gleich zur Sache: Dieses Buch ist eine Sammlung von Strategien, die mir über die Jahre hinweg geholfen haben, als Autor besser zu werden.


Der Großteil der Ideen ist nicht von mir. Ich habe sie in jahrelanger Recherche aus Büchern, Seminaren, Zeitungsartikeln und anderen Quellen zusammengetragen und sie hier in knapper und komprimierter Form dargestellt, so dass man sie schnell lesen, verstehen und anwenden kann.


Ursprünglich wollte ich diese Ideen nur für mich aufschreiben, um mir einen Werkzeugkasten zu erstellen, auf den ich immer wieder zurückgreifen kann, wenn sich mal wieder das Gefühl einstellt, keine Ahnung zu haben, wie ich mit einem Text anfangen, weitermachen oder enden soll. Ich habe mich aber dann doch dafür entschieden, meinen Werkzeugkasten für alle zugänglich zu machen. Also, bedienen Sie sich!


Einige der Strategien werden Ihnen anfangs vielleicht etwas merkwürdig erscheinen, weil es dafür entweder keine wissenschaftliche Erklärung gibt oder weil es auf den ersten Blick nicht direkt mit dem Schreiben zu tun hat. Oder weil es ganz einfach nicht das ist, was Sie in dieser Situation intuitiv tun würden.


Nehmen Sie Ihre Bedenken ernst, aber schieben Sie sie für einen Moment beiseite und probieren Sie die Strategie ZUERST aus und entscheiden DANACH, ob es Ihnen etwas gebracht hat oder nicht und ob Sie sie beibehalten wollen oder nicht. Denn oft sind die Ideen, gegen die man am Anfang den größten Widerstand in sich spürt diejenigen, die einen am meisten weiterhelfen.


Manche Strategien entfalten ihre Wirkung sofort und bringen schnell Resultate, andere müssen länger angewendet werden, um zu greifen. Es ist nichts gegen eine schnelle Lösung einzuwenden, aber Letztere sind die mächtigeren Instrumente, weil sie das Problem an der Wurzel packen.


Das Beste ist, wenn Sie das Buch einmal komplett durchlesen und sich danach überlegen, welche Strategien Sie als erstes in Ihren Alltag integrieren wollen. Nehmen Sie sich anfangs nicht zu viel vor. Es dauert bis zu 30 Tage bis der Mensch eingefahrene Verhaltensweisen dauerhaft ändert und das neue Verhalten in Fleisch und Blut übergegangen ist. Geben Sie also nicht zu früh auf. Ich verspreche Ihnen, es wird sich lohnen. - Und nun viel Spaß!


Steffen Weinert, Berlin im Januar 2014












I. Besser-Leben-Strategien


STRATEGIE 1:


Lernen Sie Ihre Gefühle positiv zu beeinflussen!




Gerade bei umfangreicheren Buchprojekten, die viel Zeit in Anspruch nehmen, ist es unabdingbar, die Fähigkeit zu entwickeln, sich immer wieder motivieren zu können und sich in einen energiegeladenen Zustand zu versetzen, denn sonst schafft man es nie bis zum Ende.


Viele Menschen glauben nicht, dass es überhaupt geht, seine Gefühle zu beeinflussen, aber es ist längst wissenschaftlich erwiesen, dass es eine Wechselwirkung zwischen Körper und Geist gibt. Und diese Wechselwirkung besteht in beide Richtungen.


Wenn Sie beispielsweise fröhlich und gut gelaunt sind, lächeln Sie. Probieren Sie jetzt mal aus, einfach so ohne Grund zu lächeln. Zwingen Sie sich dazu, wenn Sie sich im Moment nicht danach fühlen. Schon nach kurzer Zeit werden Sie feststellen, wie sich Ihr Gemütszustand positiv verändert. Vielleicht kommen Sie sich etwas albern bei der Sache vor, aber der positive Effekt wird unbestreitbar sein.


Ähnlich gute Effekte sind mit einer Änderung der Körperhaltung zu erzielen. Aufrechtes Sitzen. Schultern zurück. Brust raus. In die Hände klatschen. Aufstehen, oder besser Aufspringen, und ein paar Schritte gehen.


Überlegen Sie, wie Sie sich in Situationen verhalten, in denen Sie Euphorie verspüren. Wenn Ihr Verein das entscheidende Tor schießt oder Sie ein bis zuletzt spannendes Squash-Match gewinnen. 


Was sind Ihre Gesten in solchen Situationen? Was sagen oder rufen Sie? Wenden Sie diese Gesten oder Sätze an, wenn sich wieder mal negative Gefühle einschleichen und lösen Sie dadurch eine positive Gegenreaktion aus, die Ihnen helfen wird, sich weiter zu motivieren.


 


 


 


STRATEGIE 2:


Vermeiden Sie Stress!




Es gibt zwei Arten von Stress. Den gesunden Eustress und den ungesunden Disstress. Wenn man gewöhnlich von Stress spricht, ist der ungesunde Disstress gemeint.


Stress ist von der Evolution erfunden worden, um in gefährlichen Situationen blitzartig reagieren zu können. Der Organismus schüttet Adrenalin und Cortisol, die sogenannten Stresshormone, aus, was dazu führt, dass im Körper sehr schnell sehr viel Energie freigesetzt wird. Sie sind innerhalb kürzester Zeit kampf- oder fluchtbereit.


Wenn Sie beispielsweise von einem Mammut angegriffen werden, ist das eine Supersache. Da das aber vermutlich in letzter Zeit nicht allzu häufig vorgekommen ist, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Stress eine Funktion des Körpers ist, die für den modernen Menschen kaum mehr nützlich ist.


Ja, das Gegenteil ist sogar der Fall. Die Stressreaktion bewirkt zwar, dass Sie schnell reagieren, aber eben auch unüberlegt. Die Ausschüttung der Stresshormone führt augenblicklich zu einer Blockade in bestimmten Regionen des Gehirns, damit tödliches Zögern unterbunden wird. Leider sind es ausgerechnet die Regionen, die für kreatives Denken verantwortlich sind. Stress ist aus diesem Grund eine der Hauptursachen für Denk- und Schreibblockaden.


Darüber hinaus kann eine dauerhafte Stressbelastung weitere negative Auswirkungen haben: Schwächung des Immunsystems, erhöhte Herz- und Atemfrequenz, Kreislaufstörung, Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerz, Überempfindlichkeit, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisstörungen, Leistungsabfall, gereiztes Verhalten und eingeengte Wahrnehmung.


Für jeden sind es andere Auslöser, die Stress verursachen. Die am weitest verbreiteten sind: Termindruck, bedrückendes Arbeitsumfeld, Mobbing, Überforderung, Partnerschafts- und Familienprobleme, Geldsorgen, fehlende Anerkennung, Zukunftsängste, ungesunde Ernährung, zu viel Alkohol, Koffein oder Nikotin, keine regelmäßige Entspannung, Schlaf- und Bewegungsmangel.


Ein gewisses Stress- und Erregungsniveau ist für eine optimale Leistungsfähigkeit allerdings unabdingbar. Als Eustress wird der Zustand bezeichnet, der Ihren Organismus positiv beeinflusst. Sie erleben Ihr Vorhaben als Herausforderung. Sie haben Lust darauf und sind mit Spaß dabei. Sie halten sich für kompetent genug, es zu meistern und gehen von einem erfolgreichen Abschluss aus.


Es gilt also die für Sie richtige Balance zwischen Anforderung und dem, was Sie leisten können zu finden.


Wenn Sie negativen Stress empfinden und die oben beschriebenen negativen Anzeichen bei sich wahrnehmen, identifizieren Sie den Auslöser und tun Sie das, was nötig ist, um ihn zu beseitigen.


STRATEGIE 3:


Entspannen Sie sich!




Wie oben beschrieben hat Stress negative Auswirkungen auf Ihre Kreativität. Neben Stressvermeidung sollten Sie zusätzlich ein paar vorbeugende Maßnahmen treffen, damit Sie einerseits dauerhaft entspannter und resistenter gegen Stress werden, andererseits aber auch um die Fähigkeit zu erlernen, wie Sie sich schnell entspannen können. Denn in entspanntem Zustand arbeitet Ihr Gehirn deutlich kreativer. Entspannung macht Sie also nicht nur glücklicher, sondern auch zu einem besseren Autor.


Für die kleine Entspannung zwischendurch gibt es mehrere Methoden, von denen die meisten auch relativ leicht zu erlernen sind. Sie müssen nicht alle ausprobieren, es reicht, sich für eine zu entscheiden, die Ihnen am sympathischsten ist. Wichtig ist die Regelmäßigkeit der Anwendung. Die positiven Effekte kommen größtenteils erst, nachdem Sie sie auf einer regelmäßigen Basis in ihren Tagesablauf integriert haben. Aber die Verbesserung Ihrer Lebensqualität wird so groß sein, dass Sie Ihre Ausdauer nicht bereuen werden. Die bekanntesten Methoden sind Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Bewusste Atemschulung, Yoga und Meditation. Anleitungen dazu sind im Internet zuhauf zu finden. Zudem gibt es unzählige Bücher und auch an jeder Volkshochschule Kurse dafür.


Ein Mittagsschlaf, auch Power Nap oder Inemuri genannt, steigert Ihre Leistungsfähigkeit und Kreativität am Nachmittag ebenfalls erheblich. Das einzige, was zu beachten ist: Der Power Nap sollte nicht länger als eine halbe Stunde dauern, da man nach etwa dieser Zeit in tiefere Schlafphasen fällt und sich wie „gerädert“ fühlt, wenn man kurz danach wieder daraus erwacht. Er sollte am besten auch immer zur gleichen Uhrzeit stattfinden. Manchmal muss sich der Körper erst daran gewöhnen und es kann vorkommen, dass Sie bei den ersten Malen vielleicht gar nicht einschlafen. Auch hier kann eine gewisse Eingewöhnungs- und Übungsphase nötig sein, um die besten Ergebnisse zu erzielen.


Um längerfristig gesund und entspannt zu bleiben, sind auch mal größere Pausen nötig. Wenn es beim Schreiben gerade mal nicht so gut läuft, wie Sie sich das wünschen, machen Sie einfach mal einen halben Tag frei. Gehen Sie ins Kino, Museum oder Wellnessbad. Verbummeln Sie den Tag in einem Café oder in einer öffentlichen Bibliothek. Jetzt werden Sie vielleicht sagen, dass Sie mit Ihrer Arbeit fertig werden wollen und dafür jetzt keine Zeit haben. Tun Sie es trotzdem, auch wenn es für Sie im Moment nicht logisch oder klug erscheinen mag. Es ist immer ein Gewinn, denn damit verfolgen Sie mehrere Strategien gleichzeitig. Sie entspannen sich und lassen Ihr Unterbewusstsein für Sie arbeiten (Strategie 40), Sie zwingen sich dazu, Ihre Perspektive zu wechseln (Strategie 28) und Sie bekommen neuen Input. Langfristig gesehen führt ein aktiv verbummelter Nachmittag dazu, dass Sie mit Ihrer Arbeit schneller fertig werden und nicht langsamer.


Zur aktiven Entspannung gehört außerdem regelmäßiger Sport. Alleine schon durch das Sich-Aufraffen und das Überwinden seines inneren Schweinehundes kommen Sie in einen Energiezustand, der Ihre Kreativität extrem begünstigt. Die zusätzlichen Auswirkungen auf Ihre Gesundheit, Fitness und Ihr Wohlbefinden sind landläufig bekannt. Auch hierbei ist es wichtig, das zu finden, was für Sie das Idealste ist. Alleine durch den Regen Joggen oder mit zehn Freunden Beachvolleyball spielen. Es ist Ihr Leben und Ihre Entscheidung. Hauptsache, Sie machen es regelmäßig.


 


 


Und zu guter Letzt: Auch in Zeiten, in denen Sie viel und gerne arbeiten, sollten Sie sich mindestens einen freien Tag pro Woche leisten, an dem Sie sich komplett vom Schreiben ausklinken.  


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