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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Vom Schatten ins Licht, Manuela Miedler
Manuela Miedler

Vom Schatten ins Licht


Von der Diagnose Krebs zu neuer Lebensfreude

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Ein Tag wie jeder andere.


Es war an diesem sonnigen Frühlingstag. Ich betrat das lichtdurchflutete Warte­zimmer meiner Gynäkologin in einer Mödlinger Jugendstilvilla, ein bisschen eilig, denn der Vormittag sollte noch für andere wichtige Dinge genützt werden. Für die Ordinationsgehilfin war ich mittlerweile eine sehr gute Bekannte geworden, denn schließlich kam ich bereits seit über zwanzig Jahren zwei Mal jährlich pünktlich zur Routineuntersuchung.


Das Verhältnis zu meiner Ärztin war vertraut, ich hatte sie von Anfang an als sehr kompetent, freundlich und sehr einfühlsam erlebt und fühlte mich gut aufgehoben. Die Untersuchung lief wie immer kurz und routiniert ab, kurze Begrüßung, ein paar private Worte, Ultraschall, Krebsabstrich, einer von tausenden. Der so genannte „Pap Smear" kann frühzeitige Zellveränderungen an Muttermundöffnung oder Ge­bärmutterhals aufdecken und wird daher als Routineuntersuchung für Frauen bereits ab dem 18.-21. Lebensjahr empfohlen. Ich vereinbarte bei der Ordinations­hilfe einen neuen Termin in 6 Monaten und hakte die Sache innerlich ab.


Doch bereits zwei Wochen später kam der Anruf meiner Gynäkologin, persönlich, ruhig, bei meinem Abstrich gäbe es Probleme. Die Routine hatte ein jähes Ende ge­nommen.


Eine Stunde später saß ich in ihrer Ordination. Unwillig fühlte ich, wie mein Herz zu rasen begann, als wollte es sich gegen die folgenden Minuten mit aller Kraft zur Wehr setzen, verhindern, dass das, was jetzt kommen würde, tatsächlich kommt. Ich weiß nicht mehr, was mir in diesen Sekundenbruchteilen während eines Atemzuges meiner Ärztin durch den Kopf schoss, es waren hunderte Gedanken. „... an Ihrem Gebärmutterhals sind maligne Zellen festgestellt worden, Sie als Kran­kenschwester wissen, was das heißt?" „Das heißt - Diagnose Krebs ...", brachte ich gerade noch hervor. Das frühlingshafte Licht im Zimmer erschien mir mit einem Mal, als hätte man bei einem TV-Gerät plötzlich keinen Farbempfang mehr. Der Schatten war da.


Kein Weg wie jeder andere.


Nachdem ich mich vom Schock der Diagnose erholt hatte und für mich nicht mehr die Frage wichtig war, warum ich erkrankt bin, sondern vielmehr die Frage wichtig wurde, warum ich wieder gesund werden will, begab ich mich auf einen sehr lehrreichen, schwierigen und oft schmerzhaften Weg.


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