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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Tod des geliebten Haustiers, Alfred Franz Dworak
Alfred Franz Dworak

Tod des geliebten Haustiers


Trauerratgeber von Eltern für Eltern

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Inhaltsverzeichnis 


 


1. Rechtlicher Hinweis: 


2. Vorwort 


3. Was mich noch bewog, diesen Ratgeber zu schreiben? 


3.1. Unsere Vorgeschichte 


3.2. Unsere ersten Haustiere als Eltern


3.3. Unser erster Todesfall – Stupsi


3.4. Einige Jahre später – Purzel


3.5. Und dann auch noch Blu


4. Wie gehe ich als Eltern im Vorfeld mit dem Tod des Haustiers um?


4.1. Konfrontieren Sie ihre Kinder mit Vergänglichem aus der Natur


4.2. Konfrontieren Sie ihre Kinder mit Entwicklungsstufen im Tierreich 


4.3. Konfrontieren Sie ihre Kinder mit Trauer in der Familie 


5. Das Haustier ist tot! Was nun?


5.1. Was tue ich, wenn ich selber das tote Tier finde und das Kind noch nichts bemerkt hat?  5.2. Was tue ich, wenn das Kind zuerst das tote Haustier findet? 


5.2.1. Vorschulalter 


5.2.2. Grundschulalter 


5.2.3. Hauptschulalter (Jugendliche) 


5.3. Wie sage ich es meinem Kind, dass das Haustier verstorben ist? 


5.3.1. Vorschulalter 


5.3.2. Grundschulalter 


5.3.3. Hauptschulalter


5.4. Wie gehe ich mit der Trauer des Kindes um?


5.4.1. Methoden zur Auflösung von Blockaden 


5.4.2. Seelen Meridian-Energie-Techniken 


5.4.3. JIN SHIN JYUTSU


6. Begräbnis – wie und wo?


6.1. Wenn Sie einen Garten haben oder jemand mit Garten kennen, 


6.1.1. Deutschland: 


6.1.2. Österreich:


6.1.3. Schweiz:


6.1.4. Was benötige ich, um ein Gartenbegräbnis durchzuführen? 


6.2. Tierarzt – Tierkörperverwertung


6.3. Tierkrematorium


6.4. Begräbnis auf Tierfriedhof


6.5. Illegale Entsorgung (Deutschland) 


6.6. Tierpräparation


7. Wo bekomme ich ein neues Haustier für mein Kind?


7.1. Tierheime


7.2. Inserate in Zeitungen & Supermärkten 


7.3. Zoofachgeschäfte 


7.4. Tierzüchter


7.5. Klonen von Haustieren


8. Tools-Seite 


9. Über den Autor 9.1. Weitere Bücher des Autors:   




1. Rechtlicher Hinweis:


 


Haftungsausschluss: Die Inhalte dieser Publikation wurden sorgfältig recherchiert, aber dennoch haftet der Autor nicht für die Folgen von Irrtümern, mit denen der folgende Text behaftet sein könnte. Ich möchte Sie vorab darauf hinweisen, dass dieser Ratgeber keinen Arzt, Psychologen, Psychiater, Tierarzt oder Tierpsychologen ersetzen kann. Wenn Ihr Kind oder Haustier irgendwelche psychische oder physische Auffälligkeiten zeigt, bitte ich Sie, eine der obigen Stellen zu kontaktieren.  


 


2. Vorwort


Der Wecker klingelt, Sie schrecken hoch. Benommen tappen Sie nach dem nervigen Ding. Endlich gelingt es ihnen, ihn abzustellen. Ihr Partner schlummert unbekümmert weiter. Sie atmen tief durch, verzichten das Licht anzustellen, stehen auf, tasten mit den Füßen nach den Hausschuhen. Sie schleichen lautlos aus dem Dunkel des Schlafzimmers, schalten das Licht erst im Gang an. Im Kinderzimmer scheint auch noch alles ruhig zu sein. »Wenigstens noch Zeit in Ruhe das Frühstück zu richten und den Hund zu füttern«. Sie schlurfen müde Richtung Küche, öffnen die Tür. Sie erwarten, dass sie jeden Moment der Hund anspringt. Doch nichts passiert. Sie schalten das Licht an. Sie rufen nach ihrem vierbeinigen Familienmitglied. Doch nichts rührt sich. Sie werden unruhig, gehen ins Wohnzimmer. Dort liegt der Hund vor der Terrassentür. Sie versuchen, sich selbst zu beruhigen. Er schläft sicher noch! Im schlimmsten Fall ist er krank. Doch der Hund hat die Augen weit aufgerissen, ist schon kalt und starr. Ihr Hals schnürt zu, es wird ihnen übel, bis endlich die Tränen fließen. Sie haben in der Panik die Schritte im Hausgang nicht gehört. Auch nicht, dass die Kinder die Wohnzimmertür öffnen und plötzlich hinter Ihnen stehen: »Die Kinder! Was soll ich jetzt sagen? Wie soll ich reagieren?« Sie fühlen sich hilflos, überfordert, wissen nicht weiter!


Stopp!


Bisher ist dies nur eine Geschichte. Eine Geschichte, die unzählige Familien mit Haus-tieren (auch der Autor) auf der ganzen Welt möglicherweise so erlebt haben. Damit Sie irgendwann mal nicht unvorbereitet in diese Thematik reinstolpern, bekommen Sie jetzt die Möglichkeit, sich intensiv mit diesem Buch zu beschäftigen.  


 


3. Was mich noch bewog, diesen Ratgeber zu schreiben?



  • ein damals schreiendes, wütendes, kaum zu beruhigendes Kind

  • danach trauriges, stilles, wimmerndes kaum aufzumunterndes Kind

  • hätte ich mir bloß im Vorfeld darüber Gedanken gemacht

  • Unwissenheit schützt vor Fehlern nicht

  •  kaum Zeit, das Internet und diverse Foren nach Lösungen zu durchforsten

  • durch meine Erlebnisse andere Eltern gut vorbereiten


3.1. Unsere Vorgeschichte


Ich habe in meinen bisher über 5o Lebensjahren neben engen Familienmitgliedern und Freunden auch viele Haustiere, wie Hunde, Katzen, Kaninchen und Vögel als meine Wegbegleiter begrüßen und wieder verabschieden dürfen. Einige der tierischen Freunde mussten eingeschläfert werden, andere verstarben auf natürlichen Weg, ein paar wurden überfahren oder von anderen Tieren gefressen. Als Kind ist man der Situation in der Herkunftsfamilie ausgeliefert, wie dort mit dem Thema Tod und Trauer umgegangen wird. Als erwachsener Single entwickelt man entweder eigene Trauerregeln oder kopiert die des Elternhauses. Mit einem Partner nimmt man erstmals die Trauerkompetenz eines anderen Erwachsenen wahr, der aber doch für sich als Einzelperson allein verantwortlich ist. Als Elternteil wird man plötzlich mit einem neuen zerbrechlichen Wesen konfrontiert, das wenig bis nichts über das Thema Tod, Verlassen werden und Trauer weiß oder versteht. Und man merkt, dass man als Elternteil nichts bis wenig über das Trauerverhalten eines Kindes in den verschiedenen Altersstufen weiß.


 


3.2. Unsere ersten Haustiere als Eltern


Als mein Sohn sechs Jahre alt wurde, beschlossen wir ihm zwecks Steigerung der sozialen Kompetenz ein Haustier zu schenken. Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns für zwei Zwergkaninchen. Diese konnten nach Recherche im Internet und Rücksprache mit der Tierärztin draußen auf dem Balkon in gut isolierten Käfigen überwintern. So bekamen wir kurze Zeit später Schnuffi und Purzel im Alter von sieben Wochen. Auf Anraten der Tierärztin sollten wir Schnuffi einmal trächtig werden und erst danach Purzel kastrieren lassen. Nach einigen Monaten warf Schnuffi ca. sechs kleine Kaninchen, von denen bis auf das Erste alles Totgeburten waren. Unser Sohn nahm die Situation äußerst gelassen auf. Wir legten die winzigen Überreste in eine kleine Schachtel und vergruben sie unter einem Baum hintern Haus. Er bastelte ein kleines Kreuzchen, weinte ein paar Tränen. Und dann ging er dazu über, sich auf das überlebende Babykaninchen zu freuen. Nach vierzehn Tagen nahmen wir Blu, (er hatte eine blaugraue Färbung) das erste Mal aus dem Käfig. Für uns sah er aus wie ein kleiner Wombat (australisches Beuteltier). Zu Anfangs lebten Schnuffi, Purzel und Blu in einer harmonischen Dreiergemeinschaft, doch kam es im Laufe der Zeit, mit der beginnenden Geschlechtsreife von Blu, immer mehr zu Raufereien mit Purzel. Obwohl wir auch Blu kastrieren ließen, änderte sich an der Situation nichts. So beschlossen wir ein junges Kaninchenmädchen namens Stupsi für Blu aus einem Privathaushalt zu adoptieren. Nun hatten wir also vier Kaninchen, abgetrennt in zwei Gehege. Die beiden Pärchen belauerten sich zwar immer am gemeinsamen Grenzzaun, aber ansonsten frönten sie für die nächsten zwei Jahre ein sorgenfreies Leben.


 


3.3. Unser erster Todesfall – Stupsi


Mein Sohn war acht, als Stupsi einen Darmverschluss bekam und eingeschläfert werden musste. Meinen Sohn nahm das Ganze sichtlich mit. Oft schwankte er zwischen verschiedenen Stadien der kindlichen Trauer und Wutanfällen. Abwechselnd gab er dem Kaninchen, dann uns (als Eltern) und schließlich sich selbst die Schuld an der Erkrankung des Tieres. Wir versuchten ihm immer wieder begreiflich zu machen, dass er und auch wir, das Kaninchen nach besten Wissen und Gewissen gefüttert und gepflegt hatten und dies der Lauf des Lebens sei. Doch bis er das einigermaßen verinnerlicht hatte, sollten einige Wochen vergehen….


Auf alle Fälle nahm ich mir diesen Tag erst mal frei. Zum Einschläfern beim Tierarzt wollte mein Sohn mich nicht begleiten; das war aus seiner Sicht verständlich, da es mir selbst an die Nieren ging. Die Tierärztin fragte mich, ob ich das Kaninchen bei ihr lassen wolle, sie würde es dem Tierverwerter mitgeben. Tierverwerter, nein, das kam für mich nicht infrage. Vor allem, was würde meinen Sohn sagen, wenn ich ohne sein geliebtes Haustier nach Hause käme? Auf meine Nachfrage, was es für Alternativen gäbe, bekam ich als Antwort die Gegenfrage, ob ich einen Garten hätte, wo ich das Tier beerdigen könnte. Der Vorschlag mit dem Garten hörte sich für mich gut an. Aber da wollte ich vorher den Vermieter fragen. Und wie erhofft gab dieser freundlicherweise grünes Licht. Um meinen Sohn abzulenken, schlug ich ihm vor, ein Bild seines Kaninchens zum Abschied zu malen. Was er dann auch tat. (Titelbild des Buches) Dann kam die Stunde des Begräbnisses. Es war Anfang April und schneite dicke Flocken; der Boden war zum Glück nicht mehr gefroren. Trotz Pickel war das Graben ziemlich anstrengend, die Erde lehmig, voller Steine und schwer. Jetzt wusste ich, warum unsere Straße das Wort »Stein« in ihrem Namen trug. Als dann auch noch mein Sohn selbst graben wollte, bin ich sauer geworden. Wohl mehr aus der Angst heraus, ihn mit dem Pickel zu verletzen, schnauzte ich ihn an, was er überhaupt wolle, dass ich es kaum schaffen würde und ich schließlich im Gegensatz zu ihm ein 90 kg schwerer Erwachsener sei! Das war ein großer Fehler! Mein Sohn ist dann traurig abgezogen. Ich bin ihm sofort nachgeeilt und habe gesagt, dass es mir leidtue. Er ist Gottseidank mit mir zurückgekehrt. Wir haben dann gemeinsam die Grube fertig ausgeschaufelt, das in ein Tuch gewickelte Kaninchen in das Grab gelegt und das Ganze wieder zugeschüttet. Zusammen mit meiner Frau haben wir uns in Gedanken dann vorgestellt, wie ein Kaninchenengel Stupsi in den Kaninchenhimmel brachte. Es flossen natürlich die Tränen, auch bei uns Erwachsenen. Später am Abend hatte mein Sohn die Idee, ein Holzkreuz in der Schule beim Werkunterricht zu basteln. Zusammen suchten wir ein Foto von Stupsi aus, das ich zum Laminieren brachte. Dies sollte dann an das Kreuz geheftet werden. Es dauerte einige Zeit, bis das Kreuz fertig wurde und noch länger, bis die Tränen endlich versiegen konnten.


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