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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe So schließen Sie die Rentenlücke , Hans Hartwig
Hans Hartwig

So schließen Sie die Rentenlücke



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Auch Umfragen werden immer wieder wie sauer Bier angeboten, mit denen man angeblich viel


Geld verdienen kann. Suggeriert wird, dass du Produkte mit gestalten, oder ganz demokratisch


deine Meinung einbringen kannst und noch vieles mehr. Eine Umfrage wird im Schnitt mit 1,50


Euro vergütet, wobei die Spanne von 0,50 bis 7,00 Euro gehen kann. Je nach Länge der Umfrage


halt. Das klang nun wirklich gut, also habe ich die Sache an vier Wochenenden durchgezogen und


mich bei 7 solcher Portale angemeldet, da ich wissen wollte, wo der Haken ist?


Nun der Haken wurde mir schon bei der ersten Umfrage klar, denn einmal drauf geklickt, muss man


eine gefühlte Ewigkeit, sicherlich 5 Minuten lang, alle möglichen teils wirklich intimen Daten preis


geben. Gefragt wird immer nach dem Alter, Familienstand, monatliches Einkommen, Geschlecht,


Krankheiten, Vorlieben und so weiter. Nach dem ich da durch war, kam die Meldung das ich nicht


zu der Umfrage passe und ein hämisches: Vielen Dank. Also nichts mit Umfrage, nichts mit 1,50


Euro kassieren, sondern sinnlos verplemperte Zeit. Ich wollte es aber genau wissen und machte


weiter. Die erste Umfrage für die ich als Kandidat wohl geeignet war, wurde mit 1,50 Euro


honoriert. Nach 30 sehr anstrengenden Minuten war ich damit fertig und bekam tatsächlich die 1,50


Euro gutgeschrieben. Natürlich, wenn wundert es, muss man eine bestimmte Summe von zumeist


30 Euro erreichen, oft sogar 60 Euro, bevor man eine Auszahlung veranlassen kann. Nach den vier


Wochenenden, an denen ich ständig versuchte Umfragen zu beantworten und sehr oft nach dem


oben beschriebenem Muster abgelehnt wurde, hatte ich doch tatsächlich die gigantische Summe von


30 Euro verdient. Nicht auf einem Portal, sondern auf allen 7 Portalen zusammen. Gott sei Dank


war es mir möglich das Geld auf den Portalen zu spenden, so dass ich wenigstens noch was gutes


damit anfangen konnte. Für 30 Minuten Arbeit 1,50 Euro, wenn man denn für die Umfrage


zugelassen wird? Wer so blöde ist da mitzumachen ist selber Schuld.


Finger weg auch von Webportalen, auf denen „Spezialisten“ fertige Webprojekte zum Kauf


anbieten. Also irgendwelche Webshops, Dating Portale, Vergleichs Portale und der gleichen mehr.


Selbstredend sind alle diese „Produkte“ gut eingeführt, haben bei Google ein gutes Ranking und


verdienen wie von selbst, jeden Monat teilweise viel Geld. Ich habe dort tatsächlich Shops gesehen,


die für mehre Millionen Euro angeboten wurden und angeblich pro Monat 85.000 Euro Gewinn


einbringen, vor Steuern. Fragt sich der Laie, wieso man dann so etwas verkaufen will? Und der


Fachmann staunt wahrscheinlich Bauklötze. Für den Verkauf gibt es immer die selben


Begründungen, die da lauten. Besitzer geht in Rente, Besitzer hat keine Zeit mehr, da er ein anderes


Projekt betreut, Besitzer möchte weniger arbeiten.


Na wer es glaubt. [ grins ]


Ich war so ein Doofer der es geglaubt hat. Ich habe also ein kleines Kredit Vergleichsportal für


schlappe 500 Euro erstanden, dass angeblich jeden Monat mehrere hundert Euro Umsatz macht.


Vertrag wurde gemacht, das Portal von mir übernommen und bei 1 und 1 gehostet. Dann wartete ich


gespannt, was wohl passieren wird? Und es passierte, dreimal darfst du raten, gar nichts. Ich wollte


nicht ungeduldig sein und wartete einen Monat ab. Nach diesem Monat hatte ich müde 300 Klicks


auf die Internetseite und immer noch keinen einzigen Kredit an den Mann / die Frau gebracht. Ich


setzte mich nun mit dem Verkäufer in Verbindung und fragte ihn wutentbrannt, was er mir da für


einen Mist verkauft habe? Der verwies ganz trocken auf den Kaufvertrag in dem steht, dass der


Verkäufer keine Garantie für den Erfolg des Portals übernimmt, da es an mir, also dem Käufer ist,


zukünftig für das Portal zu werben und es im Ranking bei Google nach vorne zu bringen.


Tja, ich beriet mich mit einem Anwalt und der sagte, so ist es. Dumm gelaufen, denn ich hatte ja


keine Ahnung was ich da gekauft hatte. So ein Portal kann schon Geld verdienen, aber eben nicht,


wenn es bei Google auf der Seite 14.800 auftaucht. Ohne Arbeit geht nun mal nichts, so das ich viel


Arbeit gehabt hätte, das Portal bei Google nach vorne zu bringen. Und ich hätte sogar noch einmal


nicht wenig Geld einsetzen zu müssen, um für das Portal effektive Werbung zu schalten. Das


allergrößte Problem ist aber immer, dass du mit so einem kleinen Portal gegen Internetgiganten, wie


etwa Smava antrittst. Was willst du da wohl reißen? Ich habe hier vor ein paar Jahren also viel


Lehrgeld bezahlt, was das Geldverdienen im Netz angeht. Daher Hände weg von solchen


Webprojekten, es sei denn du bist ein Hacker und kennst dich mit dem Mist aus.


Mein generelles Fazit lautet: Vergiss diesen ganzen Dreck der dich unglaublich viel deiner so


kostbaren Freizeit kostet, die du weiß Gott viel besser verwenden kannst. Mal von den Nerven die


man dabei lässt, ganz abgesehen.


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