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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Sei dein eigenes Wunder, Alexander Nastasi
Alexander Nastasi

Sei dein eigenes Wunder



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Wie ist es denn heute ?
Die Entwicklung der Menschheit in unseren Breitengraden hat sehr sehr schnelle Ausmaße angenommen. Nicht ohne Grund sagen viele,
dass wir in einer schnelllebigen, hektischen Zeitleben. Oft vergehen die Tage, die Wochen wie im Flug und wir fragen uns, wo die Zeit geblieben
ist. Das liegt zum einen an der Fülle von Informationen
- heute kann jeder, der über einen
internetfähigen PC verfügt, Milliarden von Informationen
in Sekundenbruchteilen abrufen.
Jedoch nicht nur die Menge an Informationen
scheint viele Menschen zu überfordern, auch
schon die Menge an Produkten und an Neuheiten.
Jeder zerrt an den Menschen, will sie in die
eine oder die andere Richtung bewegen und
viele Menschen reagieren mit Alltag.

Das ist nun nicht böse gemeint, Alltag ist das Normale: Ich war vor Jahren auf einem Seminar, es ging um Verkaufen und der Trainermeinte „Bis zum nächsten Mal (wir trafen unsalle 4 Wochen) verändert jeder etwas in seinemLeben und berichtet es uns." Als wir uns nach 4 Wochen wieder trafen, ging es also reihum undein 50jähriger Kollege (ich arbeitete in einergroßen Kette) meinte „Ja, ich habe mir einen anderen Weg zur Arbeit gewählt, er ist etwas länger - und ich war verwundert, was dort indiesen Straßen alles passiert ist, neue Häuserstehen da, gepflegte Vorgärten, neue geputzte Autos ..."Ich war sehr erschrocken über die Worte diesesdamaligen Kollegen – er hatte so viele Jahre nichts mehr verändert in seinem Leben, dasser die Umgebung, in der lebte, nicht mehr wahrgenommenhatte.

Warum ist mir das so in Erinnerung geblieben ? Ich sagte mir an diesem Tag, genau daswillst du niemals erleben - eines Tages da zu sitzen und zu sagen, dass das Aufregendste, was mir in den letzten 4 Wochen passiert ist, ist, einen neuen Weg zur Arbeit gefahren zusein.
Ich kann Ihnen sagen – so ganz unter uns, ich habe es geschafft: Bis heute ist mein Lebenein Abenteuer geblieben – und jeder Tag ist einkleiner Besuch auf dem Abenteuerspielplatz –
kommen Sie mit mir mit, machen wir gemeinsameinen kleinen Ausflug. Zurück zu dem ehemaligen Kollegen. Für diesem Mann war das Alltag, das war der normaleTrott.

Jetzt zu Ihnen – sozusagen die erste Übung in diesem Buch – aber nur eine ganz kleine: Überlegen Sie einmal, wo bei Ihnen zur Zeit - vielleicht seit Jahren - Trott herrscht, in welchen Bereichen machen Sie etwas, damit es gemacht ist, gehören Sie schon zu den Menschen,die sagen „Das habe ich schon immerso gemacht." ? Dann wird es Zeit, es zu verändern.
Na, nicht gleich weiter lesen. Schließen Sie einen Moment lang die Augen und denken Sienach, Sie brauchen das niemandem zu sagen,Sie brauchen es nicht aufzuschreiben. Denken
Sie nach: Wo ist Ihr Leben öde geworden ?
Das können viele Sachen sein:
· die Arbeit - ist sie interessant und vielseitig,
gehen Sie gerne arbeiten ? Mögen Sie Ihren Chef / Ihre Chefin ?

die Familie - wie ist Ihre Position in der Familie, sind Sie der Mittelpunkt, der einsame Wolf oder vielleicht der Ernährer ?Fühlen Sie sich wohl damit ?
möchten Sie so nicht mehr weiter· die Finanzen - fühlen Sie sich wie in einer Tretmühle, Zurückzahlen von Krediten? Neue Schulden ? Anschaffungen ? · Wo ist Ihre Öde eingetreten ? Was haben ?

Die zweite Art von Menschen fällt in eine Melancholie,sie tun gar nichts mehr, sie werden inaktiv. Wie Zombies (Untote) laufen sie durchdie Gegend - man erkennt sie leicht an dennach unten gezogenen Gesichtszügen. Sie haben an gar nichts mehr Freude, laufen durchdie Gegend und warten - auf was ?

Das wissen sie selbst nicht und haben es nie gewusst ....Erinnern wir uns, wie das vor 50 Jahren war ? Es war ein Beruf von wenigen ausgesuchten Menschen, Zeitungsschreibern, Schreibern von Zeitschriften, Fernsehstationen. Sie sammelten die Informationen an Orten, die uns nicht zugänglichwaren, wie z.B. Archiven, betratenOrte, zu denen wir keinen oder nur eingeschränkten Zugang hatten, z.B. Tatorte, Veranstaltungen usw. Sie sprachen mit Menschen, zudenen wir kein Durchkommen hatten, z.B.Künstlern, Darstellern. Sie sortierten und bewertetendie Meinungen.
Sie machten sich für uns Arbeit und sie machten mit ihrer Arbeit auch Stimmungen. Denken Sie an das 3. Reich.

Wir als Verbraucher, wir gingen arbeiten,meistens 10 Stunden, kamen abgeschafft nachHause und lasen diese Informationen, hörten oder sahen sie. Sprachen mit unserer Familie, was bei uns z.B. in der Nachbarschaft passiertwar und das war unser Weltbild. Unter der Woche
ging man gar nicht weg, am Wochenende,
klassischerweise am Samstag abend, da wurde sich schick gemacht und da ging man tanzen.Am Sonntag morgen wurde aber brav aufgestanden und zur Kirche gegangen.
Die Menschen hatten Ziele und wenn das Ziel „nur" war, wir wollen aus dieser Wohnung raus, eine größere Wohnung. Ein Auto, einen kleinenUrlaub.
Der Sonntag war geprägt von einem Familienausflug und Ruhe.

Blenden wir über zu 2007: Neben unserer Arbeit, die uns inzwischen nur noch ca. 8 Stunden am Tag aufhält und die in den allermeisten Fällen bei Weitem nicht mehr so anstrengend ist, haben wir inzwischen rund 50 Fernsehprogramme,
Hunderte Radiosender, wir sind stolz, Internet und Email zu haben, natürlich besitzen wir ein oder mehrere Handys. Wir sind ständig aufdem Laufenden dank SMS, MMS, UMTS - auch so eine Mode, die in den letzten Jahren Überhand nimmt: Abkürzungen. Es ist einfach schickgeworden, nicht mehr ein Wort auszusprechen,
sogar bei neuen Dingen, die auf den Markt kommen, bemühen sich die Menschen, die sie uns verkaufen wollen, um meist englische Namen, die auch noch abgekürzt werden.

[...]

Wie könnte es bald sein ?
Um 6 Uhr schlagen Sie die Augen auf, Ihr erster Gedanke ist „Welch ein wunderbarer Tag." Sie haben gerade eben erfahren, dass Ihr Sohn in Holland ein erfolgreiches Geschäft abgeschlossen
hat, Sie setzen sich im Bett auf und machen Ihre Übung - dabei haben Sie eine Idee weitergedacht, von der Sie in 3 Wochenerfahren werden, dass daraus ein Produkt zum
Nutzen vieler Menschen wurde. Sie selbst erfahren heute morgen, dass es besser ist, heutezu Fuß zur Arbeit zu gehen. Darüber machenSie sich keine Gedanken, Sie laufen gerne und nachdem Sie sich angezogen haben, spazierenSie eine Stunde zur Arbeit, durch diesen ungeplanten Fußweg kommen Sie 45 Minuten zu spät in der Firma an. Die freundlichen Kollegen sind alle gut gelaunt und berichten von ihrer Arbeit. Ihnen als dem Chef der Firma.

beschließen, dass heute alle Mitarbeiter eineIn 20 Minuten haben Sie einen Überblick, welch wunderbare Ideen heute erarbeitet wurden und Stunde früher nach Hause dürfen. Dies verkünden Sie bei der gemeinsamen Mittagspause vor der Nachmittagsarbeit.
weder gerädert noch genervt. Mit Ihrer Frau gehenDas spornt zu noch besseren Leistungen an und so kommen Sie nach einen kurzweiligen Bürotag sehr gut gelaunt nach Hause, Sie sind Sie gemeinsam essen und gönnen sichauch einen langen Spaziergang, dabei tauschen Sie Ihre gegenseitigen Erlebnisse aus,
Ihre Frau arbeitet in einer anderen Firma, jedoch passen die Ideen sehr gut zusammen. Oft ergänzen sich die Ideen. Keiner ist neidisch oder skeptisch, dem anderen etwas zu erzählen, da er es ja verwenden könnte. Jeder weiß,
dass es nur der Allgemeinheit zugute kommt.

[...]

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