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> Ratgeber > Schwierige Kinder glücklicher machen
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Buch Leseprobe Schwierige Kinder glücklicher machen, Doris Niespor
Doris Niespor

Schwierige Kinder glücklicher machen


Das Geheimnis der Stern-Methode

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Aus dem Kapitel über "Ordnung im Kinderzimmer"

Die wichtigsten Tipps auf einen Blick
Hier sehen Sie noch einmal die wichtigsten Punkte zum Thema Ordnung im Überblick. Sie können die Punkte auch abschreiben und an eine Schrankinnenseite hängen: Jede beherzigte Regel verbessert den Ordnungszustand im Kinderzimmer.

Aber auch wenn ich die Punkte für ausgesprochen wichtig halte, gilt wieder: Was Sie nicht mögen, lassen Sie weg.

Jedes Ding muss einen Platz haben.

Ihr Kind kann etwas nur wegräumen, wenn es weiß, wo es hingehört; und dazu muss das Ding irgendwo hingehören ...

Zweimal im Jahr wird nach-entrümpelt.

Kinder wachsen und entwickeln sich. Dazu erfordern die wechselnden Jahreszeiten unterschiedliche Ausstattung. Deshalb sollte zwei Mal jährlich so entrümpelt werden wie zu Beginn. Das geht natürlich dann schneller, weil Sie geübter sind und nicht mehr so viel Gerümpel vorhanden ist.

Besetzen Sie Aufräumen positiv.

Vermeiden Sie Strafen. Es sollte sich nichts Negatives im Kopf Ihres Kindes abspielen, wenn es an das Aufräumen denkt. Das Kind sollte eigene Entscheidungen treffen dürfen; es kann die Sachen den Kisten zuordnen und entscheiden, ob etwas weggeworfen wird.

Benutzen Sie Hilfen und Pläne.

Besonders der Aufräumpfad und der Wochen-Plan sind wichtig! Das Aufräumen geht schneller, und jeweils ein Abschnitt wird immer gründlich aufgeräumt.

Belohnen Sie Ordnung.

Das Kind hat schön aufgeräumt und Sie haben gerade Zeit? Sagen Sie zum Beispiel: »Es ist hier so schön aufgeräumt, da bekommt man richtig Lust, Lego zu spielen. Wollen wir zusammen spielen? Bis x Uhr habe ich Zeit.«

Versuchen Sie, ein Vorbild zu sein.

Entrümpeln und strukturieren auch Sie Ihre Bereiche. Bilder werden im Kopf schneller verarbeitet und wirken nachhaltiger als Worte. Wenn es bei Ihnen aussieht wie »bei Hempels unterm Sofa«, bekommt Ihr Kind das mit. Garantiert. Es merkt aber auch, wenn Sie versuchen, etwas dagegen zu tun.

Fördern Sie Rituale.

Rituale helfen Kindern, sich zu sammeln und zu konzentrieren. Wenn zum Beispiel die Aufgabe »Wäsche in das Badezimmer tragen« immer an das Zähneputzen gekoppelt wird, hilft das dem Kind, sich zu erinnern. Die Wäsche liegt nicht auf dem Boden herum, die Zähne werden geputzt, und alle sind zufrieden.

Tipp: Kaufen Sie nichts, für das Sie keinen passenden Aufbewahrungsort haben!



Ein schlechtes Beispiel:

Ihre acht Jahre alte Tochter möchte ein Plüsch-Pferd zum Draufsitzen. Das Pferd kann wiehern und ist bis 100 Kilogramm belastbar. Allerdings ist es auch 80 mal 80 Zentimeter groß. Weil das Pferd von 50 Euro auf 20 Euro herunter gesetzt ist, kaufen Sie es zum Geburtstag. Zuerst ist alles toll. Nach zwei Wochen merkt das Kind, dass das Pferd langweilig ist und im Weg steht. Da es aber groß ist und teuer war, behält es seinen Platz im Kinderzimmer. Hier stört es nun beim Aufräumen und beim Saugen.




Gehen Sie nicht in diese Falle!

Tipp: Sie haben Ihr »Pferd« schon gekauft, und auch Ihr Kind spielt nicht mehr damit? Vielleicht spenden Sie es einem Kindergarten; da ist viel Platz, und Sie tun etwas Gutes.

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