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> Ratgeber > Rosen vermehren mit Stecklingen
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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Rosen vermehren mit Stecklingen, Barbara Krauß
Barbara Krauß

Rosen vermehren mit Stecklingen



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Meine kleine Rosengeschichte


 


Mit unserem Haus, das wir in der schönen Südpfalz kauften, „erbten" wir in dessen Garten auch einen alten Rosenstock. Der Stock war ziemlich verwildert und verholzt und seit Jahren nicht geschnitten worden. Das Erste, was mir an ihm auffiel, waren seine kräftigen, großen Dornen. ‚Na, das kann ja heiter werden‘, dachte ich und stellte mir lebhaft vor, wie ich mir beim Herausschneiden der drei bis vier Zentimeter dicken, vertrockneten Äste trotz aller Vorsicht die Arme zerkratzen würde.


Doch zunächst hatte ich andere Sorgen: Die Beaufsichtigung der Handwerker, die das Haus renovierten, das Ausräumen der großen Scheune (das meine Beschäftigung war) und schließlich der Umzug mit Mann und Maus (meinem Mann und unseren Brieftauben) nahmen mich für einige Wochen voll in Beschlag.


Der Rosenstock im Garten wuchs derweil ungestört vor sich hin und entwickelte bis zum Sommer kräftige neue Triebe mit dunkelroten Blüten. Wie schön, dachte ich irgendwann, eher nebenbei: Eine rote Rose. Meine Begeisterung für den Stock, den ich immer noch nicht geschnitten hatte, hielt sich bis dahin in Grenzen. Und außerdem hatte ich, weil dies mein erster eigener Garten war, von Rosen noch herzlich wenig Ahnung.


 


Eines Tages kam es, dass ich mir ein paar Stängel schnitt und in der Küche in eine Vase stellte. Anschließend zog ich die Tür hinter mir zu und tat irgendetwas anderes, vermutlich ging ich hinauf in mein Arbeitszimmer und setzte mich an meinen Schreibtisch; so genau weiß ich das heute nicht mehr. Was danach passierte, das weiß ich allerdings noch ganz genau: Ich betrat die Küche wieder – und der Duft, der mir entgegenschlug, hat mich fast umgehauen! Ein köstlicher, intensiver, wunderbar warmer Rosenduft durchflutete den ganzen Raum! ‚Das ist ja unglaublich!‘, dachte ich und war sofort Feuer und Flamme für diese Pflanze, die – ich gestehe es – bei der bevorstehenden Neugestaltung meines Gartens schon halb auf der Abschussliste gestanden hatte!


 


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