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Buch Leseprobe Diene ... Diene Dir!, Der Hagen
Der Hagen

Diene ... Diene Dir!



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ein Auszug aus dem theoretischen Praxisbuch und praktischem Theoriebuch

Bist du tragbar? Ich weiß, das ist eine provozierende Frage, denn jeder ist tragbar!
Selbst, wenn du derzeit keine Arbeit hast – und nur kostest, wenn man den allgemeinen Medien glauben schenken darf, bist du im Plus. Warum? Ganz einfach, Du bist für die Wirtschaft wichtig:
Du zahlst Steuern und Gebühren, bei jedem Einkauf, bei jedem Zahlungsgang. Du bist Druckmittel für andere Arbeit(an)nehmer sowie Arbeitgeber. Und noch viele weitere Vorteile könnte ich jetzt aufführen. Der Nachteil: Du kostest. Aber keine Bange, die Politik sorgt schon dafür, dass deine Kosten überschaubar bleiben.

Als Arbeitnehmer hast du einen höheren Kosten-Nutzen-Faktor, wenn du mehr einbringst als du deinem Chef abverlangst. Nicht nur du langst zu, sondern auch noch dritte, wie Staat, Versicherungen und Verbände. Dafür bringst du deiner Firma die Grundlage des Umsatzes und ebenso wie alle anderen Gebühren- und Steuereinnahmen für Dritte, wie eben dem Staat.

So kann man es weiterführen, für Selbstständige, Einzelkämpfer oder Firmenleiter, gilt das gleiche wie für Aufsichtsräte oder Monopolistenchefs in der freien Wirtschaft.

Umso höher der Kosten-Nutzen-Faktor, umso mehr Wert hat der Mensch im Wirtschaftssystem, das dürfte uns allen logisch erscheinen. Warum gibt es aber dann Klassenunterschiede? Hierbei meine ich nicht nur Arbeiterklasse versus Geldmagnaten. Der alte Klassenkampf sowie die politischen Richtungen, links, rechts und Mitte dürften sich bald als überholt herausstellen. Diese Optionen schneiden sich gleichzeitig mit dem gesellschaftlichen Wert. Selbst der wirtschaftliche Wert einer Person findet sich im Gesellschaftspunkt wieder. Denn heute ist unsere Gesellschaft eng mit der Wirtschaft verknüpft. So wird uns heute immer wieder vorgesetzt, dass „Aussteiger“ aus der Gesellschaft keinen Wert für uns haben. Mal sind es Chaoten, dann Verbrecher, dann „leidtragende“ der Gesellschaft. Doch auch diese Aussteiger brauchen wir. Mindestens als schlechtes Vorbild für die breite Masse.

Deinen familiären Wert möchte ich dir nicht vorrechnen. Es dürfte selbstverständlich sein, das du viel Wert in dir trägst, als Sohn, als Tochter, als Mutter oder Vater, als Oma oder Opa oder selbst als Bekannter oder Freund in deinem Kreise.
Vielleicht bist du in diesem Kreis auch nicht austauschbar, nicht wegzudenken, nicht zu verdrängen. Im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wirkungskreislauf ist jeder, wirklich jeder, austauschbar!

Wenn wir uns nun diese theoretischen Sachzwänge anschauen, was bedeutet es für uns. Welchen Wert haben wir – was verdienen wir?
In meinen Bewerbungs- und Selbstvermarktungs- Seminaren schockiere ich oft die Teilnehmer, in dem ich sage: „Du bist eine Ware“.

Deine Ware heißt eben Arbeitskraft oder Können. Wenn Du mehr kannst, bist du mehr Wert – gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich, speziell auf dem Arbeitsmarkt. STOP – Moment, ist Dir es noch nie aufgefallen, das immer von einem Arbeitsmarkt geredet wird? Und dann von Arbeitslosenzahlen?
Was ein Markt ist wissen wir – Wir kommen auf diesen Markt mit unseren Erdbeeren und hoffen auf Käufer die unsere Erdbeeren abkaufen. Du erinnerst dich? 100 Taler!
Beim Arbeitsmarkt ist es nicht anders: Du stellst dich auf diesen Markt und bietest Dich an. Für wie viel denn?

....

Wir springen hier mal einige Seiten weiter ...

....

ine ältere und sehr gut ausgebildete Dozentin sagte einmal zu mir: „Man muss die Teilnehmer da abholen, wo sie sind – und sie damit motivieren. Erst danach kommt die Wissensvermittlung.“ Gut gebrüllt. Dann hole mal ab.
Zu meiner Situation, mal habe ich in Bewerbungs- und Kommunikationsseminaren Menschen die auf Jobsuche sind, mal erfolgreiche Unternehmer die zum Selbstvermarktungs-, Kommunikations- oder Medienseminar kommen. Mal kommen also Menschen, die geschickt wurden – und nur anwesend sind um Sanktionen zu entgehen, mal sind es sogenannte Selbstzahler – oder von der Firma geschickte Teilnehmer, die daran teilnehmen wollten! Schon … aber gut, dachte ich mir damals. Wer hat welche Motivation zum Seminar zu kommen, warum sitzt er also da und was ist sein Vorwissen? Seitdem ich mir diese Fragen stelle, komme ich mir vor wie ein Bauer – bin aber erfolgreich.

S
tell dir vor, du bist eben dieser Bauer – du und dein Esel der den Karren zieht, wollen über eine schmale Brücke, wie motivierst du deinen Esel, wenn er auf der Brücke einfach mal zickt und stur stehen bleibt? (Motiv: Esel über Brücke – Aktion: ? Grüble mal beim umblättern)



E
ine Möglichkeit – du trittst ihn, immer rein – bei jedem Tritt schreitet er voran, genau einen Schritt! Ihr kommt über diese Brücke, aber du bist ziemlich fertig. Jeder Schritt war nur durch deine Muskelkraft zu erzwingen, außerdem bist du sicherlich außer Atem. Du wirst doch diesen Esel angebrüllt und geflucht haben! Ich habe es bis hierher gehört. Eine Rast wäre wohl angebracht.

Z
weite Möglichkeit: Du bist etwas geschickt, holst dir einen Ast und bindest an ihn eine Möhre. Diese Möhre wedelt nun etwa 1 Meter vor des Esels Augen, was meinst du wie er zieht! Fröhlich geht er so deiner Wege, selbst an einer Kreuzung. Möhre nach Links – und ab geht es zum nächsten Ziel und du sitzt freudestrahlend auf dem Hänger.

Kritiker sagen jetzt, was wenn er keine Möhre gerade mag. Genau hier setzt dieses Abholen an, sind Möhren gerade nicht in, findet sich doch bestimmt ein Kohlkopf oder Heu.

A
nders ist es bei uns Menschen auch nicht, die einen lassen sich über „Ich werde berühmt“ die anderen über „Ich helfe anderen“ und wiederum dritte über den Erfolgsbegriff Geld motivieren. Bei wenigen Europäern sind andere Motivationsgrundlagen, wie Hunger und Durst, am effektivsten. Dies werden wir aber im Theorieteil noch ein wenig besser beleuchten.

Bei der Selbstmotivation können viele Hilfsmittel eingesetzt werden. Zum einen, das Wissen, wie und wann ich mein Ziel erreiche.
Zum zweiten kleine Helfer, die mich beflügeln können mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Das können Bilder, Grafiken, Filme oder Modelle sein:

Dein Traumauto ist bereits im Handel? Neben der „Auto-Suggestion“ solltest du zum Autohändler fahren und „dein“ Auto anfassen, setz dich rein. Wenn möglich mache eine Probefahrt! Nach Möglichkeit lass dich neben deinem Auto fotografieren, dank Handycameras sollte das einfach zu bewerkstelligen sein. Nimm dann Informationsmaterial mit, oder besorge dir dieses über das Internet. Die schönsten Fotos klebst du dir in deinen Terminkalender, setze diese als Desktophintergrund oder als Handybildschirmschoner ein. Wichtig ist, dass du mehrmals am Tag, auch unbewusst, dein Ziel siehst. Du nimmst das Bild unbewusst in dir auf und jede deiner Handlungen lenkt dich zum Ziel.

Dieses Phänomen ist so einfach und genial, das wir das schon in unserer Kindheit angewendet haben und mit dem Alter verdrängen. Überlege mal dein Mädchen- (oder Jungen-) schwarm in der Anfangsschulzeit. Hast du es nicht genossen und seid ihr euch näher gekommen? Nicht immer ganz nahe, denn auch äußere Umstände können eine Zielverschiebung oder gar eine Zielerreichung unmöglich machen. Aber halt! Wie war das: „Nichts ist unmöglich!“

S
elbst die äußeren Bedingungen sind von uns selbst herangeführt beziehungsweise von uns beeinflussbar. Allerdings nicht bis ins unermessliche. Wie erwähnt, unsere Welt ist immer in Vor- und Nachteil aufgebaut, in Ursache und Wirkung.

Ein Zwischending der Motivation ist eine dritte Person. Wie schnell geht uns die Luft aus, wenn es heißt: „Das schaffst du doch sowieso nicht“ Erst gestern traf ich mich mit einer Gruppe Selbstständigen, darunter eine Person, die sich erst selbstständig machen will. Sie betonte dabei, dass sie alles schon zusammen hätte, viele Stränge, die sie nur noch bündeln muss. Schon kam es zur Sprache, die einen sagen jetzt sich selbstständig machen? Bloß nicht! Vor zwei oder drei Jahren in deinem Bereich, da war der große Boom… Muss ich mehr ausführen? Was meinst du, wird sie positiv gestärkt aus diesem Gespräch gegangen sein, wenn es so geendet hätte? Gott sei dank, wenn es ihn gibt, gab es mehr positive Stimmen in diesem Gespräch, die, mit fachlichem Wissen, ihr zugesprochen haben. Besonders ein Satz war der Schlüssel: „Wenn du soweit bist, finden sich die Stränge von allein zusammen und du startest erfolgreich!“ Doch dies verspricht keine Wartezeit, sondern ein effektives Mitwirken an der eigenen Situation. Und dieses Mitwirken kostet Kraft. Diese Kraft kann man sich durch solche Diskussionen holen – aber bitte renne nicht in den Negativclub wo es nur heißt, das ist nichts für dich!

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