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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Die Geheimnisse erholsamen Schlafes und langen Lebens, Silvio Hellemann
Silvio Hellemann

Die Geheimnisse erholsamen Schlafes und langen Lebens



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Vom Bett zum Krankenlager

(und zurück)
 


„Langlebigkeit ist die ungewöhnliche Ausdehnung der Todesangst."Ambrose Bierce (1842-1914), Schriftsteller

Wenn wir morgens nicht gut ausgeruht mit einem lustigen Liedchen auf den Lippen in die Pantoffeln springen und uns auch noch auf einen anstrengenden Tag auf der Arbeit freuen, tja, - dann ist in der Nacht angeblich etwas fürchterlich falsch gelaufen.


So oder so ähnlich wird es in Büchern über robuste Gesundheit zumindest immer behauptet. Schlaf statt schlaff heißt die Devise, über die ich früher immer staunte, denn ich war stets nur fix und fertig. Schließlich hielt ich die Autoren für geborene Zweckoptimisten, die nur ihre Bücher verkaufen wollten und sich dazu etwas ausdachten. Inzwischen mußte ich ihnen nach und nach Abbitte leisten, denn ich stellte fest, daß sie im Prinzip recht haben. Ein idealer Schlafplatz hilft uns in der Tat sehr, den einen Tag entspannt zu beenden und uns auf den nächsten vorzubereiten. Genau besehen betreiben wir im Bett Gesundheitsvorsorge - oder eben auch nicht. Um dieses erstrebenswerte Ziel zu erreichen, müssen alle hinderlichen Fak­toren beseitigt werden. Und die gilt es deshalb erst einmal kennenzulernen.


Ich selber litt jahrelang unter Nasenbluten, das einfach nicht mehr aufhören wollte. Es begann ohne ersichtlichen Grund. Viel, viel später fand ich heraus, daß Hochspannung am Bett - in diesem Fall ein Herdanschluß hinter der Kopfwand - die Ursache meiner Probleme war. Ein­mal für die Thematik aufgeschlossen, entdeckte ich ebenfalls bald darauf die Wasserader un­ter meinem Schlafzimmer und einige hochfrequente Telefonsender in der Umgebung. Nicht zu vergessen die Bahnlinie in der Nähe und das Trafohäuschen vor dem Haus. Kurzum: Es gab viele Fehler, die ich zwar nicht alle zu verschulden hatte, aber aus denen ich schmerzlich lernen konnte, was man alles falsch machen kann.


Um meine Leser und Leserinnen nicht länger als nötig von ihrer nächtlichen Erholung abzu­halten, will ich ihnen in diesem Ratgeber zeigen, wie wichtig ein rundum idealer Schlafplatz ist. Wobei das Bett im Grunde relativ unwichtig ist, denn es geht hier vor allem um die Zusam­menhänge zwischen Standort und Qualität des Schlafes. Und zwar kompromißlos. Meine Aufgabe sehe ich deshalb darin anhand einfacher, praktischer Beispiele zu zeigen, welche geo- und baubiologischen Faktoren entscheiden, ob wir einen „gesunden" Bettplatz haben oder nicht. Und vor allem: Was können wir tun, um die Qualität unseres Schlummers optimal zu unterstützen? Denn genauso wie der moderne Mensch nicht mehr weiß, was er essen soll, hat er völlig verlernt, sich einen geeigneten Schlafplatz zu suchen. Und das hat Konsequen­zen, denen man gesundheitlich irgendwann nicht mehr ausweichen kann.


Die Geschichte des Bettes als Schlafstatt und Zufluchtsort des Menschen ist uralt. Wir werden darin geboren, und in der Regel verabschieden wir uns dort auch nach ein paar mehr oder minder schlaflosen Jährchen. Ohne Bett geht eben nichts im Leben des Homo Sapiens, und deshalb gibt es vermutlich auch so viele verschiedene Bettstätten, (leider) vor allem biolo­gisch unge­eignete. Das beginnt mit Strohsäcken, verwanzten Gefängnispritschen, gammeli­gen Sofas und (Luft-)Ma­tratzen und reicht bis zu hypermodernen Hightech-Kult-Schlafstätten mit einge­bauten Moto­ren, verspiegelten Decken und begehbarem Metallschrank - Fernseher inklusive.


Und das, obwohl in allen Büchern, die sich ernsthaft mit Langlebigkeit und Gesundheit be­schäftigen, auf die Bedeutung eines rundum gesunden Schlafplatzes hingewiesen wird. Schon die alten Chinesen, berühmt für ihre manische Besessenheit in Dingen Langlebigkeit, be­schäftigten sich jahrhundertelang intensiv mit diesen Zusammenhängen[1] und waren auf die­sem Gebiet wahre Experten. Man denke dabei nur an Feng Shui und die Steigerung der Wohn- und Lebensqua­lität durch oft ganz kleine Änderungen der Wohnungseinrichtung.


Auch Thomas Alva Edison[2], unter anderem der Erfinder von Dynamo, Schall­platte und Glüh­birne, wußte genau um die inspirierende Wirkung ausreichenden Schlafs. Er hatte zu diesem Zweck extra ein Feldbett in seinem Labor stehen, auf das er sich regelmäßig zu einem kurzen Nickerchen zurückzog. Es heißt, danach habe ihn die Muse geküßt und wie­der reichlich mit neuen Inspirationen versorgt. So kann es also auch gehen.


Schlafprobleme sind viel weiter verbreitet, als sich mancher Langschläfer vorstellt. Nach neuesten Umfragen leiden nach eigenen Angaben über 70 % der deutschen Bevölkerung dar­unter. Aber irgendwie scheint keiner etwas dagegen zu tun. Laut einer Meldung des Münch­ner Merkurs[3] hat sich die Zahl der Men­schen mit Schlaf­störungen in den vergangenen zehn Jahren gut verdoppelt. Übrigens parallel zum Aus­bau des Funktelefonnetzes, aber diesbezüg­liche Zusammenhänge werden offiziell nicht gerne untersucht. Ich zitiere dazu aus einem Rundschrieb der Bürgerwelle e. V., dem Dachverband der Bürgerinitiativen gegen Funksmog:



Das ist dramatisch, denn an einem gesunden und erholsamen Schlaf hängt unsere Gesundheit, wie (fast) jeder weiß. Und diese wiederum hat eine direkte Beziehung zur Lebensfreude und Arbeitskraft. Das Wissen um diese Zusammenhänge und seine konsequente Anwendung kann unter Umständen unser Leben retten, wie wir noch sehen werden. Denn vor allem die Qualität des Schlafes entscheidet, wie wir den folgenden Tag durchleben, und folglich auf Dauer auch, ob und wie alt wir werden.





[1] Überraschend ist vor allem auch die Aktualität der Ansichten von altchinesischen Ärzten:


* Wer öfters in Zorn, Wut und Erregung gerät, leidet an Leberkrankheiten und trägt Steine in der Gallenblase.


* Wer unmäßig trauert, leidet an Magenkrankheiten, an Bauchspeicheldrüsen-Krankheit und an Zuckerkrankheit.


* Wer Angst empfindet, leidet an Krankheiten der Wirbelsäule, Knochen, Gelenke, Haare, Ohren, Nieren und Geschlechtsorgane.


* Maßloser Spaß sowie wiederholende, laute und die Seele erschütternde Gelächterausbrüche führen zu Herzschäden.


* Wer sich immer trübe und hoffnungslose Gedanken macht, schädigt seine Luftwege, Lungen und Haut.


* Wer von Widersprüchen zerrissen wird, vergiftet sein Blut und macht Gefäße kaputt ...» Und so weiter.




[2] 1847-1931




[3] vom 26.11.2002




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