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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Das Umdenken, Christos Farakos
Christos Farakos

Das Umdenken


Dein Denken beeinflusst Dein Leben

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KAPITEL 1


DIE SELBSTREFLEXION ES BEGINNT MIT EINER KLEINEN MÜCKE


Eine kleine Mücke, die abends verzweifelt versucht an unser so köstliches Blut zu gelangen, raubt jedem von uns den letzten Nerv. Eine kleine Mücke, die es nicht besser weiß, als die erstbeste Gelegenheit zu nutzen, um den Sturzflug anzutreten. Wir schaffen es kaum einzuschlafen und schon werden wir von ihr und ihrem leisen, aber doch so schrillen Summen wach gehalten. Die eifrige kleine Mücke versucht es am Ohrläppchen und wird verscheucht. Einen erneuten Angriff widmet sie unserer Wange und auch dieses Mal ohne Erfolg. Entkräftet und enttäuscht sitzt die kleine Mücke nun da und weiß sich nicht mehr zu helfen. Sie will doch nur den einen Stich landen, der sie zum Ziel ihrer Träume führt. Und wir? Ja, wir liegen oft entnervt da und fragen uns zu Recht, warum diese kleine freche Mücke nicht darauf wartet, bis wir eingeschlafen sind, um uns dann unbemerkt zu stechen. Es wäre so viel einfacher für sie. Stattdessen haben wir es oft mit ungeduldigen kleinen Mücken zu tun, die den Stich einfach nicht abwarten können. Entsprechend sind die Erfolgsaussichten, und so leid es uns dann manchmal auch tun kann, aber am Ende landen sie alle platt an der Wand. Was wäre aber, wenn die kleine Mücke lernen würde, sich in Geduld zu üben? Uns könnte es recht sein. Zumindest bis zum nächsten Morgen, wenn die Stiche anfangen zu jucken und uns verrückt machen. Für die Mücke aber würde sich damit ein ganz neuer Weg ebnen, der es ihr ermöglicht, auch ohne Stress an den geliebten Nektar zu gelangen. Nun, das Buch beginnt mit einer kleinen Mücke und ja, du liest in dem richtigen Buch, keine Sorge. Es beginnt mit einer Mücke, weil mich die Vorstellung einer verzweifelten und ungeduldigen Mücke zum Schmunzeln brachte. Ich stellte mir diese Szene gedanklich vor. Ich schmückte sie in Gedanken aus, als entstammt sie einem Zeichentrickfilm. Meine Fantasie und Vorstellungskraft leisteten dabei einen großen Beitrag. Und eben diese Fähigkeit, fantasievoll und detailvoll denken zu können, ist einer der Gründe, warum ich mich für solch einen Einstieg ins Buch entschied. Ich wollte dich dazu animieren, darüber nachzudenken, wie auch du dir diese Szene einer kleinen Mücke gedanklich vorgestellt hast. Aus einem ganz einfachen Grund, denn deine Gedanken stellen den wohl wichtigsten Bestandteil dieses Buches dar. Die Art und Weise, wie du denkst, und wozu dich deine Gedanken befähigen, ist von großer Bedeutung. Die Erkenntnis darüber, dass du dir diese Szene ebenfalls bildlich vorgestellt hast und nun darüber nachdenkst, stellt also einen schönen Einstieg dar. Wir werden etwas später darauf zurückkommen. Unabhängig davon, wird dir durch diese Szene einer kleinen Mücke eine Botschaft im Gedächtnis bleiben: Eine geduldige Mücke sticht entspannter zu. Umschwirrt dich also das nächste Mal eine hektische kleine Mücke, die du genervt verscheuchst, wirst du dich womöglich daran erinnern. Vielleicht empfindest du dann sogar etwas Mitgefühl für die Mücke, wenn sie ungeduldig von allen Seiten aus angreift. Sie weiß es halt nicht besser. Eine schöne Überleitung, wie ich finde, denn ähnlich wie es einer kleinen Mücke ergeht, die den Stich nicht abwarten kann, ergeht es dir selbst auch manchmal, wenn es um die Umsetzung deiner eigenen Bestrebungen und Ziele geht. Wenn es darum geht, deinen Verpflichtungen nachzukommen und überhaupt mit Stressfaktoren und komplizierten Situationen umzugehen. Oft stehst du dir selbst im Weg, wenn du dich unruhig und ungeduldig verhältst. Hast du aber bereits das Bewusstsein darüber erlangt, dass dich innere Unruhe und Ungeduld im Leben bremsen?  


 


DER MANGEL AN BEWUSSTSEIN


Bist du dir darüber bewusst, dass dich deine Ungeduld im Leben bremst, so hast du einen großen Schritt in ein erfülltes Leben gemacht. Bist du dir nicht darüber bewusst, so ist es an der Zeit, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln. Es ist generell an der Zeit, dich bewusst mit deinem Leben auseinanderzusetzen, um auch nachzuvollziehen, warum du dich heute oft gestresst, überfordert, unglücklich oder unzufrieden fühlst. Verstehe, warum du dich gelegentlich in schlaflosen Nächten hin und her wälzt, weil deine Gedanken keine Ruhe geben. Mach dir Erkenntnisse zu eigen, die dir Antworten zu einigen Fragen liefern, die dich von Zeit zu Zeit beschäftigen können. Warum habe ich es so schwer im Leben, während anderen die Dinge einfach zufliegen? Kann ich nicht endlich etwas Ruhe haben? Warum tauchen all die Probleme immer gleichzeitig auf? Wie soll ich das alles bewerkstelligen? Es sind Zustände der Unausgeglichenheit und Überforderung, in denen du dazu neigst, dir solche oder ähnliche Fragen zu stellen. Momente, in denen dir Probleme, Hindernisse, Hürden, Ängste, Sorgen, Verpflichtungen und Aufgaben zu Kopf steigen. Es muss nicht immer zwingend dazu kommen, dass du dich irgendwann in einer derartigen Lage befindest, dein Leben hinterfragst und sogar unter depressiven Stimmungen leidest. Meist nimmst du noch nicht einmal bewusst wahr, dass du an den Folgen einer Grenzüberschreitung leidest. Was du allenfalls wahrnimmst, sind Gefühle des Unglücks und der Unzufriedenheit, die dich oft schon morgens nach dem Aufwachen überkommen. Wenn die ersten Gedanken in deinen Kopf strömen und du dich mit Missständen beschäftigst, die dir zu schaffen machen. Dem muss auch nicht unbedingt das Überschreiten einer roten Linie als Ursache vorausgehen. Oft verlierst du dich in Gedanken wegen eines einzigen Problems oder Ärgernisses. Du beschäftigst dich so lange mit einem Problem und belastest deinen Kopf, bis es wieder seine Umlaufbahn verlässt und verschwindet. Dabei ergeht es nicht nur dir so. Ich behaupte sogar, dass es nahezu jedem Menschen auf dieser Welt so ergeht, inklusive mir, der dir diese Zeilen schreibt. Es sind bestimmte Einstellungen, die uns unser Leben erschweren. Sie lassen uns keine andere Wahl, denn unbemerkt bringen sie uns dazu, uns intensiv mit unseren Lasten zu beschäftigen. Es sind innere Automatismen, die uns vorgeben, wie wir Problemen begegnen. Automatismen, die sich größtenteils in unseren Gedanken abspielen. Meist handelt es sich dabei leider nicht um konstruktive und zielorientierte Gedanken, die beispielsweise in uns strömen, wenn wir uns bewusst, ruhig und besonnen mit etwas Bestimmtem intensiv auseinandersetzen. Oft reagieren wir auf Probleme eher mit wirren, hektischen und sorgenvollen Gedanken, die innere Unruhe oder sogar Panik in uns verbreiten. Wie kann man dem aber vorbeugen? Wie schafft man es, sich wegen Hindernissen, Problemen, Störfaktoren oder Missständen jeglicher Art nicht gleich verrückt zu machen? Man mag es kaum glauben, aber die Antwort darauf ist ziemlich einfach. Sie lautet: Mit innerer Ruhe und Gelassenheit. Schön, dann sind wir fortan also alle ruhig und gelassen und alles wird gut. Hört sich doch toll an, oder? Ist es aber wirklich so einfach, wie es sich anhört? Leichter gesagt als getan. Meist bleiben solche Aussagen nur Floskeln, denn wenn es darauf ankommt, wird dir Däumchen-Drehen nicht weiterhelfen. Zumindest könntest du es so ähnlich empfinden. Sofern du nicht lernst, Ruhe und Gelassenheit vollends in deinem Leben zu verbreiten, und nur sporadisch in Zeiten großer Not danach suchst, wirst du auch weiterhin solche Gedanken haben. Solange Begriffe wie Ruhe und Gelassenheit nur zerbrechliche Äste bleiben, an die du dich von Zeit zu Zeit verzweifelt klammerst, wenn etwas schiefläuft, wirst du dir selbst damit keinen Gefallen tun. …


ENDE DER LESEPROBE


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