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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe Das Geheimnis hinter Übergewicht, Erno Marius Hempel
Erno Marius Hempel

Das Geheimnis hinter Übergewicht


Der Schlüssel zum persönlichen Idealgewicht

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2. Gehen Sie mit mir auf eine Reise


Stellen Sie sich vor, dass Sie ein Fisch sind. Schlüpfen Sie mit mir für die nächsten Minuten in die Rolle eines Fisches, ziehen Sie sich ein Fischkostüm an und gehen Sie mit mir auf eine Reise!


2.1 Die Reise beginnt


Sie sind ein wunderschöner, orange leuchtender Fisch. Sie schwimmen im Meer - das Wasser ist sauber und klar. Das Wasser ist angenehm temperiert - Sie sind vollkommen von Salzwasser umgeben.


Sie bewegen sich elegant durchs Meer - Sie gleiten lautlos mit kleinen Flossenbewegungen. Sie streifen ab und zu den Boden, streifen ab und zu Pflanzen und fühlen sich rundum wohl.


Nahrung ist reichlich vorhanden: Pflanzen und Algen. Sobald Sie etwas Essbares sehen und Ihnen danach ist, essen Sie. Denn, Essen ist Ihnen sehr wichtig und ist eine Ihrer Hauptbeschäftigungen - neben der Fortpflanzung.


Sie sehen einen großen Fischschwarm und schließen sich Ihren Freunden an. Sie fühlen sich geborgen und gut von der Natur versorgt. Sie sind rundum glücklich.


2.2 Ein Unglück geschieht


Doch plötzlich spült Sie eine Welle an Land! Sie liegen jetzt am Meeres-Strand in einer Wasserpfütze.


Vielleicht haben Sie sich zur Nahrungssuche zu nah an das Meeresufer bewegt. Oder es war ein Sturm oder die Ebbe hat Sie vom Meer abgeschnitten.


Sie versuchen zu Schwimmen - es geht nicht! Sie wollen sich zurück ins Wasser bewegen und zappeln - doch in welche Richtung? Und Sie spüren, dass Sie das sehr viel Kraft kostet. Es hilft nichts! Sie können der Situation nicht entfliehen und liegen nun bewegungslos in der Pfütze!


Viel zu wenig Wasser um Sie herum, die Sonne brennt und es wird heißer und heißer und Sie spüren, wie Sie austrocknen. Es gibt nichts zu fressen. Doch, ein paar Algensind in der Pfütze. Aber es ist viel zu wenig zum Fressen da, um zu überleben!


Es gibt keine Artgenossen um Sie herum - keine Fische. Nur ein paar Muscheln, Krabben und Garnelen die das gleiche Schicksal mit Ihnen teilen.


Sie sind in einer lebensbedrohlichen Situation! Sie werden vertrocknen oder verhungern! Denn die Pfütze hat nur begrenzt Wasser und Nahrung – das ist kein überlebensfähiger Lebensraum für Sie!


2.3 Ihre Gefühle


Wie fühlen Sie sich in dieser Notlage? Schließen Sie Ihre Augen und fühlen Sie in sich hinein – als Fisch in der Pfütze. Vielleicht kommen bei Ihnen folgende Gefühle hoch:



  • Sie fühlen sich alleine, einsam und isoliert. Sie fühlen sich von Ihren Freunden abgeschnitten.

  • Sie fühlen sich in Ihrem Überleben und in Ihrer Existenz bedroht.

  • Sie fühlen sich vom Meer, von Ihrer gewohnten Umgebung, von Ihrer „Heimat“ abgeschnitten.

  • Sie fühlen sich schlecht versorgt.

  • Sie fühlen sich machtlos.


2.4 Was tun?


Sie haben realisiert, dass Sie aus eigener Kraft nicht wieder zurück ins Meer kommen. Was tun?


Sie sind auf „fremde Hilfe“ angewiesen. Andere Tiere werden Ihnen kaum helfen – Sie sind ja nicht in einem Walt Disney Zeichentrickfilm, sondern in der wilden Natur. So wie Sie eine Welle an Land gespült hat, könnte Sie ja eine Welle wieder ins Meer spülen! Das ist jetzt unser Plan!


Also heißt die Devise: Auf Welle warten, die sie wieder ins Meer spült! Abwarten? Oder was würden Sie tun? Sie sollten ab jetzt alles tun, um möglichst lange zu überleben, damit Sie eine eventuell kommende Welle erleben, die Sie wieder ins Meer spülen und Sie damit retten kann.


Wenn Sie einfach nur so rumliegen und warten, werden Sie vertrocknen und verhungern! Also, was tun wir jetzt, um möglichst lange zu überleben? Was würden Sie als Fisch nun rein biologisch und instinktiv tun?


2.5 Die Überlebensstrategie


Wegschwimmen ging nicht und zappeln hat nichts geholfen. Also gilt es, ab sofort körperlich ganz ruhig zu bleiben – sich möglichst nicht zu bewegen. Denn Bewegung kostet Energie.


Dazu gilt es, alles Essbare, was sich in der Pfütze befindet und was in Ihre Nähe kommt, zu fressen und dieses zu speichern, einen „Vorrat“ anzulegen, einen Fettspeicher. Auch wenn Sie im Moment satt sind, wäre es gut weiter zu fressen – über den Hunger und ein Sättigkeitsgefühl hinaus. Denn die Nahrung in der Pfütze ist begrenzt und könnte von anderen Tieren weggefressen werden oder in eine andere Ecke der Pfütze getrieben werden und damit nichtmehr für Sie erreichbar sein.


Gut wäre es auch, den Stoffwechsel runterzufahren.


Zudem gilt es, alles Wasser, was Sie zu sich nehmen können, zu speichern. Denn das Wasser in der Pfütze wird durch die Sonne immer weiter verdunsten und Sie werden irgendwann austrocknen.


Ist das eine gute Idee? Ein guter Plan? Eines ist klar, einfach so warten ist keine gute Idee, denn ansonsten verhungern oder vertrocknen Sie.


Ja, genau das ist die biologisch intelligente Reaktion von Fischen!


Sie versuchen zunächst zu „kämpfen“ oder zu „fliehen“ und versuchen zurück ins Meer zu schwimmen. Schwimmen hätte nicht viel geholfen, da die Pfütze ja vom Meer abgeschnitten ist. Zappeln hätte helfen können, wenn der Fisch ganz nahe am Ufer gelegen hätte, aber Bewegung kostet sehr viel Energie und kann damit unter Umständen das Leben des Fisches kosten! Und vielleicht hätte sich ja der Fisch durch sein Zappeln auch eher weiter weg vom Meer bewegt. Deshalb werden diese Versuche nach kurzer Zeit abgebrochen und der Fisch stellt sich auf die zuvor beschriebene Überlebensstrategie ein.


Um diese Überlebensstrategie zu starten, müssen Sie, als Fisch Ihre lebensbedrohliche Situation beziehungsweise Notsituation "erkennen“: Sie sind an Land gespült und liegen in einer Pfütze. Dann müssen Sie sich "vornehmen“ alles Essbare und Wasser zu speichern. Kann das wohl funktionieren?


Nun hat der Fisch kein BEWUSST-sein. Eine bewusste Entscheidung könnte auch falsch getroffen werden und bewusste Denkleistung benötigt viel Energie. Deshalb hat die Natur, Biologie bzw. der Schöpfer dieses Vorgehen in „Notprogrammen“ gespeichert, die völlig automatisch ablaufen – ohne wirklich nachdenken zu müssen. Ist das nicht praktisch?


Diese „Notprogramme“ sind biologisch intelligente Reaktionsmuster – mit dem Ziel des Überlebens in Notsituationen, also Überlebens-Mechanismen! Und weil sie sich über Jahrmillionen bewährt haben, sind sie fest in der Tierwelt verankert. Sie sind sich durch die Erfahrung von Versuch, Irrtum und Entdeckung über Jahrmillionen entstanden, wobei Funktionierendes behalten und nicht Funktionierendes verworfen wurde.


Und weil bei diesen „Notprogrammen“ das Überleben im Vordergrund steht, sind sie sinnvoll! Deshalb nennen wir diese Programme „sinnvolle biologische Programme“.


2.6 Sinnvolle biologische Programme


Lassen Sie mich die "sinnvollen biologische Programme“, wie zuvor bereits beschrieben, hier nochmals in einer etwas anderen Form zusammenfassen und benennen:


Wassereinlagerungs- bzw. Wasserspar-Programm: Damit der Fisch nicht so schnell austrocknet nimmt er möglichst viel Wasser auf und scheidet weniger Wasser aus als sonst.


Fetteinlagerungs-Programm: Damit der Fisch nicht so schnell verhungert, frisst er möglichst viel und legt alles Essbare in Fettspeichern ab.


Bewegungsunfähigkeits-Programm: Um Energie zu sparen wird die Bewegung des Fisches reduziert – er wird träge und bewegungsunfreudig. Auch die Fortpflanzung ist während der „Notsituation“ nicht mehr so wichtig.


Energiespar-Programm: Um Energie zu sparen wird zum einen die Stoffwechselaktivität reduziert, um Energie, d.h. Kalorien zu sparen und so in keine Unterversorgung zu kommen. Sie kennen das vielleicht von Tieren, wie Schildkröten, die bei einem Winterschlaf sehr lange ohne Nahrung auskommen. Zum anderen wird die Bewegung des Fisches reduziert – er wird träge und bewegungsunfreudig (Bewegungsunfähigkeits-Programm). Auch die Fortpflanzung ist während der Notsituation nicht mehr so wichtig.


Heißhunger-Programm: Um mehr Nahrung und damit Energie zu bekommen, hat der Fisch einen Heißhunger auf alles Essbare, was vorbei kommt – und das auch, wenn er bereits satt ist! Falls etwas Essbares in seine Nähe kommt, muss beziehungsweise will er es unbedingt fressen, um seinen Fettspeicher maximal zu füllen, um länger überleben zu können (siehe Fetteinlagerungs-Programm).


Jetzt sind Sie Fischexperte! Wir wissen: Wenn ein Fisch ans Land gespült wird, laufen bei ihm Notprogramme ab! Sinnvolle biologische Programme.


Sie fragen sich vielleicht schon seit einigen Minuten: was hat dieser Ausflug ins Meer mit mir zu tun? Warum soll ich in die Rolle eines Fisches schlüpfen? Und was hat das mit meinem Übergewicht beziehungsweise mit meinem persönlichen Idealgewicht zu tun? Ich bin doch kein Fisch! Oder doch?


2.7 Der Mensch ist eigentlich ein Fisch


Aus der Embryologie wissen wir:....


 


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