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Ratgeberbücher
Buch Leseprobe  Glauben ist nicht doof , Raimund Eich
Raimund Eich

Glauben ist nicht doof


Denkanstöße für ein erfülltes Leben im Einkla

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Vorwort


 


 „Vor Kummer und Leid ist niemand gefeit!“ Nur ein Spruch, nicht mehr als eine Binsenweisheit, die aber jeder von uns vermutlich uneingeschränkt bestätigen kann. Wir alle werden im Laufe unseres Lebens von mehr oder minder schweren Schicksalsschlägen getroffen, die uns belasten, uns schwer zu schaffen machen oder uns sogar völlig aus der Bahn zu werfen drohen, wie zum Beispiel der Verlust des Arbeitsplatzes, ein finanzieller Ruin, der Bruch einer Beziehung, eine schwere Krankheit oder der Tod eines geliebten Menschen. Und doch scheint es nicht jeden gleichermaßen zu treffen. Zuweilen hat man den Eindruck, selbst stets vom Pech verfolgt zu werden, während andere sich dauerhaft in ihrem Glück sonnen. Gustav Gans, um es mal im Micky Maus Stil zu charakterisieren, heißen immer nur die anderen. Sie kennen sicher den durchaus nicht unsympathischen Gänserich, dem, obwohl er Arbeit und Problemen ständig aus dem Weg geht, das Glück immer wieder vor die Füße fällt.


     Doch der Schein trügt öfter als man glaubt, weil viele von uns dazu neigen, sich anderen gegenüber eine Art Glücks- und Erfolgsmaske aufzusetzen, frei nach dem Motto: Wie es dahinter aussieht, geht niemand was an! Warum ist das eigentlich so? Es gibt dafür sicherlich viele Gründe und daran haben zweifellos auch die Medien einen nicht unerheblichen Anteil, die uns permanent die Sonnenseiten des Lebens, die Erfolgreichen, die Mächtigen, die Reichen und die Schönen vor Augen führen, an denen wir uns doch so gerne orientieren und ihnen nachzueifern versuchen, selbst wenn uns dafür die notwendigen Voraussetzungen fehlen. Und die Werbung, die nahezu pausenlos aus dem Fernsehen, dem Radio, dem Internet und den Printmedien auf uns einhämmert, versucht uns obendrein in oft erschreckend dämlicher Heiterkeit weiszumachen, dass wir uns mit diesen oder jenen Produkten oder Dienstleistungen unser Glück dauerhaft erkaufen können. Glücksgefühle wie Gustav Gans also. So hecheln immer mehr Menschen, die sich an derart fragwürdigen Leitmotiven zu orientieren versuchen, ihrem Glück ein Leben lang verzweifelt hinterher, ohne es jemals einholen zu können. Dabei geraten leider viel zu viele ins Straucheln oder brechen sich gar das Genick.


     Zunehmend weniger Menschen kommen mit den oft sehr harten Anforderungen im grauen Alltag zurecht und flüchten sich daher in virtuelle Scheinwelten, die es ihnen zumindest dort erlauben, ihren Wünschen und Träumen ungehindert nachzugehen. Derartige „Flüchtlinge“ begegnen uns überall. Sie sind unentwegt mit ihren Smartphones beschäftigt und taumeln, von Musik aus Ohrstöpseln beschallt, durch die reale Welt, ohne diese richtig wahrzunehmen. Hans Guck in die Luft, ich meine den aus dem guten alten Struwwelpeter, hat ja wenigstens noch in den realen Himmel gestarrt, aber heutige Generationen starren stattdessen auf Displays, leider nicht nur im Sitzen, sondern auch im Stehen oder Gehen und - völlig unverantwortlich - sogar im Fahren. Gehen Sie ihnen im eigenen Interesse bitte aus dem Weg, denn sie haben für die Realität leider keinen Blick frei und rennen Sie im Zweifelsfall über den Haufen, ohne es selbst zu bemerken. Sie versuchen auf diese Art, die oft verhasste irdische Welt zu meiden, weil sie dort längst keine richtige Orientierung und keinen Halt mehr finden, weil dort unendlich viele Unannehmlichkeiten und Belastungen lauern. Von anderen belogen, betrogen, geschädigt oder übervorteilt, im Stich gelassen und ungerecht behandelt zu werden ist heutzutage leider an der Tagesordnung. Diese Ängste sind zwar durchaus berechtigt, aber letztlich müssen wir uns alle der Realität stellen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Das gilt insbesondere auch für die Smartphone-Fetischisten.


     Doch was ist denn eigentlich das Beste? Diese Frage muss zwar jeder für sich selbst entscheiden, aber es gibt zumindest ein paar Wegmarken, die uns dabei helfen können, den richtigen Weg durch ein erfülltes Leben zu finden. Man stößt jedoch nur darauf, wenn man sich ernsthaft mit wichtigen existenziellen Fragen auseinandersetzt, die uns alle gleichermaßen betreffen. Fragen etwa wie: Wo kommen wir eigentlich her? Warum sind wir auf der Welt? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es einen Gott? Was passiert mit uns, wenn wir sterben?


     Viele kluge und namhafte Autoren haben sich mit diesen Themen in zahlreichen wissenschaftlichen und spirituellen Werken sehr intensiv beschäftigt. Was könnte daher so einer wie ich dazu also noch Wesentliches an neuen Erkenntnissen beitragen? Nichts, um es gleich vorab zu sagen. Aber das ist auch nicht mein Anspruch mit dem vorliegenden Buch. Ich möchte Ihnen vielmehr mit meinen Worten in möglichst anschaulicher Form eine Art Konzentrat der grundlegenden und wichtigsten Aspekte aufzeigen, die ich aus sehr vielen Büchern mit dieser Thematik herausgefiltert und entsprechend aufbereitet habe. Dies erscheint mir deshalb sinnvoll und notwendig zu sein, weil ich selbst zwar auf eine Reihe von guten, aber nicht selten auch langatmigen, weitschweifigen, detailreichen, schwer verständlichen und wenig anschaulichen Werken gestoßen bin. Leider allzu oft eine schwer verdauliche Kost, die wohl auch deshalb nicht in wünschenswertem Umfang konsumiert wird, obwohl diese Thematik doch für uns alle von elementarer Bedeutung ist. Und jedem dieser Bücher liegt meistens auch ein besonderer Schwerpunkt und damit nur ein kleiner Teilausschnitt vom Ganzen zugrunde, wenn Sie so wollen. Was ich mir als Leser allerdings gewünscht hätte und was mir für einen Überblick über die sehr weitreichende Thematik sehr hilfreich gewesen wäre, nämlich ein möglichst kurzes und dennoch anschauliches Kompendium der wesentlichen Aspekte, habe ich bisher leider noch nicht gefunden. Ich habe zwar schon mit einigen Büchern in Romanform versucht, diesem Anspruch gerecht zu werden (siehe „Eigene Veröffentlichungen zur Thematik“), aber dennoch erscheint mir darüber hinaus auch eine Kurzfassung und Handlungsanleitung zweckdienlich zu sein. Ich hoffe, sie kann denjenigen unter Ihnen, die sich noch etwas intensiver mit dieser Materie befassen möchten, als Inspirations- und Informationsquelle dienen. Sie finden daher in den Literaturhinweisen eine kleine Auswahl der von mir gelesenen und als interessant erscheinenden Werke als Anregung, die allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann.


     Gestatten Sie mir vorab nur noch eine kurze Anmerkung zu meiner Person, damit Sie das Buch und seinen Autor auch richtig einschätzen können. Ich bevorzuge es, den Lesern in meinen Büchern sachlich komplexe Themen anhand von möglichst anschaulichen Beispielen, mitunter leicht gewürzt mit einer Prise Humor, zu vermitteln, wohl wissend, dass Vergleiche immer mehr oder weniger zu hinken drohen. Dennoch scheinen sie mir ein probates Mittel zu sein, auch relativ schwere Kost möglichst leicht verdaulich präsentieren zu können.


 


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine spannende und hoffentlich auch etwas amüsante Lektüre.


 



Kapitel 1: Der Mensch als Ganzes


 


„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!“. Dieses Zitat des griechischen Philosophen Aristoteles aus dem vierten Jahrhundert vor Christi Geburt scheint mir auf das vorliegende Kapitel geradezu zugeschnitten zu sein. Was hinter dieser genialen Botschaft steckt, mag ein simples Beispiel anschaulich verdeutlichen. So besteht zwar selbst die schönste Melodie letztlich nur aus einzelnen simplen Tönen, die aber erst durch ihr Zusammenwirken in einer entsprechenden Komposition ihre bezaubernde Wirkung auf uns entfalten können. Auch der Mensch ist weitaus mehr als Haut und Knochen, womit nicht nur die Hageren und Dünnen unter uns gemeint sind. Ich sollte der Vollständigkeit halber an dieser Stelle auch noch die Organe erwähnen, doch selbst die sind zwar bis in Kleinste medizinisch erforscht, können aber dennoch keine Auskunft über das menschliche Wesen und seine Charaktereigenschaften geben. Ob wir klug oder dumm, clever oder einfältig, selbstlos oder egoistisch, friedlich oder streitsüchtig und vieles mehr sind, ist uns nun mal nicht auf die Stirn geschrieben. Unsere Wahrnehmungen, Gefühle und Empfindungen - oder salopp formuliert unser Inneres - machen uns letztlich weit mehr aus als unsere äußere Erscheinung. Doch was versteht man denn eigentlich unter „unser Inneres“, womit ausdrücklich nicht die bereits erwähnten inneren Organe gemeint sind? Um diese Frage zu beantworten kommt man nicht umhin, neben dem Körper auch über Begriffe wie Geist und Seele zu sprechen, völlig unabhängig davon, welche theologischen oder spirituellen Meinungen und Ansichten man präferiert. Ob man an ein göttliches Wesen glaubt oder nicht, bleibt jedem von uns selbst überlassen. Ich persönlich gehöre zu denen, die an eine göttliche Existenz glauben, an einen Schöpfer dieses einzigartigen Universums, in dem wir auf unserem Planeten Erde nur einen winzig kleinen Platz einnehmen. Allerdings weicht sie in einigen Punkten zum Teil deutlich von dem ab, was mir Kirchenvertreter und Religionslehrer vor vielen Jahren vermittelt haben. Dafür gibt es berechtigte Gründe, auf die ich im Einzelnen noch näher eingehen werde...


 


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