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> Politik, Gesellschaft > Tierrechte
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Politik, Gesellschaftskritik
Buch Leseprobe Tierrechte, Helmut F. Kaplan
Helmut F. Kaplan

Tierrechte


Modetrend oder Moralfortschritt?

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Tierrechte werden "klassischerweise" gemäß den theoretischen Ansätzen der Philosophen Tom Regan und Peter Singer formuliert. Regan steht in der kantischen Tradition und vertritt einen eher technischen Rechtsbegriff: Weil (auch) Tiere einen "inhärenten" Wert haben, haben sie auch das Recht, entsprechend diesem eigentständigen Wert behandelt zu werden. Das heißt vor allem: Tiere dürfen nicht so behandelt werden, als hinge ihr Wert von ihrer Nützlichkeit für andere ab.


Singer steht in der Tradition Benthams bzw. des Utilitarismus und spricht eher im übertragenen Sinne von Rechten: Gleiche Interessen, seien es nun menschliche oder tierliche, sollen auch moralisch gleich gewichtet werden. So verdient beispielsweise ein tierliches Interesse, nicht zu leiden, die gleiche moralische Berücksichtigung wie ein gleich starkes menschliches Interesse, nicht zu leiden. Tiere haben wie Menschen einen Anspruch - ein Recht, wenn man so will - auf gleiche Interessenberücksichtigung. Unabhängig von solchen philosophischen Begriffen und Erwägungen glauben die meisten Menschen aber ohnehin, daß Tiere ausreichend Rechte in dem Sinne hätten, daß ihre Ansprüche auf angemessene Behandlung, etwa auf artgerechte Haltung, gesichert seien. Schließlich gibt es diverse Tierschutzbestimmungen, von denen viel und oft zu lesen und hören ist.


Unbestreitbare Tatsache ist allerdings, daß Millionen von Tieren in Tierfabriken, auf Tiertransporten, in Schlachthäusern, in Versuchslabors usw. trotz dieser Schutzbestimmungen tagtäglich auf grauenhafte Weise gequält und getötet werden. Die Auffassung, dass bei unserem Umgang mit Tieren alles geregelt und in Ordnung ist, ist schlicht falsch (.....)


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