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Politik, Gesellschaftskritik
Buch Leseprobe Russische Alltagskultur, Sandra Ravioli
Sandra Ravioli

Russische Alltagskultur


Von A wie Aberglauben bis Z wie Zeit

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Vorwort
Andere Länder, andere Sitten. Wer die Sitten eines Landes kennt, fühlt sich im Lande wohler und tritt auch nicht in jedes
Fettnäpfchen hinein.
Dort, wo Sitten und Bräuche anders sind, hat dies bei genauer Betrachtung immer seinen Grund. Es ist viel einfacher fremdartiges zu akzeptieren, wenn man die Weisheit hinter dem Brauchtum kennt.
Klima, geographische Gegebenheiten aber auch soziologische und historische Entwicklungen führen von Land zu Land, selbst innerhalb des kleinen Europas, zu eklatanten Unterschieden.
Jeder Mensch ist außerhalb seines eigenen Landes ein Ausländer. Diese einfache Weisheit hilft auch im Inland. Wer im Ausland gelebt hat, weiß, wie wenig sich in vielen Ländern die Einwohner über Benimmverstöße von Ausländern ärgern und kann davon auch zu Hause profitieren. Denn man vesteht,
dass auch bei einem zu Hause vieles anders und für Fremde fremdartig ist.
Dieses Buch ist nicht nur ein Ratgeber über die Alltagskultur, sondern auch ein praktischer „Überlebensratgeber“. Dort, wo das Klima rau ist und die Winter lang sind, muss man sich anders verhalten oder anders einkaufen, als dies im wärmeren Westeuropa der Fall ist.
Wenn wir uns mit der Alltagskultur eines anderen Landes beschäftigen, verstehen wir auch unsere eigene Kultur besser. In der direkten Konfrontation erfährt man vieles über seine eigenen Vorurteile und die Prägung aus Kindertagen, aus dem eigenen Heimatland.
?
Auf alle Fälle hilft es einander besser zu verstehen und zu achten.

Dieses Buch soll helfen, leichter Kontakt zur Bevölkerung zu finden und Russland und seine Menschen lieben zu lernen.


Die Herausgeberin, im Frühling 2008
A

Aberglaube

Jedes Land hat seinen eigenen Aberglauben. Während es in vielen islamischen Ländern die Hand der Fatima ist, die vor dem bösen Blick schützt, ist es in Russland ein rotes Bändchen.
Dieses rote Bändchen sieht man vorzugsweise bei Hunden und manchmal bei Babys. Die berühmte schwarze Katze und das Hufeisen braucht man einem deutschsprachigen Leser nicht näher zu bringen, wohl aber den Blick in den Spiegel. Wer etwas zu Hause vergessen hat und nochmals in die Wohnung muss, wird in Russland gerne von älteren Damen aufgefordert kurz in den Spiegel zu sehen. Soll vor Unglück schützen.
Hände schüttelt man in Russland nicht über einer Türschwelle – dies soll zu Zerwürfnissen führen. Vor einer Reise setzt man sich nochmals kurz hin. Heute ist es einfach als Brauch gedacht, um sich zu sammeln. In früheren Zeiten sollte es eine glückliche Rückkehr garantieren.


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