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Politik, Gesellschaftskritik
Buch Leseprobe Mitten im Abschaum, Yvonne Zündler
Yvonne Zündler

Mitten im Abschaum


Starke Frauen

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1940 wird in Österreich ein Mädchen geboren und auf den Namen Maria getauft. Maria hat nicht nur Eltern, sondern auch zwei ältere Brüder. Eigentlich hatten die Eltern schon gar nicht mehr ans Kinderkriegen gedacht, da Marias Mutter schon im fortgeschrittenen Alter ist. Aber nun ist es passiert und auch gut so. Maria entwickelt sich zum Sonnenschein der Familie und wird von allen umsorgt und verhätschelt. Jeder Wunsch wird ihr von den Augen abgelesen und es geht ihr prächtig. Im Alter von etwa vier Jahren spielt sie wieder einmal mit ihren älteren Brüdern. Zu der Zeit ist der eine vierzehn, der andere zwölf Jahre alt. Beim Herumtollen fliegt immer wieder ihr Kleidchen nach oben. Da das in der Vergangenheit schon öfter vorgekommen war, denkt sie sich nichts dabei. Aber diesmal ist etwas anders als sonst. Wieso bekommen ihre Brüder plötzlich so einen komischen Blick? Und wieso wird sie ab jetzt immer besonders hoch geworfen? Sie ist die Nähe ihrer Brüder gewohnt, aber nun lassen sie überhaupt nicht mehr von ihr ab. Immer und immer wieder wird sie in die Luft geworfen. Sie hat schon gar keine Lust mehr und das Gehabe der beiden Jungen macht ihr irgendwie Angst. Dann kommt Gott sei Dank die Mutter dazu und beendet das Spiel. Leider ist die Mutter nicht immer in der Nähe. Sobald sie das nicht ist, wird Maria wieder und wieder in die Luft geworfen. Ein paar Tage später bleibt es nicht mehr beim In-die-Luft-Werfen. Nach einigen Würfen wird sie vom Älteren auf die Beine gestellt und plötzlich sieht sie sich einem großen, prallen Etwas gegenüber, das sie noch nie zuvor gesehen hat. Ihr Bruder packt sie bei den Haaren und drückt ihren Mund darauf. Sie soll daran saugen, erklärt er ihr. Seine Stimme klingt seltsam anders als sonst und sie spürt, dass es besser war, dem Wunsch ihres großen Bruders zu entsprechen. Ein paar Tage später verlangt er, dass sie sich bücken soll. Wieder hat er diese komische Stimme und so gehorcht sie. Schnell hat er ihr das Kleid nach oben geschoben und sie spürt etwas Hartes, das gegen ihren Unterleib gedrückt wird. Sie kann sich darauf keinen Reim machen. Was passiert hier mit ihr? Immer wieder drückt er sein komisches Körperteil gegen ihren Unterleib. Es tut nicht weh, aber trotzdem wird ihr klar, dass da etwas passiert, das nicht richtig sein kann. Nach einer Weile schubst ihr Bruder sie weg und flucht leise. Er verschwindet im Haus und ist gleich wieder da. Er hat ein kleines Fläschchen Babyöl geholt. Was will er denn damit und dazu noch hier draußen im Garten? Ohne mit ihr zu sprechen, zieht er sie an den Haaren hinter einen großen Stachelbeerbusch. Wieder muss sie sich bücken und wieder schiebt er ihr das Kleid nach oben. Dann spürt sie seine Finger an ihrem Unterleib. Eine ganze Weile schaut er in sie hinein. Dann verschwinden seine Finger. Sie will sich aufrichten, denn bequem ist diese Bückstellung nicht gerade. Sofort drückt er sie wieder vornüber. Dann hört sie, wie er das Fläschchen aufschraubt und erneut spürt sie seine Finger an ihrem Geschlecht. Aber warum reibt er jetzt ihren Unterleib mit Babyöl ein? Sie ist doch kein Baby mehr. Und wund ist sie schon gar nicht. Schnell sind seine Finger wieder verschwunden. Plötzlich ergreift er ihre Hüften und drückt sie gegen sich. Diese Bewegung kommt so heftig und unerwartet, dass sie fast gestolpert wäre. Dann spürt sie wieder den Druck von seinem Körperteil. Aber diesmal ist es anders. Sie hat das Gefühl, als würde sich das Körperteil einen Weg in sie hinein suchen. Aber das kann doch gar nicht passen. Das Ding ist viel zu groß und ihre kleine Öffnung, die sie auf der Toilette schon mehrmals untersucht hat, ist doch viel zu klein. Mit einem heftigen Stoß schiebt er sein Körperteil in sie. Sie erschrickt dermaßen, dass sie fast vornüber fällt. Der Schmerz ist rasend und sie hat das Gefühl, zerrissen zu werden. Sie will sich lösen, wird aber mit eiserner Hand immer wieder vor und zurück geführt. Die Tränen schießen ihr in die Augen und sie bekommt Angst, dass ihre Mutter gleich danach fragen würde. Was soll sie ihrer Mutter erzählen? Sie denkt immer wieder an ihre Mutter. Der Schmerz will nicht vergehen und sie muss schluchzen, obwohl sie das zu unterdrücken versucht. Was passiert hier mit ihr? Plötzlich spürt sie, wie das Ding in ihr schrumpft und aus ihr herausgezogen wird. Jetzt ist der Schmerz nicht mehr ganz so stark. Sie spürt, dass etwas Klebriges an den Innenseiten ihrer Oberschenkel herunterläuft. Um Gottes Willen, was würde ihre Mutter sagen, wenn sie sehen würde, dass sie ihre Strümpfe eingesaut hatte? Wieder bricht Maria in Tränen aus. Ihr Bruder zieht sie an den Haaren hoch. Das geht gar nicht so einfach. Ihre Muskeln sind so verspannt, dass sie im ersten Moment nicht aufrecht stehen kann. Außerdem ist ihr schwindelig und sie torkelt eine Weile hin und her. Ihr Bruder dreht sie zu sich um und hebt drohend den Finger. Er erklärt ihr, dass sie in der Hölle braten müsste, sollte sie etwas davon erzählen. Hatte der Pfarrer nicht immer gesagt, dass die Hölle das Schrecklichste vom Schrecklichen ist und man sich unbedingt davor hüten sollte, da hinzukommen? Nein, nie im Leben würde sie ein Sterbenswörtchen sagen! Sie hatte sich einmal am Herd die Finger verbrannt und wusste noch ganz genau, wie weh das tat. Und sie wusste, dass die Hölle von oben bis unten voller Feuer war und sie konnte sich vorstellen, wie weh es tun musste, wenn man dort mit dem ganzen Körper drin war. Nie im Leben würde sie ein Sterbenswörtchen sagen. Ab jetzt wird ihr diese Prozedur mehrmals in der Woche zuteil. Es tut jedes Mal sehr weh, aber das Gefühl zerrissen zu werden. nimmt langsam ab. Nach etwa einem Jahr ist der kleinere Bruder dazugekommen und hat nun auch damit angefangen, ihr immer wieder sein Ding in den Unterleib zu schieben. Zu Weihnachten hat sie sich eine Handtasche gewünscht. Diese führt sie immer bei sich, da sie so die Möglichkeit hat, ein paar Taschentücher zur Hand zu haben, wenn mal wieder diese klebrige Flüssigkeit aus ihr heraustropft. So werden wenigstens ihre Strümpfe nicht dreckig und niemand bekommt etwas mit. Sie will doch nicht in die Hölle kommen.


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