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> Politik, Gesellschaft > Klänge aus dem Schneckenhaus
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Politik, Gesellschaftskritik
Buch Leseprobe Klänge aus dem Schneckenhaus, Maryanne Becker
Maryanne Becker

Klänge aus dem Schneckenhaus


Cochlea-Implantat-Träger erzählen

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Maryanne Becker
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Nachdem Ingeborg in Frankfurt die Dame mit dem CI kennen gelernt hat, will sie sich vorerst nicht mit ihrer Situation als Ertaubte abfinden. Ihr ist klar, dass eine Neuorientierung nicht nur sie, sondern die ganze Familie und den ganzen Freundeskreis betreffen würde. Daher sucht sie erneut ihren HNO-Arzt auf und lässt sich eine Überweisung für die MMH ausstellen. Trotz der Aussage des Arztes, ihr Hörnerv sei zerstört und es wäre keine Abhilfe möglich, fährt sie zu einer ersten Untersuchung nach Hannover. Hier erhält sie nicht nur einen Termin für die Voruntersuchung, sondern auch die Information, dass nach Lage der Dinge ein CI wohl möglich sei. Im darauf folgenden Februar wird die Voruntersuchung durchgeführt und ein OP-Termin für den 8. Mai anberaumt. Die Wartezeit war gekennzeichnet von Höhen und Tiefen. Einerseits der Hoffnungsschimmer, andererseits die Sorge um die kranke Mutter und die alltäglichen Kommunikationsprobleme. (...) Am Vorabend der OP fühlt sich Ingeborg wohl, beim Haare Rasieren scherzt sie mit der Schwester. Die OP verläuft gut, außer einer dicken Backe und einem geschwollenen Auge gibt es keine Probleme. Zwei Tage später, es ist ihr Geburtstag, wird der Verband abgenommen: „Ich guck da in den Spiegel rein, boah, war ich entsetzt! Der halbe Schädel kahl! Ich hab mich angeguckt, hab gesagt, oh, was bist du schön. Und dann standen mir schon die Tränen in den Augen und ich ab, wieder ins Zimmer rein. Hab mir ein Kopftuch umgebunden, boah nee, ich war fertig.“


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