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> Politik, Gesellschaft > Deutschland - nein danke
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Politik, Gesellschaftskritik
Buch Leseprobe Deutschland - nein danke, Thomas Arnold
Thomas Arnold

Deutschland - nein danke



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Inhalt

Vorwort

Stolz, Deutscher zu sein

Rechts, links oder geradeaus?

Die staatliche Last Rentner

Abzocke

Asyl oder Ich liebe Deutschland

Die neue Arbeitsagentur - Fluch oder Segen?

Die Währungslüge

Deutsch Sprach schwer

Sonderzug nach Pankow

Volksverdummung Fernsehen

Rauchen kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen

Wie ich meine Schäfchen ins Trockene bringe

Die Kirche - legale Mafia?

Zuckerbrot und Peitsche

Kassenpatienten - Patienten zweiter Klasse

Der Tod kommt im offiziellen Gewand

Steuerlügen

Man ist, was man isst

Der Osten ruft

Visa für alle

Der Untergang

Die Vergessenen

Ich bring euch um

Das Land der hässlichen Autos

Mehr Wert durch Steuer

Am besten eine Mauer herum

Adressen



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Stolz, Deutscher zu sein


Darf man eigentlich noch stolz darauf sein, ein Deutscher

zu sein? Angenommen, ein Deutscher ginge in einem T-Shirt

durch die Stadt, auf dem eine Deutschlandflagge abgebildet

ist: Es würde nicht lange dauern, bis er entweder mit

verächtlichen Blicken angesehen oder sogar als Nazi

bezeichnet würde. Keiner würde sich jedoch anmaßen,

einem Türken, der sein Landessymbol, den Halbmond

mit Stern, auf dem Hemd spazieren trägt, antinationalistische

Parolen zuzuwerfen - oder irgendjemandem, der

anderer Nationalität ist und dies auch zeigen möchte.

Ein Deutscher mit Glatze wird im ersten Moment als

Skinhead und somit als Nazi eingestuft. Trägt aber ein

dunkelfarbiger Mensch eine Glatze, so wird es als modisch

und attraktiv angesehen.

Warum lasten die Taten dieses machtbesessenen Menschen

aus dem Dritten Reich, der sich selbst zum Führer

ernannt hat, immer noch auf unseren Schultern? Es ist

wahrlich nicht ruhmreich, was sich das deutsche Volk

in dieser Zeit zu Schulden kommen hat lassen, das steht

außer Frage. Aber müssen sich die nachfolgenden Generationen,

die damit nichts zu tun haben, heute noch

dafür verantwortlich fühlen?

Alle Welt spricht mehr denn je über die Verbrechen

der Nationalsozialisten, und Deutsche werden schnell

als ausländerfeindlich abgestempelt. Doch wären wir

wirklich so ausländerfeindlich, würden wir dann zum


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Essen in ein griechisches, türkisches oder japanisches

Restaurant gehen? Würden wir unseren Urlaub dann

nicht viel lieber in heimischen Gebieten verbringen statt

in fremden Ländern?

Darf man also behaupten, stolz zu sein, wenn man

in Deutschland geboren wurde?

Ja, denn jeder Mensch sollte einen Bezug zu seiner

Abstammung haben! Wir sind ein Volk mit einer

jahrhundertealten Kultur. Auch was die deutsche

Geschichte der letzten 60 Jahre anbelangt,

gibt es keinen Grund, sich zu schämen. Die heutige

Generation hat mit dem Dritten Reich nichts zu tun.

Andere Völker haben in ihrer Vergangenheit ebenfalls

Kriege geführt und einige tun es bis heute.

Wer verschwendet jemals einen Gedanken an den Völkermord

an den Armeniern durch die Türken zwischen

1915 und 1923? Damals wurden bis zu 1,5 Millionen Armenier

getötet. Oder die Verbrechen an Häftlingen in russischen

Arbeitslagern: Durch den kommunistischen Staatsapparat

wurden zwischen 1917 und 1953 in sowjetischen

Zwangsarbeitslagern, auch bekannt als Archipel Gulag,

mindestens 20 Millionen Menschen getötet. Für die von

den Russen begangenen Kriegsverbrechen wurde niemand

zur Verantwortung gezogen. Über den Krieg, den Frankreich

von 1954 bis 1962 in Algerien führte und dem eine


Man muss keine Glatze haben, um sein Land zu lieben


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Million Menschen auch durch Konzentrationslager und

Massaker zum Opfer fielen, spricht ebenfalls niemand.

Sollte man jetzt nicht anfangen, unser Selbstbewusstsein

zu stärken? Die nachfolgenden Generationen dürfen für

das Geschehene nicht mehr verantwortlich gemacht werden!

Es fängt schon in der Politik an: Warum dürfen wir

nicht mehr Sitze im EU-Parlament haben als Frankreich?

Wir sollten uns wehren gegen Aussagen wie jüngst von

einem britischen Radiosender, in dem wir als Adolfs Enkel

bezeichnet wurden.

Selbst Politiker bekommen einen Dämpfer aus den

eigenen Reihen, wenn sie Sätze verlauten lassen wie:


»Wenn wir auf uns nicht stolz sind, wenn wir uns unserer

selbst nicht sicher sind, dann werden die anderen an uns

unsicher. Wenn wir das Natürlichste der Welt, nämlich

den Stolz auf Heimat, Vaterland und Nation, nicht besäßen,

wären wir geradezu eine falsche, eine unnatürliche Nation.«



In anderen Völkern ist Nationalstolz etwas völlig Selbstverständliches.

Es wurde noch nie von der Bevölkerung anderer Länder

über den Satz »Ich bin stolz, Engländer, Franzose, Amerikaner,

Chinese oder Italiener zu sein!« diskutiert.

Zu Recht wehrte sich ein Politiker empört gegen die Vorhaltungen

eines Kollegen: »Ich verbitte mir, dass Sie behaupten, ›stolzer Deutscher‹

bedeute ›Ausländer raus‹!«


Adolfs Enkel?


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Unsere Landesführer sollten mit gutem Beispiel vorangehen,

indem sie bekräftigen, dass man wieder stolz sein kann.

Unser Land ist durch den Fall der Mauer 1989 größer

geworden. Dürfen wir nicht stolz darauf sein, dass wir

wieder ein gemeinsames Deutschland haben und nicht an

einer Grenze um die Erlaubnis bitten müssen, in den anderen

Teil Berlins zu kommen? Dürfen wir uns nicht selbst

auf die Schulter klopfen, weil unser Volk plötzlich einen

Zusammenhalt entwickelte, als ein Teil des Landes vom

Wasser überschwemmt wurde? Oder dass wir tief in die

Tasche gegriffen haben, um andere Länder zu unterstützen,

die plötzlich von einer Flutwelle heimgesucht wurden.

Die ganze Welt war überrascht, als wir vor den Amerikanern

vor Ort waren, um zu helfen. Auch ist es nicht leicht,

den Aufbau in den neuen Bundesländern zu finanzieren,

zumal Westdeutschland diese Gelder selbst gut gebrauchen

könnte. Diese Dinge sind es, die uns stolz machen.

Wir haben es geschafft, aus der Vergangenheit zu lernen.

Wir haben Demokratie nicht nur gepredigt, sondern auch

ausgeführt. In Deutschland gibt es keine Verfolgung von

Minderheiten mehr, und die Menschen aller Nationalitäten,

die hier leben, haben Religionsfreiheit. Dieses Land

macht uns stolz! Wir sollten uns dazu bekennen.

Allerdings liegt es an jedem Einzelnen, was er daraus

macht. Sei es einer, der aus einem anderen Land zugewandert

ist, oder jemand, dessen Familie seit Jahrhunderten

hier lebt: Alle, die in Deutschland leben, müssen

diesem Land ihren Respekt zeigen und sich seiner würdig

erweisen. Wir sind ein Volk, und es ist egal, welche

Hautfarbe unsere Bürger haben, solange sie hinter dem

Land stehen.


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