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Politik, Gesellschaftskritik
Buch Leseprobe Das alles ist Leben, Reinhard HEINZ
Reinhard HEINZ

Das alles ist Leben


Eine Sammlung mit ′Bildhaften Essays′

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6 Einzeltexte von 38 insgesamt, hier ohne Bilder:


 


1. Leben ist .....


… S c h ö p f u n g und B e g i n n


… universelle Energie


… Licht - Strahlung


… W ä r m e - L i e b e


… Entstehen - Werden - Wachsen


… Entwicklung - Reifung - Veränderung


… Alterung - Rückbildung - Transformierung


… Natur - Pflanzen - Lebewesen


… Atmosphäre - Luft - Atem


… Wasser - Erde - Feuer


… Ich - Du - Freunde - Wir


… Zugehören - Helfen - Verstehen


… Geben - Nehmen - Danken


… Glück - Freude - Tränen


… Finsternis - Einsamkeit - Leiden


… Trost - Hoffnung - Sehnen


… Fragen - Entscheiden - Handeln


… Glaube - Überzeugung - Sicherheit


… L e b e n ü b e r a l l s p ü r e n


… E n d e und N e u b e g i n n


 


2. Blumen im Eis


Wenn Kälte sich immer drückender ausbreiten kann,


weil die lebensfördernde Wärme zunehmend nach oben entflieht,


dann verändern frostige Verhältnisse


in kurzer Zeit sehr viel in unserer so vertrauten Welt:


 


Lebensnotwendiges wird unbeweglicher, schwächer und verliert an Funktion,


organische Zentren werden eingekapselt und enden nicht selten im ′Kältetod′,


Menschen ziehen sich, von Unsicherheit und Misstrauen gedrängt, zurück


und beschränken sich auf Wesentliches,


Atmosphärisches kühlt ab, reduziert seine Kontakte und friert sie ein,


Kindergesang erstickt in Kälte und Eis


Worte enden und brechen klirrend auseinander,


Gesten halten jäh inne und verlieren ihre Kraft,


Lächeln erstarrt in Gesichtern zu Fratzen.


 


Doch breite Niedergeschlagenheit,


die eine sich ausweitende Lähmung hervorbringt und zulässt,


übersieht meist die wenigen kleinen Nischen im Dauereis,


wo ganz besondere Pflanzen den allgemeinen Naturgesetzen zum Trotz


sich eine eigene Sphäre zum Überleben schaffen konnten.


Sie gaben sich, im Vertrauen auf ihre gesunde Stärke,


gegenseitig Wärme und Kraft.


 


Und so sind sie auch jetzt in der Lage,


nach einer längeren Phase der allgemeinen Erstarrung und des Stillstands,


sich in ihrer ganzen Form und Pracht wieder neu zu entfalten.


Noch viel mehr Wärme und Lebensenergie


wird von ihnen dann ausstrahlen können,


die alle Eisschichten und Verhärtungen schmelzen lassen.


Neues Leben wird wieder erwachen,


fröhliches Singen und Lachen von Kindern wird überall neuen Mut verbreiten,


liebevolles Lächeln wird in die Gesichter zurückkehren


und freundliche Worte werden die Reste von Kälte entweichen lassen.


 


Dank der Blumen im Eis!


 


3. Lebensträume


Niemand kann mit Sicherheit sagen,


in welchem Alter wir anfangen zu träumen.


Ist es als Kleinkind beim Erlernen der Sprache,


wodurch wir den gesehenen Gegenständen und Bildern


endlich Laute und Namen zuordnen können?


Oder haben wir Phantasie und Unterbewusstsein


vielleicht gar schon vor unserer Geburt aktiviert?


Ist das Träumen überhaupt ein Vorrecht des Menschen?


Das muss wohl verneint werden!


Ein jedes Lebewesen, nicht zuletzt Regenwurm und Eintagsfliege,


nimmt fortwährend Erlebnisse und „Eindrücke“


aus seiner direkten Umwelt auf, ob es will oder nicht.


Solche Impulse und biologische Regungen jeglicher Art


müssen über das Gehirn jeden Wesens, und sei es noch so klein,


verarbeitet und koordiniert werden.


Wer sich das nicht vorstellen kann,


der sollte einmal seinem Hund, seiner Katze oder seinem Papagei


genüsslich beim Schlafen zusehen!


 


Nun, sei es drum.Nicht so wichtig ist,


wann wir zu träumen beginnen,


sondern dass es uns überhaupt möglich ist!


Denn unser Lebensbaum, egal wie hoch gewachsen,


hängt von unten bis oben voller Träume.


Große und kleine Träume, junge wie alte,


sie alle begleiten, stützen und tragen sehr oft unseren Lebensweg.


 


Wirkliche Lebensträume sind mehr Tag- als Nachtträume.


Sie kommen oft überraschend in unseren Alltag,


gestalten sich nach allen Richtungen unserer Zukunft aus,


nehmen Besitz von unserem Denken und Fühlen,


mitunter viele Jahre lang.


Oder unser Schicksal entlässt sie schon nach kurzem wieder.


Sie lösen sich kaum spürbar von uns und schweben als Wolken weiter


oder sie zerplatzen jäh in uns und lassen Fetzen


von Wut, Enttäuschung, auch tiefer Trauer zurück.


Doch so mancher - wirklich ganz großer – Lebenstraum


lässt sich weder durch widrige Umstände von außen


noch durch innere Krisen abschütteln.


Er bleibt uns über alle Höhen und Tiefen treu,


verwächst zunehmend mehr mit unserem Lebensbaum,


so als wär′s von Anfang an ein fester Bestandteil dessen gewesen.


Er ist es, der uns auf letztendliche Ziele verweist,


Richtung wie Stationen des langen Wegs vorgibt


und er ist es schließlich auch,


den wir auf unsere große Reise hinüber mitnehmen,


weil wir seine enorme Bedeutung für uns erkannt haben


und uns von ihm nicht trennen können noch wollen.


 


Dieses vor Augen, gehen wir in der Gewissheit,


dass jedes Leben öde, leer und richtungslos ohne seine Träume wär′


und dass so manch großer Traum eben manchmal mehr als ein Leben nur


zu seiner Verwirklichung in Anspruch nehmen muss.


 


 4.Natürliche Lebensweise


Von allen möglichen Alltagsmächten


ununterbrochen und unerbittlich nach vorn getrieben,


hetzen und jagen wir Neuzeitmenschen durch Räume und Zeiten.


Wie beinahe ausschließlich von Fremdimpulsen gesteuert,


haben wir die stets gleichen Ziele dabei im Fokus und wollen nicht wahrhaben,


dass genau diese selbst die eigentlichen Impulsgeber für das so zwanghafte Dauerverhalten sind:


Absicherung der materiellen Existenz - Ansammlung von ′Vorrat′ - Erwerb von ständig Neuem ....,


aber auch: Darstellung des eigenen Besitzes - Hervorrufen von möglichst großem Nachbarneid


- Demonstrieren der eigenen Stärke - Kämpfen um gesellschaftliche Führung - . . . . . . . . . . .


 


Nun, so beteuern wir uns sogleich selbst, was soll daran kritikwürdig oder gar schlecht sein?


Ja, natürlich haben wir alle ein Recht auf ausreichende materielle Grundlagen für′s Leben !!


Nur haben wir in vielen vergangenen Jahren immer stärker das natürliche Gefühl verloren


für ein sinnvolles und vor allem gesundes Maß bei allem Sammeln, Jagen und Absichern.


Und leider ist uns durch dieses zwanghafte ′Rennen im Hamsterrad′ immer mehr auch


im Bewusstsein abhanden gekommen, dass menschliches Leben weit mehr bedeutet


als das ausschließliche Befriedigen archaischer und rein animalischer Bedürfnisse.


Erinnern wir uns alle doch einfach wieder daran, dass zu unserer Einheit ′Mensch′


Geist, Gefühle und vor allem eine Seele gehören, die ebenfalls Rechte haben.


Verlangsamen wir dieses Laufrad oder halten es an, so wird uns bewusst,


was menschliches Leben noch an ganz anderen ′Genüssen′ bereit hält.


 


Wir müssen nur alle unsere Sinne und den Geist weit öffnen für das,


womit Erde und Natur uns an unendlich Schönem, Aufbauendem


wie Heilsamem fortwährend überraschen und auch beschenken.


Jeder, der all diese Wunder erkennen und ganz ohne Vorbehalt


in sich einfließen lassen kann, schließt sich so eine Welt auf,


aus der er zu allererst ungeheuer viel Energie, Ausgleich und Harmonie mitnehmen darf.


 


Und jetzt erst wird er auch den Willen und die Kraft in sich tragen, die er benötigt,


um in seiner Alltagsbewältigung die Schwerpunkte so einzurichten, dass nichts,


überhaupt nichts Fremdbestimmtes ihn mehr zu steuern vermag.


Frei von allen Zwängen kann er in Ausgeglichenheit alle Aufgaben


bewältigen und sich an allen Seiten dieses Lebens erfreuen.    


 


5. Alles ist Energie


Wir Menschen denken,überlegen, planen


im Jetzt,


aber auch in Bezug auf das, was gestern war oder morgen sein könnte.


Unsere Gedanken kommen und gehen ,


sie sind immer im Fluss, gewollt oder nicht,


aber sie enden keineswegs im Nichts, so als wären sie nie entstanden.


Auch unsere Worte, leise geflüstert, betont gesprochen oder laut in die Welt posaunt,


kaum verklungen oder verhallt, vergessen oder in tiefer Erinnerung,


lösen sich nicht auf, so als hätten sie nie ein Ohr erreicht.


So auch unsere Taten, hilfreich für viele andere oder nur zum Eigennutz unternommen,


aufbauend im edelsten Sinn oder zerstörend in schlimmster Weise,


machen sich nicht ungeschehen oder verflüchtigen sich in ewige Vergessenheit,


sondern sie tragen sich sogar selbst in unsere ganz eigene Lebenschronik ein.


Und nicht vergessen wollen wir unsere Gefühle,


ob zart, liebevoll und himmlisch oder auch ungerührt, ablehnend und voller Hass,


sie alle holen uns immer wieder ein und begleiten als Energie unsere Seele.


 


Ja, viel zu selten oder gar nicht machen wir uns wirklich bewusst,


dass all unsere Gedanken, Worte, Taten und Gefühle,


wo immer auch sie entstanden sind,


reiner Energie entsprangen und in unterschiedlich transformierter Form


ebenfalls energetisch fortdauern.


Denn wir alle kennen das ewige Naturgesetz der dauerhaften Existenz von Energie,


welches im gesamten Kosmos keinerlei Auflösung derselben zulässt,


sondern ausschließlich deren jeweilige Umwandlung.


 


Wer von uns mag da allein schon logischerweise ausschließen,


dass unser tägliches Denken und Tun


in seinen energetischen Auswirkungen


unsere eigenen Wege und Verhaltensweisen im weiteren Leben


entsprechend fördernd oder auch bremsend beeinflusst und steuert.


So führt letztlich kein Weg an der zwingenden Erkenntnis vorbei,


die eigenen Gedanken grundsätzlich kontrollierter


und bewusster sich entwickeln zu lassen


sowie sämtliches Handeln


am inneren Kodex


der eigenen Seele


auszurichten.


 


6. Liebe


Viele Menschen sprechen täglich darüber,


nehmen dieses Wort so oft in den Mund,


dass sie dessen eigentliche und wahre Bedeutung


nicht einmal im Ansatz mehr verstehen.


Auch in der Öffentlichkeit, in den Medien


streut man diesen Begriff so gedankenlos aus,


dass er schon lange zur Hülle, ja zur Farce verkommen ist.


 


Was meinen wir eigentlich mit „Liebe“?


Jeder hat eine andere Vorstellung:


sei es die Liebe zwischen Mann und Frau,


die Liebe zwischen Eltern und Kindern,


die Liebe zum Beruf, Hobby oder auch zu einem Tier


oder vielleicht die Liebe zu sich selbst oder sogar zu Gott.


 


Liebe bewegt sich nie nur in eine Richtung.


Auf Liebe muss man nicht warten und man kann sie nicht einfordern.


Liebe ist nicht allein für Sentimentale und Romantiker.


Liebe muss man vor allem nicht beschreiben oder erfragen.


Und Liebe wird man zum Glück nie erkaufen können!


 


Liebe stellt keine Bedingung und fordert nichts.


Liebe kennt keinen Vorteil und keine Ausschließlichkeit.


Liebe weiß nichts von reich oder arm,


weiß auch nichts von schön oder hässlich.


Wahre Liebe gibt es seit Urbeginn und sie wird nie enden.


Wahre Liebe empfängst du nur in deinem tiefsten Inneren


als vollendetes Glücksgefühl,


als verschmolzene Einheit.


 


Autor und Urheber dieser Textauszüge:  Reinhard HEINZ






 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


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