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Lyrikbücher
Buch Leseprobe ZERFALL, J. Mertens
J. Mertens

ZERFALL


Lyrik zwischen Mythos, Wahn und Grabeskälte

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MEIN SPIEGELBILD


 


Mein Spiegelbild, es grinst mich an
Ich blicke auf einen diabolischen Mann
Und wie ich mich drehe, wie ich mich auch stelle
Gegenüber von mir steht ein Mordgeselle



Er verfolgt mich bis in die nächtlichen Daunen
Scheint mir verächtliche Dinge zu raunen
Begleitet den Traum auf Schritt und Tritt
Und selbst in die Gebete kommt er mit



Stets wird er da sein, ewiglich
Denn ich bin er, und er ist ich
Eine Trennung lohnt sich nicht zu wagen
Alle Spiegel kann ich nicht zerschlagen



Und doch kommt fremd er oft mir vor
Wie ein Kunstobjekt aus Satans Labor
Er sieht mir ähnlich im Gesicht
Doch boshaft, nein, das bin ich nicht



Doch manchmal, ohne es zu wollen
Da tausch ich doch mit ihm die Rollen
Und wenn ich getan, was er befahl
Hab ich die Reue, er den Gral



Da steht er wieder und starrt mich an
Bis ich mich nicht mehr wehren kann
Und wieder ziehe ich für ihn hinaus
Verlasse messerwetzend das Haus



Die Ärzte sprechen von Hysterie
Den wahren Schuldigen kriegen sie nie
Der nichts als Glas benutzt zum Schild
Den Mörder, den Drack – mein Spiegelbild


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