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Lyrikbücher
Buch Leseprobe Verborgene Erinnerungen..., Bianca Stark
Bianca Stark

Verborgene Erinnerungen...


Lyrik und Prosa

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But we did something we can never turn back right

Wieder sitze ich hier und denke an die Zeit zurück, in der wir uns jeden Tag gegenüber saßen und gelacht haben. An die Zeit in der wir uns ernst in die Augen sahen und versuchten der anderen Trost zu spenden. An die Zeit in der wir Hand in Hand durch den Park gelaufen sind und über jede Kleinigkeit gelacht haben. An die Zeit in der wir noch unbekümmert geglaubt haben, dass unsere Freundschaft ewig hält. An die Zeit, wo ich noch nicht wusste, wie viel du mir wirklich bedeutest und wie weh es tun würde, wenn ich dich verliere.
Wenn ich an diese Zeit denke, kommen mir die Tränen...
Diese Zeit gehört zu meiner Vergangenheit. Jedes Mal wenn ich dir schreibe, spüre ich wie sich Hoffnung in mein Herz pflanzt und diese Hoffnung mit jedem Mal größer wird. Doch mit der Hoffnung wächst die Angst und das Verlangen. Die Angst davor, was passiert wenn ich einsehen muss, dass du nicht willst. Die Angst davor, was passiert, wenn wir uns wieder zusammen raufen und wir wieder miteinander lachen werden... vor dem ersten Streit. Gleichzeitig das Verlangen. Das Verlangen dich zu sehen. Dich zu umarmen und einfach in meiner Nähe zu haben. Das Verlangen mit dir zu sprechen, wenn mir kein anderer zuhört oder mich kein anderer versteht.
Du hast mich immer verstehen können. Du könntest mich jetzt verstehen, mit meinen Sorgen und Ängsten. Meine Gedanken die ich mich mit niemand zu teilen traue, da sie es nicht verstehen werden. Sie werden nur das Heute sehen, niemals das Wie-es-war. Egal wie oft ich es ihnen sage. Du wirst immer einen Vergleich ziehen können. Du würdest die Veränderung bemerken, die sich durch mein Leben und das meiner Mutter gezogen hat. Du würdest die Trauer in meinem Herzen bemerken, die sich jedes Mal in mir breit macht, wenn meine Mutter wieder einmal mit mir geredet hat. Wenn ich sie wieder einmal besucht habe.
Sicher haben wir Fehler begangen. Ich habe Fehler gemacht, die nicht wieder gutzumachen sind, auch nicht, wenn ich sie bereue.
Kannst du dich noch an die Zeit erinnern, in der ich mit dem Gedanken spielte alles, euch, dich, hinter mir zu lassen und es aus freien Stücken nicht konnte. Mir wurde eingeredet es wäre besser gewesen, wenn ich gegangen wäre. Doch ich ging nicht, weil ich dich nicht verlieren wollte. Doch nun ist alles genauso, als wie wenn ich schon vorher gegangen wäre und ich spüre diesen Schmerz, der mich den ganzen Tag begleitet.
Ja, ich vermisse dich. Ja, ich will die Zeit zurück. Ja, ich würde mich freuen, wenn wir uns zusammen raufen könnten. Aber, im selben Moment bleibt die Angst, du würdest mich nicht vermissen. Im selben Moment, kommen die Erinnerungen hoch, die nicht so schön sind. Im selben Moment, habe ich Angst, dass alles wieder genauso kommt.
Auch jetzt kämpfe ich mit den Tränen und der Entscheidung, dir diesen Text zu zeigen. Und doch weiß ich, ich werde mich dazu durchringen. So wie ich mich dazu durch gerungen habe, dir zu sagen, dass ich dich vermisse. Was soll mir auch schon großartig passieren?
Ich dachte immer, ich würde dir nicht vertrauen. Hätte dir nicht vertraut. Doch wenn ich jetzt sehe, was ich dir alles gesagt habe. Was ich dir jetzt alles sagen will, merke ich, dass es nie so war, dass ich dir nicht vertraute. Viel mehr war es die Angst, mir eingestehen zu müssen, dass du mir was bedeutest. Dass du mir wichtig warst, bist. Dass ich jemanden habe, den ich liebe und dem ich alles anvertrauen kann. Die Angst davor, genau diese Person zu verlieren.
Ich kann nicht beschreiben was ich in diesem Moment fühle. Ich spüre die Sehnsucht nach dir und den Schmerz, den diese Sehnsucht verursacht. Ich spüre das Verlangen mich mit dir auszusprechen und dir nur die Wahrheit zu sagen. Und wenn ich es nicht könnte, würde ich es versuchen aufzuschreiben. Einfach nur einmal.
Oberflächlich lasse ich mir nichts anmerken, die einzige, die was weiß, bist du. Die einzige die die Einsamkeit in meinem Herzen verstehen kann, bist du. Die einzige Person die ich nicht vergessen kann, bist du.


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