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Lyrikbücher
Buch Leseprobe Stille Tiefe, Jakob Welik
Jakob Welik

Stille Tiefe


Gedichte und Kurzgeschichten

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»Der Prinz« Wenn der Regenfällt aufs Grabdort verborgenschläft ein Kindmag ewig ruhendies Tuch um ihn Kalter Schauerlegt sich hindie Nacht erkenntden Herrn der wachtum des Kindeswohlim Schauerpracht Wenn der Regenhalb sich senktdie Augen öffnetder kleine Herrwerden Toteauferstehenwerden wir uns
nie wiedersehen


Blutengel - Kurzgeschichte    Malice wartete, bis er sich anzog.    „Huh!" Stöhnend machte er seinen Reißverschluss zu und wischte sich mit dem Unterarm den Schweiß von der Stirn. „Wow, Kleines! Das war der beste Fick meines Lebens! Meine Freunde hatten Recht, was dich betrifft."    Er wollte schon gehen, als Malice mit schwacher Stimme sagte: „Mein Geld ..."    Er sah sie angewidert an. „Auch das noch!"     Der Marokkaner holte einige Scheine heraus, zählte sie und steckte sie in ihren BH. „Ein kleiner Bonus dazu." Dann verschwand er.    Sie nahm es und weinte. „Verdammtes Schwein!", fluchte sie in die leere Gasse, von erneuten Tränen fast blind. Der Gummi lag aufgerissen zwischen ihren Füßen. Malices Blick erstarrte.     Langsam hatte er genug vom Warten und rieb sich die Hände.     „Dieses Wetter macht mich noch wahnsinnig", flüsterte Mikles. Er versuchte, der Stille zu lauschen, allerdings vernahm er in seiner Zweizimmerwohnung deutlich die Geräusche der Autos von der Straße, die Fernsehnachrichten und das Treiben seiner Nachbarn. Ein Seil war an der Bettkante befestigt und führte durch das Fenster nach unten in die schmale Gasse. „Georg wird zu spät kommen!", las er vor drei Minuten in einem Brief. Mikles umkreiste vier Mal den Stuhl in der Mitte des Raumes, den er dorthin gestellt hatte, und setzten sich dann darauf. „Wenn du diese Zeilen liest, wird sich irgendwann alles auftun. Ob morgen, heute oder jetzt, darüber mag ich nicht bestimmen. Ich möchte, dass du weißt, mein Leben brachte mir nur Schande und Tiefschläge, besonders, als ich damals einer Handanalytikerin Glauben schenkte ..." Der Brief war leicht angesengt. „Niemand weiß genau, wie der Tod einen trifft. Man muss sich überraschen lassen."    „Ha!", sagte er laut. „Satans Freude ist Gottes Vergehen!" Er lachte bestialisch.


 


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