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> Lyrik > Ein Mensch mit Ecken und mit Kanten
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Lyrikbücher
Buch Leseprobe Ein Mensch mit Ecken und mit Kanten, Hermann Braun
Hermann Braun

Ein Mensch mit Ecken und mit Kanten


Ansichten, Einsichten, Fantasien

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Vorbemerkung Und ist mein Stil auch nicht devot – ein Heide werde ich nicht sein. Beschreib’ das Glück und auch die Not, lass mich sogar gewagt oft ein. Versuche niemand zu ergründen, weshalb ich so, nicht anders schreib. Der Mensch beging schon immer Sünden, grundlos, vom Anbeginn der Zeit. Und darum auch gilt nach wie vor, wer gar nicht schreibt, ist auch ein Tor. Ein weitaus oft viel größerer gar als jener Narr, der dazu neigt und mutig schreibt, und sind es nur paar Zeilen, gibt er doch so Gelegenheit, bei ihm mal zu verweilen! Der Glaube macht uns alle stark, allein die Wahrheit frei! Das Böse ist der Freiheit Preis, mach mir das gern zu eigen. Streck frech der Welt die Zunge raus, tu’ böse mich ihr zeigen. KLUG UND WEISE „Sag, Papa, du …“ - die große Frage „Sag, Papa, du – du, sag mir doch, wie war das mit dem Urknall noch, weit draußen vor der Zeit, als es den Himmel noch nicht gab und auch kein Mensch, du, in der Tat, nur Leere weit und breit? Dass es ihn gab, das ist doch wahr – gewiss, Papa – als noch die Welt jungfräulich war, was gerne man bezeugt! Und doch ist es vielleicht nicht wahr, das mit dem Urknall damals, da, weit draußen vor der Zeit! Denn Zeugen sind doch keine da, nicht mal ein einziger, Papa – zumindest wie es scheint! Weshalb auch ich glaub’, du, Papa, das mit dem Urknall ist nicht wahr, ein Spaß nur, wie es scheint! Zumal und auch ist es nicht klar, ob es denn nur der eine war – weißt du, Papa – und nicht vielleicht der x-te gar, weit draußen vor der Zeit?“, fragt stur das Kind ganz unverdrossen, mit Augen groß und schön. „Vielleicht hat ja bloß Gott geschossen. Jedoch, Herrgott, auf wen?“ Der kritische Blick Als ich dereinst sehr jung noch war, gerade kaum mal zehn, ging mir spontan durch meinen Kopf, was ich nicht konnt verstehen. Dass es die Erde nicht mehr gibt, kein Sternenhimmel und... Das konnte ich noch grad verstehen, im weiten Weltenrund. Und auch, dass es kein Herrgott gibt, der alles einst erschuf. Denn das zu glauben, fiel mir schwer, doch damit nicht genug. Dass es jedoch ein Nichts nur gibt – ein Nichts mit nichts drum rum, sprengte meine Vorstellungskraft, dazu war ich zu dumm! Und doch gab es das irgendwann, weit draußen vor der Zeit. Ein Nichts mit nichts darum herum, kein Licht, nur Dunkelheit! Die fünfte Dimension Warst du schon mal weit draußen, dort, weit hinterm Horizont? Wo vorher nie ein Mensch je war – und auch kein Mensch herkommt. Dort herrschen weder Sturm noch Feuer. Auch gibt es keine dunkle Nacht. Die Sonne nicht, den Regenschauer, kein Mensch, der Ärger macht! Auch Krieg und Frieden, Streit und Zank sind allesamt dort unbekannt. Schönheit auch und auch das Leid, die Lüge und Gehässigkeit. Wo man nichts gibt und auch nichts nimmt. Auch niemand über dich bestimmt. Wo man nicht hasst und auch nicht liebt, die Schuld auf einen andren schiebt. Auch niemals bleibt die Uhr dort stehen. Kein Baum, kein Strauch ist dort zu sehen. Und überall wohin man blickt, kein Laut, nicht mal ’ne Uhr, die tickt. Es gibt dort keine Zeit. Die Gegenwart, die Zukunft nicht – nicht mal Vergangenheit!


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