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Lyrikbücher
Buch Leseprobe Durch das Jahr, Michelle Klemm
Michelle Klemm

Durch das Jahr


Gedichte

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Vorfrühling


 


Dem Winter ist


die Puste ausgegangen.


Noch wolkenverhangen


der Februarhimmel,


doch die Sonne


gewinnt Stärke und Kraft,


mehr und mehr.


Der Lebenssaft


lässt Sommernarren


sich recken und strecken,


sind so lieblich,


zart, zerbrechlich,


schüchtern, unschuldig;


Sonne und Wind


liebkosen sie.


Aber es trügt


diese Harmonie...


Denn der Winter


macht nur Pause,


holt tief Luft,


bevor er erneut als Sturm


fegt ums Hause,


mit Schneegestöber


über die Fluren jagt.


Frühling wird noch einmal vertagt.


 


***


 


Was soll aus diesem


Sommer noch werden? Es scheint


so als ob sich der


Herbst an den Frühling anschließt -


grauer November im Mai.


 


***


 


Sommer


 


Am Morgen draußen frühstücken


und die frische Luft genießen.


Komm, lass uns Blumen pflücken,


die bunt auf allen Wiesen sprießen!


 


Mais und Getreide schießen in die Höhe,


Grillen zirpen und alle Vögel singen;


manchmal erhebt sich eine erfrischende Böe;


ich möchte auch ins Wasser springen.


 


Die Sonne brennt auf unserer Haut,


jeder sucht sich ein schattiges Plätzchen,


wenn man zum blauen Himmel schaut,


sieht man nicht ein einziges Wölkchen.


 


Es ist die Zeit für leichte Sachen,


viel nackte Haut ist zu sehen,


und überall hört man Leute lachen;


jetzt wollen wir ein Eis essen gehen.


 


Wir sitzen heute noch lang im Garten,


denn heute Nacht wird es nicht kalt.


Lassen wir unsere Pflanzen nicht mehr warten,


denn Regen gibt es keinen so bald.


 


***


 


Advent


 


Es ist wunderschön,


unsere ganze Wohnung


ist weihnachtlich geschmückt.


Könntest du es doch sehn!


Die Pyramide dreht mit Schwung -


ich bin einfach entzückt.


Wie warm das erste Lichtlein brennt;


endlich ist er da, der Advent.


 


Wie könnte man


diese Zeit nicht lieben?


Zwar ist draußen noch alles trist,


doch mir ist nicht bang


im Dunkeln vor Dieben -


solange jeder ein Licht leuchten lässt;


ein Hoffnungsschimmer in tiefer Nacht,


wenn in zwei Wochen Jesus erwacht.


 


Leise fallen die ersten


Schneeflocken hernieder.


Wir sind auf dem Weihnachtsmarkt.


Schon brennen drei Kerzen;


überall klingen Weihnachtslieder.


In den Herzen vieler Menschen erstarkt


der Wunsch den Armen Gutes zu tun,


der Geist der Weihnacht zieht in Ihnen ein nun.


 


Die Zeit des Wartens,


vorbei ist sie schon bald,


denn nun brennt auch das vierte Licht.


Oh Glocke des Friedens,


dein Läuten verhallt,


in so manchem Land hört man dich nicht.


Frieden, nicht nur in der Weihnachtsnacht -


es ist so wunderbar erdacht.


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