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> Lyrik > Auf der Spur des Lichtes
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Lyrikbücher
Buch Leseprobe Auf der Spur des Lichtes, Jürgen Kohl
Jürgen Kohl

Auf der Spur des Lichtes


Gedichte aus dem Jahreskreis

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Herbst


 


Bäume scheinen fast zu glühen,


in bunten Farben strahlt das Laub,


die letzten Sonnenstrahlen sprühen,


Flammen gleich durch stillen Wald.


 


Sommer neigt sich seinem Ende,


noch einmal will das Leben leuchten,


denn mit der Jahreszeitenwende,


geht der Sonne Licht zur Ruh.


 


Herbst ist, und Kastanien reifen,


Eicheln decken sich aufs Moos,


bald wird Frost das Zepter greifen,


Leben wird die Tage fliehen.


 


Nebel malt jetzt Traumgestalten,


taucht die Welt in Wattelicht,


als würden Feen und Engel walten,


Sinfonien, die herbstlich klingen.


 


Im Grau der Seen spiegeln sich,


bunt gefärbte Blätterkronen,


gemalt mit feinem Pinselstrich,


von des großen Schöpfers Hand.


 


Geh hinaus und lass dich treiben,


genieße, was dein Auge schaut,


Bilder, die dir ewig bleiben,


Herbst, du wundervolle Zeit.


 


 


König Winter


 


Eisig streift der Wind die Felder,


frosterstarrt sind Seen und Wälder,


alles Leben ruht gebannt,


Winter liegt jetzt auf dem Land.


 


Schnee fällt leise aus den Wolken,


dicht als würden Sie gemolken,


stürzt die weiße Pracht zu Tal,


der Wintersturm bläst zum Fanal.


Flocken tanzen in den Winden,


lassen alles im Weißgrau verschwinden.


 


Menschen sitzen am Kamin,


jeden zieht' s zur Wärme hin,


alle warten auf die Sonne,


sehnen sich nach ihrer Wonne.


Doch in den Stuben bleibt das Wissen,


man wird die Sonn noch lange missen.


 


Der Winter hat sein Haus bestellt


und regiert jetzt unsere Welt.


Der Eiswind tobt weit übers Land


und alles Leben ruht gebannt.


 


 


Frühlingslied


 


Sanft streichelt Sonnenlicht den Morgen


der letzte Frost verlässt das Land


das Leben war im Eis verborgen


von kalter Starre fest gebannt.


Die warmen Strahlen machen Freude


sie lassen neue Hoffnung sprießen


der Winter ist nun Sonnenbeute


und Lebensmut beginnt zu fließen.


Lasst die gefrornen Herzen tauen


hört, wie der Vögel Lied erklingt


so herrlich ist es anzuschauen


wenn die Welt vom Frühling singt.


 


 


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