Suchbuch.de

Leseproben online - Schmökern in Büchern


Kategorien
> Lyrik > AllerWeltLyrik
Belletristik
Bücher Erotik
Esoterik Bücher
Fantasy Bücher
Kinderbücher
Krimis & Thriller
Kultur Bücher
Lyrikbücher
Magazine
Politik, Gesellschaftskritik
Ratgeberbücher
regionale Bücher
Reiseberichte
Bücher Satire
Science Fiction
Technikbücher
Tierbücher
Wirtschaftbücher
Bücher Zeitzeugen

Login
Login

Newsletter
Name
eMail

Lyrikbücher
Buch Leseprobe AllerWeltLyrik, Roman Möhlmann
Roman Möhlmann

AllerWeltLyrik


Gedichte, Geschichten und Gedanken

Bewertung:
(230)Gefällt mir
Kommentare ansehen und verfassen

Aufrufe:
2602
Dieses Buch jetzt kaufen bei:
Drucken Empfehlen
[...]

All Die Sterne funkeln eng beisammen,doch sind sie fern unendlich weit.Unfassbar groß das Weltall ist,wie klein sind wir in Raum und Zeit.



Sonnenfreund Ein Schneemann steht gar stolz im Garten,kann Frühlingsanfang nicht erwarten.Er will einmal die Sonne spüren,und warme Luft verzückt berühren.Denn sein ganzes Leben langkannte er nur Kältezwang.So steht er da und hofft für sich,dass Winter bald dem Frühjahr wich.Und eines Tags, was Träume taugen,öffnet er die Kohlenaugen.Spürt der warmen Sonne Kraft,sieht Sonnenstrahlen, hat's geschafft!Glücklich, dass es wärmer werde,schmilzt der Schneemann in die Erde.



Feldherr

Als Mann bekannt durch große Tatenbefiehlt er Tausende Soldaten,die ihm stets zum Kampfe raten,die für ihn durch's Schlammloch waten.Er ist ihr Feldherr, ist ihr Vater,ist Mutter auch, und Pater.Sie folgen ihm durch jede Marter,kämpfen auch um jeden Krater.Heute späht der Feldherr weit,sieht am Horizonte breit,des Feindes Truppen ganz bereit,die keinen Angriff je gescheut.In der Zahl sind sie weit mehr,des Feldherrn Herzlein wird gar leer,wie soll er besiegen sehrdieses große Feindesheer?Kurz bedenkt er den Moment,wirkt angewurzelt in Zement,ob er den Rückzug vehementals seiner Männer Rettung nennt.Doch letztlich will er lieber Ehre,ohne die es ihn verzehre,bläst zum Angriff in der Quere,auf dass die Gunst den Sieg vermehre. Nach der Schlacht, sie ist verloren,hat man ihn als Held erkoren.Aus Tausend Toten und Gebeinsammelt man seine Reste ein.Ein Hohelied auf ihn erheben,wird die Handvoll, die noch leben.

Heimkehr

Jahrelang war er verschollen,jahrelang war er schon fort.Sie wartet ohne Grollenan ihrem Heimatort.Eines Tages knarrt es,es ist der Türe Knauf.Da steht er, langen Bartes,die Augen gehen auf.Sie stürmt in seine Arme,und er umschließt sie zart.Sie zieht ihn rein ins Warme,umfasst die Hand ganz hart.Was war das für ein Schmerz und Leid,doch das zählt nicht mehr hier.Denn nun ist er zurückgekehrtund geht nie mehr von ihr.


Kurze Geschichte

ein mann kam in ein großes hausund machte alle lichter ausdann sah er vorn zum fenster rausein herzschlag traf ihn leider aus




Spielspaß

Ein rundes Leder fliegt gar leichtdurch Äther über Wiese.Ein zarter Fußtritt meistens reichtes zu wehen über diese.Zweiundzwanzig tapfre Mannenfolgen diesem edlen Ball,und hoffen sehr besonnenauf den Siegeshall.Umringt wird dieses Großspektakelvon feurigen Millionen heut.Begeisterung oft ohne Makelhat man nach Spielschluss oft bereut.Wie oft der Ball wohin geflogenentscheidet über Glück und Schmerz,die einen trifft es, ungelogen,die andren sehn’s als schlechten Scherz. Unter Palmen Wunderschön ist's unter Palmen,am Strande liegend einfach so,die fremden Vögel singen Psalmen,und man selbst ist einfach froh. Fern von seinem alten Leben,vergisst man hier das alte Streben,wälzt sich sonnig gern im Sand,allein hat man den ganzen Strand. Rufen Hunger oder Durst,winkt Felsenwasser, Kokosnuss,ein Fischlein und viel Obst statt Wurst,das ist Gaumens Hochgenuss. Die ganze Zeit hat man für sich,die Quasselei dem Träumen wich,und zieht es heim einmal ein Stück,genießt man weiten Meeresblick. Ja, unter Palmen ist es schön.Doch wär’ es langsam nett zu seh'nein Rettungsschiff, man wünscht es sehr,denn Schiffbruch ist schon lange her. Schlecht gewaschen und frisiert,hungrig, durstig, unrasiert,gestrandet hier vor langer Zeitwär’ zur Rettung man bereit.



Vater

Früher einmal saß Papa am Meer,und blickte wortlos in die Ferne.Er mochte diesen Ort gar sehr,ging mit uns dorthin gerne. Sein graues Haar, bewegt im Wind,ein paar Vögel kreisen hoch.Ich war noch ein kleines Kind,als er die Seeluft so gern roch. Ein Blick aufs Meer vertrieb in kurzer Zeitseine Sorgen meilenweit.Verflogen war all Herzensbeben,von Arbeit, Heimweh, Großstadtleben. So war es einst, so ist’s noch heut.Keinen Tag hab ich bereut,den ich hab mit ihm verbracht.Was mich noch heute glücklich macht.



Stadt und Land

Die Stadt pulsiert, die Stadt vibriert,die Stadt schläft nie, elektrisiert,des Tags herrscht Treiben und Verkehr,des Nachts ist sie ein Lichtermeer,die Stadt bewegt, die Stadt so lebt,die Stadt kennt jeden, und sie bebt. Auf dem Land regiert die Ruhe,wird Feld bestellt mit aller Mühe,steht Wies’ an Wies’ und Baum an Baum,dazwischen nur ein Feldersaum,die Tierwelt lebt nach eig’ner Uhr,geformt durch Atem der Natur. Lebenswert sind beide Welten,es kann nicht eins vor’m andern gelten,Ob Stadt gemein, ob Landluft fein,letztlich zählt es, Mensch zu sein.
[...]

(c) Roman Möhlmann

Für den Inhalt dieser Seite ist der jeweilige Inserent verantwortlich! Missbrauch melden



© 2008 - 2020 suchbuch.de - Leseproben online kostenlos!


ExecutionTime: 4 secs