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Leseproben online - Schmökern in Büchern

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Abschied von Selina


von Miranda Rathmann

lyrik
ISBN13-Nummer:
9783902879790
Ausstattung:
Gebundene Ausgabe, 108 Seiten, 79 Farbfotos, 95 Gedichte, 1 Kurzgeschichte
Preis:
22.90 €
Mehr Infos zum Buch:
Website
Kontakt zum Autor oder Verlag:
miranda@kufennews.de
Rezension
Leseprobe

Wo bist Du?

Wo bist Du, mein kleiner Engel?
Dein Zimmer wartet hier auf Dich.
Viel zu lang schon ist es fertig,
viel zu lang schon wart´ auch ich.

Wo bist Du, mein kleiner Engel?
Autos, Puppen, Stift, Papier,
all das ganze Spielzeug wartet,
allem diesem fehlst Du hier.

Wo bist Du, mein kleiner Engel?
Auch Dein Bett steht schon bereit
mit dem blauen Sternchenhimmel,
sag mir doch, wann ist´s soweit?

Wo bist Du, mein kleiner Engel?
Traurig blickt der Teddybär.
Ohne Dich ist dieses Zimmer
viel zu still, zu kalt und leer.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

In der Traumwelt

Möchte auf des Traumes Pfaden
längst Vergessnes wieder seh´n.
Möchte in der Traumwelt wandern
und dann immer weiter geh´n.

Möchte in Erinnerung schwelgen,
alte Freunde nochmals seh´n.
Überschwänglich sie begrüßen
und dann wieder weiter geh´n.

Möchte in der Traumwelt wandeln
und mein kleines Mädchen seh´n.
Sie in meine Arme schließen
und dann niemals wieder geh´n.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hoch oben in den Wolken

Hoch oben in den Wolken,
da steht ein Karussell.
Mal dreht es sich langsam,
mal dreht sich´s ganz schnell.

Auf einem dieser Pferdchen
sitzt Du, mein kleiner Schatz,
mit Deinen Kinderaugen
siehst Du den Rummelplatz.

Gar viel gibt´s hier zu sehen,
so bunt und schillernd schön.
Hier kann man gut verweilen,
bis hin zum Wiederseh´n.

Du jubelst, reckst die Ärmchen,
hast Freude, fühlst Dich wohl.
Mit Deinen vielen Freunden,
das Karussell ist voll.

Kein Kummer Dich hier findet,
nur pure Lust und Glück.
Und eines schönen Tages
kommst Du zu mir zurück.

Klappentext

Was wäre wenn?

Ich hätt´ Dich so gern in den Armen gehalten
und hätt´ so gern Dein Gesichtchen gesehn,
doch konnt´ ich Dich leider, nicht lang genug halten
und hab´ nur die Hoffnung, dass Wunder gescheh´n.

Du hättest gelernt, die Welt zu versteh´n,
und mit Deinen Händchen die Wunder berührt,
ich hätt´ dann so gern, Deine ersten Schritte geseh´n,
und an meiner Hand Dich sicher geführt.

Ich hätt´ ja so gern geseh´n, wie Du wächst
und mit leuchtenden Augen die Wunder bestaunst,
und mit jedem Tag etwas Neues entdeckst,
wie Du alles um Dich herum beschaust.