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Lyrikbücher
Buch Leseprobe (un)zeitgemäß, Anthologie FREEdrichshagener KleeBLATT 7
Anthologie FREEdrichshagener KleeBLATT 7

(un)zeitgemäß


anderswo ist schon da

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Wolfgang Endler


 


FALTER


Endlich finde ich


mit dir – eine Ebene


wir falten sie auf


zu einem Gebirge


den Ausblick genießend


 


Rubrik: Liebe und (Um-)Triebe


 


 


Monika Jarju


 


HUMBUG


A: „Das stimmt nicht!“


B: „Doch!“


A: „Ich war dabei, ich muss es wissen.“


B: „Du warst gar nicht dabei.“


A: „Aber ich kann mich genau erinnern,


du wolltest erst keinen.“


B: „Das bildest du dir bloß ein.“


A: „Nein, ich musste dich lange überreden.“


B: „Pfff!“


A: „Dann haben wir ihn gemeinsam ausgesucht.


B: „Nein, ich habe den Bleistiftanspitzer ganz


alleine gekauft!“


A: „Bleistiftanspitzer?“


 


 


Marion Kannen


 


SCHNEIDERLEI


mit lautem knall


schere vom tisch


alles verschnitten


mit leisem klick


im kaleidoskop


alles am platz


 


 


Lena Kelm


 


WANN HAT DAS ANGEFANGEN


Alles ist gut, rede ich mir gut zu, du bewegst dich an der frischen Luft, das ist wichtig für deine Gesundheit. Achte nicht auf den Lärm, heute ist es ruhiger als sonst. Die Sonne scheint, die Menschen strahlen, wenn du es auch nicht bemerkst. Schon bereue ich den Spaziergang durch die überfüllten Straßen. Es ist wie immer: Rasende Autofahrer, farbenblinde Passanten, die rot von grün nicht unterscheiden können. Ich werde geschubst, mit leeren Blicken angesehen, wenn überhaupt. Die Blicke sind auf iPhones gerichtet. Mutig überquere ich die Karl-Marx-Straße ohne überfahren zu werden, egal, ob vom Auto, Fahrrad oder Kinderwagen, die auf dem Gehweg meistens im Doppel-pack fahren. Die verstöpselten Mütter reden nicht mit den Kindern, sondern nur untereinander oder sprechen in ihre iPhones. …


 


 


Johanna Krüger-Bandt


 


FEBRUAR


im februar


sind die felder ringsum


nebelschwer


und


sogar


winterleer


 


 


Regine Wendt


 


MAGISCHER WALD


Baum an Baum


Dickicht


undurchdringliches


Efeu, Farn


dicht bemoost


zieht er hinein


die Lust


und die Last


verschlingt


Natur


das sorgsam


gehütete Leben


manchmal


 


 


Harald Werdowski


 


EINSICHTEN


einfach sein


ist schon schwierig


einfach nur sein


fast unmöglich


nichts wollen


verlangt können


großes wollen


und nichts können


schließen


einander nicht aus


 


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