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> Kultur Bücher > und es ist Canova, der sie machte
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Kultur Bücher
Buch Leseprobe und es ist Canova, der sie machte, Maria Anna Flecken
Maria Anna Flecken

und es ist Canova, der sie machte


Die bonapartistischen Frauenbildnisse

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Paolina brauchte Bewunderung; Blicke, die sie betrachteten war ihr Lebensexier. Aus diesem Grunde beglückte sie auch nicht nur die Menschen ihres engsten Umfeldes mit ihrer enormen - fast krankhaften - Eitelkeit. Nein, ihre Persönlichkeit begehrte das größtmögliche Publikum. "Man erzählte, daß, als sie während ihres Aufenthaltes in Rom die Bäder von Lucca besuchte, sie die Lichter auf den Armleuchtern auslöschen ließ, sobald sich ein Besucher entfernt hatten, und sie wieder anzuzünden befahl, sobald ein Wagen vor der Hausthür hielt." Die Anekdoten charakterisieren die Fürstin als eine ehrgeizige Narzisstin, die sich immer wieder gekonnt auf ungewöhnliche und vielfältige Weise exhibierte. Sie heischte nach ständiger Bewunderung ihres äußeren Erscheinungsbildes; so sehr, dass sie ausdrückliche Einladungen aussprach, ihr bei ihren Toilettenaktivitäten zuzuschauen. Sie machte ihre Existenz zu einem dem Beifall der Öffentlichkeit dargebotenen Schauspiel und genoss es geradezu, wenn sie das nötige Podium erhielt, sich selbst in Szene zu setzen.


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