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Kultur Bücher
Buch Leseprobe Geschichte der griechischen Antike, Rainer Krämer
Rainer Krämer

Geschichte der griechischen Antike


Ein kurzer Überblick

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Wenn man die frühe griechische Geschichte betrachtet, kommt man nicht an zwei großen Kulturen der Bronzezeit vorbei: den Minoern und den Mykenern. Verknüpft sind diese beiden Völker durch ein Schriftsystem, das ursprünglich von den Minoern entwickelt und später von den Mykenern übernommen wurde. Dieses sogenannte Linear A und B bereitete den Forschern lange schlaflose Nächte. Erst 1952 konnte der Engländer Michael Ventris Linear B, die Schrift der Mykener, entziffern und sie als altgriechischen Dialekt erkennen – Linear A blieb aber unentschlüsselt. Doch greifen wir nicht zu weit vor und befassen uns zunächst mit den Anfängen, dem Seereich der Minoer auf Kreta. Diese Kultur bestand etwa von 3000 bis 1400 v. Chr.; ihre Blütezeit erreichte sie zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. Die Minoer fuhren mit ihrer großen Handelsflotte bis nach Ägypten, dort findet man auch heute noch in einigen Gräbern Wandmalereien mit Gesandten aus der fernen Insel.


 


Bekannt wurde die Minoische Kultur durch die Grabungen von Arthur Evans zu Beginn des 20. Jahrhunderts im kretischen Knossos (Abb. 1, 2). Dort wurde eine umfangreiche Palastanlage freigelegt, eine von mehreren auf der Insel, wie sich später herausstellte. Wahrscheinlich dienten diese Anlagen als Herrschersitz, Handelszentrum und Warendepot. Evans war fasziniert von diesem rätselhaften versunkenen Reich und seine Rekonstruktion des Palastes kann man auch heute noch vor Ort bestaunen. Einiges weist auf eine Gesellschaftsstruktur hin, die sich von den Völkern des Festlandes unterschied. Der Philosoph Platon schrieb im 4. Jahrhundert v. Chr., dass die Kreter ihre Heimat „Mutterland“ nannten. Auch die gleichberechtigte Darstellung von Frauen auf den Wandmalereien in Knossos und anderen Palästen deutet darauf hin, dass Frauen im gesellschaftlichen Leben eine große Rolle spielten. Bis heute ist es schwierig, die minoischen Gesellschaftsverhältnisse eindeutig zu klären.


 



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